Die Mudpaws auf Tour – Klaukenhof *2014 (Tag 1)

Aufs Bild klicken …. da gehts zum Klaukenhof!

Schon im letzten Jahr hatten wir ein Trainingswochenende auf dem Klaukenhof geplant. Leider haben wir es dann aber terminlich doch nicht zusammen bekommen. In 2014 sollte und das nicht noch einmal passieren und so starteten wir frühzeitig mit der Planung.

Facebook leistete wieder gute Dienste und so stimmten wir schnell über einen Termin ab. Leider bekommt man ja nie alle unter einen Hut und so machten sich 5 von uns auf ins schöne Sauerland.

Schon die Anreise war mehr als unterhaltsam. Sechs Damen in auf einem Zeitsofa …

Das blaue Goldmurkel-Mobil war vollgepackt bis unters Dach. In die Transportbox kuschelten sich Biscuit, Nele und Fiene, ich am Steuer, Nadine als Beifahrer und Anke war Anstandsdame auf dem Rücksitz.

Völlig überraschend schafften wir es pünktlich loszufahren und noch erstaunlicher war, dass wir wirklich gut durchgekommen sind. Kurz vor dem Ziel bekamen wir ein Hüngerchen und … was viel schlimmer war … ich musste wirklich dringend!!!!! auf die Pi-Box.

Wir eierten von Dorf zu Dorf. Bestaunten die tollen Häuser und Hotels aber, weit und breit keine Tanke und somit auch kein Klo. Mir trieb es so langsam die Schweißperlen auf die Stirn als die Rettung in Form eines kleinen Kaffees nahte. Auto geparkt, reingestürzt … Also, eins steht fest – wenn die junge Dame nicht so nett gewesen wäre mich auf die Personaltoilette zu lassen hätte dieses Trainingswochenende mit einem schweren Fall von „Inkontinetia“ begonnen aber zum Glück ist das ja nochmal gut gegangen 😉

Als wir dann auf dem Klaukenhof ankamen, waren Gunter und Jens schon da und wir starteten direkt mit den Formalitäten. Die anderen checkten ein und ich fuhr mit Frau Remmel ins Gelände.

Dort dürft ihr und da auch und da könnt ihr mit Schuß arbeiten … und da, und da…. Tja Leute, hier könnten wir einen Monat Trainings-Boot-Camp machen und hätten noch nicht alle Geländeabschnitte ausgekostet. Wir können also noch ein paar Mal herfahren.

Für den Nachmittag wählten wir eine große, langgezogene Wiese mit Bachlauf und bewaldeter Böschung aus. Wir teilten uns in ein dreier und ein zweier Team auf, so dass wir für jede Gruppe immer genug Helfer hatten um anspruchsvolle Aufgaben üben zu können.

Aufgabe 1:

Wir stehen auf der Wiese ausgerichtet auf die bewaldete Böschung. Dort findet ein Treiben statt

Fr-1-Treiben

Danach fällt rechts eine Markierung

Fr-1-Mark

und dann, lag da noch ein Blind

Fr-1-Blind

 

Nun sollte zuerst die Markierung, dann das Blind und zuletzt ein Dummy aus dem Treiben geholt werden.

Das fing schon richtig gut an. Die Markierung war fast Formsache aber Blind / Treiben hatte es in sich. Natürlich zog der Bach, der Wald, und das Treiben. Hatte ein Hund schon ein Dummy aus dem Treiben geholt war es natürlich schwieriger in auf das Blind zu schicken, da er ja nur ein paar Meter weiter vorne schon Erfolg gehabt hatte. Aber alle konnten die Aufgabe gut lösen.

Aufgabe 2:

Der Aufbau wie bei Aufgabe 1 nur, dass rechts eine Doppelmarkierung fällt. Eine vor den Bach und eine hinter den Bach in den Hang.

 Fr-2-Doppelmark

Nun wurde von Hund 1 erst eine Markierung, dann von Hund 2 ein Dummy aus dem Treiben, als nächstes von Hund 3 das Blind und zum Schluß von Hund 1 die zweite Markierung eingesammelt.

Die nicht sichtigen Fallstellen der Markierungen waren knifflig aber alle haben das gut gelöst. Das Motto „Selbst ist der Hund“ war gefragt.

Aufgabe 3:

Wie Aufgabe 1 doch nun sollte es etwas schwieriger werden. Wir verlegten den Startpunkt weiter nach rechts / hinten. Dadurch wurde der Winkel zwischen Treiben und Blind spitzer und die Hunde mussten länger am Suchengebiet vorbeilaufen. Die Markierung flog nun weit in den Hang. Wieder war die Reihenfolge „Mark – Blind – Treiben“ .

Hier musste nun wirklich etwas gehandelt werden denn das Treiben war doch sehr verlockend. Wirklich wichtig war, den Hund deutlich vor dem Bach zu stoppen und weiter nach schräg links back / out zu schicken.

Aufgabe 4:

Das „Hang-Voran“. Beim Pause machen lachte uns eine Schneise in der Böschung an. Wenn man dieser nach oben folgte kam man auf einen Weg. Diesen überquert ging es weiter hangaufwärts durch fieses Gestrüpp und Dornen. Das sollte sie werden, unsere Abschlußübung. Uns war klar, dass es ohne Vertrauensweg nicht klappen würde und wir überlegten uns die geschickteste Möglichkeit, damit wir Zweibeiner uns nicht gleich am ersten Tag die Haxen brechen würden…

Also liefen wir mit den Hunden auf diesem oberen Weg bis zu der Stelle wo sie diesen überqueren sollten. Dann warfen wir die Dummys aus und setzen die Hunde mit den Rücken zu der Fallstelle ab. Für uns begann der Abstieg und die Hunde blieben … fast alle oben 😉 (na, wer war schon weg???)

Fr-Hangvoran1

 

Dann riefen wir unsere Hunde nacheinander den Hang runter ab.

 

Fr-Hangvoran2

Auf dem Bild kommt es gar nicht so steil rüber aber die anderen werden betätigen können… da ging es fast senkrecht hoch.

Nacheinander schickten wir unsere Hunde nun in den Hang. Das war der Hammer die Mäuse kämpften sich ihren Weg hoch, rutschten ab, gaben nicht auf und brachten uns die grünen Säckchen. Alle gingen nicht den schnurgeraden Weg sondern versuchten um das im Hang liegende Totholz herumzulaufen.

Gizmo schaffte die Übung leider nicht. Zu nah waren die Fallstellen der Markierung und seine Konzentration war auch nicht mehr bei 100 % und so schickte ich Fiene auf das letzte Dummy. Diesmal nahm sie den direkten Weg, kämpfte sich über die Holzstämme und brachte das Dummy. Das sind die Momente die für mich bei der Arbeit mit meinem Hund zählen… nicht Punkte beim WT, nicht Platzierungen. Ich hatte echt Pippi in den Augen so stolz war ich.

Dann waren die Hunde einfach Hunde… rannten, flitzen, planschten und wir Menschen übten uns in Manöverkritik. Dafür, dass alle gestöhnt bzw. mich angeguckt hatten als hätte ich nicht mehr alle Latten am Zaun als ich die Aufgaben zu Beginn erklärte waren alle glücklich und zufrieden und das auch völlig zu Recht.

Am Abend ließen wir uns verwöhnen. Ein leckeres drei Gänge Menü war im Nu verputzt und wir trafen uns im Fernsehzimmer zum gemütlichen Beisammensein mit Bierchen und Stürmchen … Nein, wir hatten am nächsten morgen keinen Sturm im Kopf … aber das ist ein neuer Tag und der kommt … morgen 😉

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Training vom 19.01.2014

Teilnehmer Gruppe 1 – Die Rookies:

  1. Erhard mit Max
  2. Monika mit Anton

Heute haben wir zum ersten Mal in zwei Gruppen trainiert. Team Erhard/Max sind zwei wirkliche Neulinge die gerne im Dummy-Bereich Fuß fassen möchten. Dafür fehlt den beiden aber noch eine große Portion an Grundgehorsam, Standruhe und Gelassenheit.

Monika und Anton haben ja schon oft mit uns trainiert allerdings brauchen auch die beiden immer noch gezielte Übungen in der Kleingruppe, mit Basis-Training.

Erhard hat also mit Max weiter an der Leinenführigkeit gearbeitet, Monika mit Anton gezielt an der Fußarbeit. Es wurden Achten gelaufen und Slalom um Stangen.

Die Abschlussübung für Max war – zuschauen – während Monika mit Anton auf ein Dummy zuläuft. Anton sollte dann sitzen und warten, Monika holt das Dummy und geht damit zu Anton zurück dann laufen beide weiter und Anton bekommt das Dummy zum tragen.

Da dies bei den beiden gut klappte sollte Monika ihren braunen Labbi mal ein bisschen durchknuddeln…. und das war dann schon zu viel Aufregung für Max.

Auch Hausaufgaben bekamen die beiden wieder von mir auf. Zu üben gilt es das „Namensspiel“. Ursprünglich aus dem Buch „Die Hundegrundschule“ ist es auf die Erziehung eines Welpens abgestellt aber auch für die „Großen“ ist es oft wichtig den Namen mit einem positiven Erleben zu besetzten. So soll der Hund also mit seinem Namen angesprochen werden und sofort, wenn er sich zu Herrchen oder Frauchen orientiert mit einem Click / Markerwort und einem Leckerchen belohnt werden. Im Laufe des Trainings werden die Ablenkungen langsam gesteigert. Ziel ist, dass der Hund bei Namensnennung sich sofort zum Hundeführer orientiert.

Teilnehmer Gruppe 2:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Jens mit Gizmo
  4. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Voran auf unterschiedliche Punkte
  • Voran mit Verleitung
  • Markierung / Fallstelle dient später als Verleitung
  • Voran auf Memorypunkt mit Stoppen und Einweisen nach rechts oder über alte Fallstelle
  • Abschlussaufgabe

Aufgabe 1:

Aufgabe 1

Das Team steht am Startpunkt und der Helfer geht von D1 – nach D3 an der Waldkante entlang und legt die Dummys mit Geräusch aus. Danach werden diese in der angegebenen Reihenfolge gearbeitet.

Aufgabe 2:

Aufgabe 2

Der Helfer läuft wieder den eingezeichneten Weg. Bei D1 legt er ein Dummy mit Geräusch aus und geht weiter. Die Markierung D2 wird geworfen und der Hund danach auf D1 voran geschickt. Die geworfene Markierung bleibt liegen!

Aufgabe 3:

Aufgabe 3

Der Helfer macht bei dem bekannten Punkt ein kleines Treiben. Es werden Dummys geworfen und wieder eingesammelt. An dieser Stelle liegt nun kein Dummy!! Der Hund wird voran geschickt und bekommt den Suchen-Pfiff. Nach kurzer Zeit wird der Hund bei der Arbeit gestoppt und nach rechts auf die aus Aufgabe 2 geworfenen Markierungen geschickt.

Aufgabe 4:

Aufgabe 4

D1 wird mit Geräusch ausgelegt. Danach geht der Helfer weiter und wirft eine Markierung an den Fixpunkt in der Mitte. Die Hunde werden auf D1 voran geschickt. Die als Markierung geworfenen Dummys bleiben liegen.

Aufgabe 5:

Aufgabe 5back

Ein „back“ auf D1

Aufgabe 6:

Aufgabe 6

Der Startpunkt wird nun weiter nach hinten gelegt. Es fällt für jeden Hund eine Markierung die auch direkt gearbeitet wird.

Aufgabe 7/Abschlussaufgabe:

Aufgabe 7

An alle bekannten Punkte werden jeweils 4 Dummys ausgelegt. Außerdem noch an einen unbekannten Punkt der nur kurz „beklatscht“ wird.

Als erstes arbeitet jeder Hund ein Dummy aus der Mitte.

Abschluss

Wir stehen nun mit 4 Gespannen am Startpunkt und der jeweils linke „Nachbar“ darf bestimmen wohin der nächste Hund geschickt werden soll. Jeder Hund soll jede Stelle noch ein mal anlaufen.

Fazit:

Gerades Vorangehen! Das war heute das ausgesprochene Trainingsziel – auch bei Verleitung. Mit Hilfe und mit Durchhaltevermögen haben alle heute dieses Ziel erreicht. Wir wissen… da gibt es noch genug zu tun.

Fazit 2: Working Mudpaws … der Name ist der beste Name für unsere Gruppe! … Beweisfotos folgen

Eins, zwei, drei …. ganz viele!

Irgendwie ist es eigenartig nach dem letzten Post wieder hier zu schreiben. Oft habe ich in den vergangenen Wochen darüber nachgedacht wie es mit den Mudpaws angefangen hat. Ich erinnere mich noch genau an unser ersten Trainingstreffen am Haunestausee. Nadine und ich waren überglücklich endlich zwei weitere Zweibeiner gefunden zu haben die ihre Freizeit damit verbringen Canvas-Säckchen zu werfen, zu verstecken oder auszulegen.

Im Laufe der Zeit sind wir zu einer größeren Gruppe angewachsen und nun haben uns wieder potentielle „Neu-Mudpaws“ besucht. Der Hammer aber heute waren wir eine Gruppe von 9!!! Teams im Training.

Gleich mal vorweg… bei soooo vielen fällt selbst mir es schwer die einzelnen Aufgaben noch auf die Kette zu bekommen.

Wir hatten uns aufgeteilt in ein F-Gruppe mit Nadine, Anke, Gunter, Gitta und mir. Die A-Gruppe mit Jens und Monika und dann noch die Schnupper-Gruppe mit Helga und Michael.

In allen Gruppen waren die Trainingsziele natürlich anders gesteckt.

Sollten die F’s Voranpunkte erarbeiten und diese später auch unter Verleitung und aus der Line sicher arbeiten, hatten die A’s die Aufgabe wieder Ruhe ins Handling bekommen und auch die Erwartungshaltung der Hunde im Allgemeinen runter zu fahren. Durch die Vorbereitung auf den Spaß-WT sind da doch kleinere Baustellen zu Tage getreten die es jetzt über den Herbst / Winter zu beackern gilt.

Die Schnupperer hatten die vermeintlich einfachste Aufgabe. Sitzen / Liegen und warten! Doch wir alle wissen… DAS ist das schwierigste aber (nach meiner Meinung) auch das wichtigste Thema.

Was soll ich sagen, alle haben ihr Trainingsziel erreicht. Die Schlussaufgabe der F’s war ein Walk Up der für jeden Hund ein kürzeres Voran (Fixpunkt Busch), ein längeres Voran (platte Wiese an Punkt 1 vorbei) ein Voran an der Line vorbei in ein Suchengebiet und eine Markierung hinter die Line

Jens hatte die Kamera mit und hat richtig tolle Fotos gemacht.

Vier Damen ♥

Ich bin so gespannt was die Zukunft bringt. Wie sich unsere Gruppe entwickelt und was wir alles zusammen erleben werden aber zwei Dinge sind sicher ….

– wir werden bestimmt immer viel Spaß haben mit unseren Fellnasen

und

– Mandy mit Lotte und Butch werden immer einen besonderen Platz hier haben.

Trainingswochende 21.-22.09.13

Wir haben an beiden Tagen trainiert, allerdings in unterschiedlicher Besetzung.

Am Samstag waren:

Jens mit Gizmo

Nadine mit Nele

Monika mit Anton

Erhard mit Max

Ivonne mit Fiene

am Start.

Trainingsschwerpunkt waren der Grundgehorsam, die Steadiness und das Annehmen von Richtungen.

Am Sonntag gingen:

Gunter mit Sheila

Janina mit Baja

Ivonne mit Fiene

ins Rennen.

Trainingsschwerpunkte auch hier Grundgehorsam, Steadiness und das Annehmen von Richtungen auch unter starker Verleitung.

Ja, ich gebs zu. Es war schwer. Ihr habt geschwitzt und die Hunde waren nah an ihren Grenzen. Aber ich persönlich finde, alle können sehr zufrieden sein. In den letzten beiden Tagen ist mir wieder mal bewusst geworden wie gut wir uns alle entwickelt haben.

Training vom 15.06.2013

Teilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Jens mit Gizmo
  3. Nadine mit Nele
  4. Gunter mit Sheila

Trainingspunkte:

  • Seitwärts (rechts) / lange Distanz
  • Doppelmarkierung (kurz / lang)
  • Teamaufgabe: Doppelmarkierung / Voran auf bekannten Punkt
  • Walk Up

Als Erstes stand heute das seitwärts schicken nach rechts auf dem Stundenplan. Eine kurz gemähte Wiese incl. Zaun sollte hier den optimalen Trainingsverlauf garantieren.

Jedes Team arbeitete die Aufgabe einmal wie folgt durch:

  1. training15.06.13Das Team geht den Vertrauensweg und legt das Dummy gemeinsam aus. – schicken –
  2. Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und der Hundeführer legt ein Dummy „heimlich“ aus das zweite wird gezeigt – schicken –
  3. Hund sitzt am Startpunkt, es fällt eine Verleitmarkierung (links)  – der Hund wird erneut nach rechts geschickt

Trainingsinhalt war hier die richtige Annahme der Laufrichtung und das Überwinden der großen Entfernung zu Dummy. Viele Hunde haben eine unsichtbare „Grenze“ im Kopf die sie daran hindert das Kommando über einen gewissen Punkt hinaus auszuführen und blockieren dann. Sie bleiben stehen, fragen, sind einfach unsicher. Mit diesen Basisübungen wollen wir nun im Training diese Grenzen verschieben.

Nach dieser Übung aus dem Bereich der Ur-Suppe gings weiter mit einer Doppelmarkierung „Kurz – Lang“. Die lange Markierung viel auf die Wiese in einen Schattenbereich die kurze auf der selben Linie auf die Wiese.

Bei allen wurde deutlich, dass wir das lange nicht im Training hatten. Die Entfernung wurde falsch eingeschätzt und sich an der alten Fallstelle später aufgehalten. Aber … es wäre ja auch langweilig wenn immer alles klappen würde.

Im Bereich der langen Markierung wurden dann, von den Hunden unbemerkt 4 Dummys ausgelegt und wir machten eine kurze Pause.

Training15.06.13(2)Die nächste Aufgabe setzte sich aus einer Doppelmarkierung und einem Voran auf den Memory-Punkt der langen Markierung zusammen.

Den Abschluß des Trainings bildete dann noch ein Walk Up mit Markierungen vor und hinter die Line.

Training vom 17.02.2013

Teilnehmer:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Janina mit Baja
  4. Michael mit Butch
  5. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Voran ohne Vertrauensweg zu drei Punkten in engen Winkeln
  • Suchenmuster erarbeiten
  • Paralelles bzw. gleichzeitiges Suchen von 2 und mehr Hunden

Verschneit aber sonnig, so zeigte sich das Wetter am heutigen Tag. Das Gelände leicht – Acker – die Fixpunkte deutlich.

Das Suchengebiet ein lichters Wäldchen. Kein schwerer Bewuchs.

Michael ging mit Butch zuerst etwas abseits um ihn ein bisschen mit dem Dummy zu bespaßen. Die beiden waren schon sooooo lange nicht mehr da, da war es nur verständlich, das Butch völlig aus dem Häuschen war als er die grünen Säckchen und die Mädels erblickte.

Janina und Gunter gingen mit den Hunden eine „Runde“ um den Acker um den den Fixpunkten die Dummys auszulegen. Dabei durften Sheila und Baja zusehen.

Nadine und Nele nahmen Aufstellung am Suchengebiet. Heutiges Ziel sollte sein, Erfolg zu haben, wenn man nah am Rand des Gebietes sucht.

Training17.02

Durch das erarbeiten dieses Suchenmusters soll der Hund lernen seine Bögen bis an den Rand des Suchengebietes auszudehnen. 2von 4 Dummys sollten geholt werden.

Auch Michael und Butch arbeiteten diese Aufgabe.

Danach ging es weiter mit den Vorans für Sheila, Baja, Nele und Fiene. Sheila und Baja hatten schon das ein oder andere Dummy eingesammelt und nun sollte Fiene rausgehen auf ein Blind an einem sehr deutlichen Fixpunkt. (Nach dem super Training von gestern war ich mir sicher, dass das klappen würde).

Es gestaltete sich für alle Hunde schwieriger als ich dachte. Jeder hatte so seine Problemchen den Hund zu „seinem Punkt“ zu bringen. Aber Fiene hat den Vogel abgeschossen 😦 Ich musste dann wirklich zwei Mal mit ihr bis zum Endpunkt (den Dummys) gehen und selbst danach war sie noch völlig von der Rolle. Ich verhalf ihr zum Erfolg und mit Voran war Schluß! Die anderen arbeiteten fleißig weiter und zum Abschluß ließen wir die Hunde sitzen und warten und wir sammelten die restlichen Dummys ein. Alle Dummys… nein… das 15te ist und bleibt wie vom Erdboden verschluckt… sonderbar!

Für die Abschlußübung stellten wir uns alle auf dem Weg entlang des Suchengebietes auf. Baja – Nele – Sheila – Fiene – Butch insgesamt lagen 20 Dummys im Suchengebiet.

Nele ging raus, fand und war schon kurz vor der Abgabe als Butch los durfte. Butch auf dem Rückweg, das war das Startsignal für Baja. Die hatte noch nicht gefunden da durfte dann Fiene ebenfalls ins Suchengebiet.

Ganz zum Schluß waren dann Fiene, Baja und Sheila gleichzeitig im Suchengebiet… das war richtig cool.

Training am 03.02.2013

Teilnehmer:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Janina mit Baja
  4. Jens mit Gizmo
  5. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Markierung über Geländeübergang (Feldweg) hinweg – dadurch Fixpunkt für Voran und späteres Suchengebiet bekannt
  • Stoppen vor Geländeübergang und suchen von Blinds
  • Schicken über alte Liegestellen
  • Markierung an Verleitung (Lockenten) vorbei – dadurch Fixpunkt bekannt
  • Arbeiten einer Doublette

In der ersten Runde arbeiteten Baja, Gizmo und Nele.

Übung 1:

Einzelmarkierung

Training03.02.Übung1

Übung 2:

Einzelmarkierung über Geländeübergang in höheren Bewuchs

Training03.02.Übung2

Übung 3:

Voran auf die Fallstelle der ersten Markierung (ich hatte die Dummys ausgelegt in der Zeit die zweite Markierung gearbeitet wurde)

Training03.02.Übung3

Übung 4:

Voran auf die Fallstelle der zweiten Markierung (Gunter hatte die Dummys ausgelegt in der Zeit die zweite Markierung gearbeitet wurde)

Training03.02.Übung4

Übung 5:

In der Zeit das Voran gearbeitet wurde stellte ich unsere neuen Trainingskollegen auf… LockDummybewachEnten.

Gearbeitet wurde wieder eine Markierung.

Training03.02.Übung5

Übung 6:

Voran nach D2 allerdings hatte ich die Teams gebeten sich umzudrehen und etwas Fußarbeit zu machen. In dieser Zeit legte ich 6 Dummys in den Graben vor dem Feldweg. Aufgabe war nun die Hunde zu stoppen und eines dieser Blinds holen zu lassen. Sie sollten nicht durchlaufen zur alten Fallstelle.

Training03.02.Übung6

Übung 7:

Voran auf D1 zu den Lockenten

Training03.02.Übung7

Übung 8:

Voran zu D2 – über die Fallstellen von Übung 6 – dann Frei-Verloren-Suche

Training03.02.Übung8Übung 9:

Arbeiten einer Doublette

Training03.02.Übung9

Damit war die erste Trainingsgruppe fertig und  Nele und Gizmo wurden zu ihrer verdienten Pause ins Auto gebracht. Die zweite Gruppe bildeten Sheila, Fiene … und nochmal Baja.

Der Aufbau der Aufgaben war ähnlich.

Übung 1:

Wie Übung 5 also gleich eine Markierung in die Lockentengruppe

Übung 2:

Training03.02.Übung2Gr.1

Übung 3:

Voran zu den Lockenten

Übung 4:

Voran zur Fallstelle der zweiten Markierung. Ausgelegt waren Suchendummys.

Übung 5:

Einmal Voran zur selben Stelle. Hunde sollten vor dem Geländeübergang stoppen und die Dummys aus dem hohen Bewuchs suchen lassen. Das zweite Dummy mittels seitwärts schicken.

Training03.02.Übung5Gr.2

Training03.02.Übung5bGr.2

Übung 6:

Bei den Lockenten waren wieder drei Dummys ausgelegt worden. Sie wurden als „Back“ eingesammelt.

Nach diesen Durchgängen hatte Baja dann genug und Janina war unser neuer Werfer für die geplante Verleitung.

Übung 7:

Im Fallbereich von D2 war eine Suche ausgelegt worden. 2 Dummys waren von Nadine erhöht in eine Astgabel geklemmt.

Zusätzlich viel eine Verleitmarkierung die im Anschluß an die Suche gearbeitet werden sollte.

Training03.02.Übung7Gr.2

Außerdem hatten wir noch einen weiteren Punkt installiert. Einen großen Baum auf der anderen Seite der Wiese. Dort hatte ich vier Dummys ausgelegt wobei die Hunde zusehen konnten.

Nachdem alle Dummys aus der Suche eingesammelt waren wurden die Hunde abwechselnd einmal mit voran und einmal back zu diesem Baum geschickt das war dann … Übung 8.

Übung 9:

Arbeiten einer Doublette

Es war ein anstrengendes Training mit div. kleineren Baustellen. Stopp-Pfiff !! Voran an einer Verleitung vorbei, Suche auf Entfernung…… vielleicht gibt ja jeder Trainingsteilnehmer mal eine Einschätzung unter den Bericht als Kommentar ab.

Und dann …. gabs auch noch Bilder:

Baja1

Baja schleicht an den Wachenten vorbei

Fieneabgestoppt

Fiene abgestoppt bei de Blinds bereit zum Suchen

sheilavoran

Sheila beim Voran in die Suche … ich glaube sie schielt ein bisschen zur Verleitmarkierung 😉

Fieneseitwärts

.. in der B-Note ne glatte 10 !!

Achtung

Uiuiuiuiuiuiuiiui

Baja2

Darf ich….. büüüüüdddddeeeee ♥

Nele1

Ich hab nen Mädchendummy … nananana

Molch1

Der Rennmolch

somachenwirs

Genau Frauchen / Ivonne ….. genau so wirds gemacht 🙂

AUFSIE

Los….. AUF SIE !!!!!