Training 07.10.2012

Teilnehmer:

  • Mandy mit Butch und Lotte
  • Gunther mit Sheila
  • Ivonne mit Delphin

“Lehrplan”:

  • Markierungen
  • Voran auf alte Fallstellen
  • Voran in Suche

Inspiriert von meinem letzten Ausflug habe ich mich auf die Suche nach einem weiteren Stückchen Trainingsgelände gemacht. Es musste eine bestimmte Voraussetzung erfüllen … Ich suchte einen Hang mit Geländeübergängen… und habe ihn gefunden.

Dieses Fleckchen Wald bietet viele Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man die Hunde durch ein dichtes Gestrüpp hindurch in ein Suchengebiet  voran schicken. Viele schwere Markierungen und somit auch gute Memory-Punkte……. Aber bevor wir überhaupt loslegen konnten wurden wir entdeckt. Der Waldbesitzer hatte uns gesehen und kam im Laufschritt einen Hügel hinunter um zu fragen, was wir denn in seinem Wald tun. Ich erklärte es ihm und der gute Mann war sehr nett und zugänglich. Er hatte nichts dagegen, dass wir uns dort aufhalten nachdem er sich überzeugt hatte, dass wir keine Holzdiebe sind 😉

Wir legten los…. Markierung und Voran:

Butch

Fiene

Lotte

Sheila

Somit war der erste Punkt für weitere Trainingsschritte aufgebaut. … Kleiner Ortswechsel…

Von einer Übung gibt es keine Videos. Die Teams standen in der Line hinter einem langgezogenen Gestrüpp. Gunter passte auf Fiene auf als ich außer Sicht ging und für die Hunde hinter diesem Gesträuch ein Treiben veranstaltete. Dann kümmerten wir uns um andere Aufgaben.

Markierung mit Verleitung. Ursprünglich hatten wir einen kleineren Winkel für die Verleitung gewählt allerdings ließ sich Butch von seinem einmal gefassten Vorsatz nicht mehr abbringen daher wurde der Winkel vergrößert:

Butch:

Sheila

Fiene

Falls sich jetzt jemand wundern sollte wo das Training von Lotte abgeblieben ist …. nein, die Videoaufnahmen sind nicht verwackelt…. Lotte hat in der Wartezone einen derartigen Terror veranstaltet, dass Mandy ihr eine „Auszeit“ verordnete… Darum wurde auch der Originalton der Videos teilweise durch idyllisches Vogelgezwitscher ersetzt… es hört sich einfach besser an 😉

…. da war doch noch was…. Wir stellten uns auf und schickten die Hunde nacheinander durch die „grüne Wand“ voran in das Suchengebiet.

Zum Abschluß gab es noch ein wirklich schweres Mark für unsere drei Helden:

Ist unser letztes Training wirklich schon sooooo lange her? … Na, da wirds aber mal Zeit, dass ich Termine reinstelle.

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Training vom 16.09.2012

Teilnehmer:

  • Mandy mit Lotte
  • Nadine mit Nele
  • Gunter mit Sheila
  • Jens mit Gizmo ….. und Fankurve
  • Ivonne mit Delphin

„Lehrplan“:

  • Workingtestaufgaben -A-

Das Team steht am Startpunkt 1 und geht Hund frei bei Fuß in Richtung Punkt 2 (vom Werfer weg). Wenn das Team in Höhe von Punkt zwei ist, gibt der Helfer einen Schuß (Starterklappe) ab. Das Team dreht sich und die Markierung fällt. Dann setzt das Team seinen Weg fort bis zu einem Baumstamm. Von dort wird der Hund auf die Markierung geschickt.

Hier zeigten durchweg alle eine gute Leistung. Sicher… was zu mäkeln findet man immer…. Fußarbeit verbessern, Konzentration auf den Hund, nicht auf die Dummyweste 😉 aber …. wir wollen ja nicht in den Krümeln suchen!

Der Werfer steht durch einen kleinen Wald-/Gestrüppstreifen getrennt auf dem Acker. Das Team steht an Punkt 1. Frei bei Fuß geht es zu Punkt zwei. Es fällt ein Schuss (Starterklappe). Der Teampartner Mensch sieht Flugbahn und Fallstelle. Der Hund sieht nur einen Teil der Flugbahn.

Einige zuckten schon als ihre Hunde durch diesen Haufen Äste preschten … aber genau das wollten wir ja üben. Das Hindernis zügig überwinden und dann noch gut markieren. Dieses Mark hatte Gizmo wirklich fantastisch auf dem Schirm und auch Lotte hatte zum zweiten Mal sehr gut markiert. Für Fiene und mich begann hier die „Operation Blindfisch“ … Viel zu weit schoss sie über das Dummy, drehte aber sofort bei um beim Werfer vorbei zu schauen und es dann einzusammeln….. tststst.


In ca. 78 Meter Entfernung steht der Werfer. Nach Abgabe eines Schusses (Starterklappe) fallen nacheinander zwei Markierungen. Fallbereich ist sehr nah beieinander. Der Hund wird geschickt. Welches Dummy er zuerst holt ist „wurst“.

Die Entfernung war wirklich knackig. Sheila zeigte hier die beste Leistung und auch Gizmo hatte nur bei der zweiten Markierung etwas Schwierigkeiten… Für Nele war es fast ein bisschen zu weit aber… eben nur fast. Und dann kam … Fiene ….

Ach du Alarm!!! Das war wirklich gruselig! Sie saß am Fuß, aufmerksam, gute Körperspannung. Sie schaute genau als die Markierungen fielen um dann, in vollem Tempo an den Dummys vorbei zu düsen und völlig planlos im Gelände rumzurennen. Drei Mal haben wir das versucht und erst im letzten Durchgang die Dummys mit Ach und Krach reinbekommen. Ich glaube ihr Motto für diese Aufgabe war: „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!!!“

Der Werfer macht ein Geräusch und legt ein Dummy (D1) auf den Weg. Danach fällt ein Schuss (Starterklappe) und die  Markierung D2 fällt. Nun soll der Hund auf D1 voran geschickt werden. Die Markierung ist also zunächst nur eine Verleitung. Wenn das Voran problemlos geklappt hat, darf die Markierung gearbeitet werden.

Das war der Prüfstein des heutigen Tages für… Lotte, Gizmo und Fiene. Es hat schon einige Versuche gebraucht um Lotto und Gizmo davon zu überzeugen, dass wir tatsächlich das langweilige voran haben wollten und nicht die tolle Markierung. Fiene schaffte es im zweiten Versuch und hatte dann auch die Markierung einigermaßen passabel gearbeitet.

Sensationell waren Sheila und Nele. Beide gingen wie an der Schnur gezogen voran und arbeiteten dann noch super ihre Markierung.

Alle Teams stehen in einer Reihe. Die Hunde frei bei Fuß. Die Markierung wird mit Geräusch geworfen. Die Flugbahn ist von der Position in der Linie zu sehen, der Fallbereich allerdings nicht, da das Gelände leicht abschüssig ist.

Nachdem die Markierung gefallen ist geht der Hundeführer alleine zu dem „roten Kreuz“. Von da wird der Hund abgerufen und dann auf die Markierung geschickt.

Hier gab es wirklich nix zu mosern. Abrufen, ausrichten, einsammeln …. Perfekt!

Als Abschlussaufgabe gab es einen Walk up. Wir gingen über einen Acker. Auf ein Brrttrrt blieben alle stehen und die Markierung fällt vor die Linie. Der Werfer bestimmt das Team welches arbeiten soll. Im zweiten Durchgang wurde auf das Kommando „behind“ um 180° gedreht, Geräusch und Markierung, der Werfer bestimmt wieder das Team. Im letzten Durchgang gingen wir wieder einfach gerade allerdings warf nun immer ein anderer Hundeführer die Markierung.

Im Walk Up zeigten dann alle nochmal eine gute Leistung. Lotte allerdings war etwas „übermotiviert“ und wollte einfach alles apportieren… Dummys, Schmetterlinge, Schatten…. Mandy konnten sie aber überzeugen, dass sie wirklich nur Dummys will 😉

Training vom 01.09.2012

Teilnehmer:

  • Mandy mit Lotte
  • Janina mit Baja & Candy
  • Jens mit Gizmo … und der Leutholdschen Fankurve
  • Ivonne mit Delphin

Geplant hatte ich heute Markierungen auf größere Distanz auf einem abgeernteten Rapsfeld. Dieses liegt, von Wald umrandet und ich wollte den Startpunkt von der Fallstelle weg, in den Wald verlegen. Daraus wurde aber nix! Der Landwirt hatte sich überlegt sein Feld zu düngen und hatte reichlich Gülle ausgebracht. Die Hunde entdeckten dies natürlich viel früher als wir und … hatten ihren Spaß 😉 … Working Smellpaws der Name der heutigen Trainingsgruppe.

OK … dann eben umdisponieren. Kurz das Gelände abgecheckt und schnell zwei gute Fixpunkte ausgemacht. Einen Hochsitz am Wegesrand (Waldweg mit Gras bewachsen) in einer Entfernung von ca. 40 Meter und eine Vorrichtung für einen Salzleckstein (Pfosten mit einem Plastiktopf) links von uns im Wald.

Zum Aufbau des Vertrauenspunktes stellte ich mich etwas verdeckt neben den Hochsitz und warf für jeden Hund eine Markierung auf den Weg. Sobald das Mark eingesammelt und der Hund auf dem Rückweg war legte ich ein Halbblind aus. Jeder durfte sich aussuchen ober er seinen Hund mit Voran, Back, oder seitwärts auf dieses Dummy schicken wollte.

Als nächstes veranstaltete ich dort ein kleines Treiben und warf Dummys aus.

Nun kümmerten wir uns um den nächsten Punkt. Wieder vielen Markierungen und dieses Gelände hatte es wirklich in sich. Vor dem Fallbereich wuchs eine Art Gras / Unkraut.  Äste, dünnere und dicke die überwunden werden mussten und die Flugbahn des Dummys war auch nur teilweise zu sehen.

Alle Hunde haben wirklich klasse markiert. Baja hatte nur bei der Ersten ein bisschen Schwierigkeiten, dass Gestrüpp hatt doch sehr gezogen.

Nachdem wir auch hier die Hunde nochmal voran geschickt hatten, wendeten wir uns dem ersten Punkt zu. Nun zeigte sich, dass das doch einige Schwierigkeiten hatten, sich an diesen Punkt zu erinnern, bzw. dem Kommando wirklich zu vertrauen Candy und Lotte hatten wirklich ihren Schaff, bis das Dummy drin war … wobei wir Lotte wirklich ein Bisschen zu ihrem „Suchenglück“ zwingen mussten. Wir ließen und nicht von Lotte davon abbringen, das geforderte zu arbeiten und zwar genau so, wie gefordert und nach einer Pause sollte sie nochmals zu diesem Punkt gehen … siehe da! …. Raus, Dummy finden … und zurück ….

Es ist nun mal wirklich so, dass das Voran gehen, Fleißarbeit ist. Nur durch schier unendliche Wiederholungen in immer unterschiedlichem Gelände, in veränderten Variationen so, dass es eben nicht langweilig wird… das ist das Rezept.

Vooooooooooran!

Den Trainingsabschluß bildeten Markierungen, die von einer veränderten Startposition gearbeitet werden sollten. Der Fallbereich blieb gleich und zwar immer in der Nähe des zweiten Fixpunktes (Stab mit Salzleckstein). So machten wir es den Wauzis einfach im Gebiet zu bleiben denn durch die vielen Dummys war auch genug Witterung vorhanden, so dass kein Hund großräumig anfing zu suchen. Einzig Fiene hatte eine kleine Ausfallerscheinung….

? ? ?

Das, war schon sehr merkwürdig aber wir werden sehen, wie sie sich beim nächsten Mal anstellt. Einige Dinge haben mir bei diesem Training besonders gut gefallen…. Jens, der seinen „Hier-Pfiff“ bei Markierungen sehr gut abgebaut hat, Lotte… die auch in schwierigen Gelände sehr sicher markiert hat und dann auch voran gegangen ist und die unermütliche Baja, für die wir noch Stunden hätten Dummys werfen können.

Noch mehr schöne Bilder gibt es im Gizmo-Blog.

Training 24.06.2012

Teilnehmer:

  • Nadine mit Nele
  • Mandy mit Lotte
  • Gunter mit Sheila
  • Ivonne mit Delphin

Gelände:

  • das Pippin-Gedächtnis-Wäldchen 😉

Ziel dies heutigen Trainings waren Markierungen in schwierigem Gelände. Vor der Fallstelle des Dummys war ein Haufen Äste / Todholz zu überwinden. Entfernung am Schluß der Übung für die A’s ca. 30 Meter für die F’s ca. 45 Meter. Der erarbeitet Punkt wurde später zum Voranpunkt. Punkt (P1)

Danach wurde ein zweiter Punkt (P2) in etwa 30 Meter erarbeitet. Hier war die Flugbahn nur „abgehackt“ durch die Bäume sichtbar und der Fallbereich war ein kleines Gestrüpp. Diese Markierung wurde von allen mit Zwischenaufgabe gearbeitet. Entweder wurde eine Runde „Fußarbeit“ eingelegt und vom selben Punkt geschickt oder der Hund blieb sitzen und wurde an eine andere Stelle abgerufen und dann von dort auf das Mark geschickt.

Die Abschlußaufgabe für Nadine mit Nele und Mandy mit Lotte war dann eine Teamaufgabe. Beide Teams stehen am Startpunkt. Es fällte eine Markierung bei P2 die Teams drehen sich in Richtung P1. Als Hilfe macht der Helfer nochmal ein Geräusch dann wird der Hund Voran geschickt. Ist das erledigt, wird sich zurückgedreht und die Markierung gearbeitet. Das zweite Team nutze diese Zeit als Standruhe-Übung.

Für Gunter und mich wurde die Übung nochmals abgewandelt. Wir stehen am Startpunkt es fällt eine Markierung bei P2. Wir drehen um 180° und es fällt eine 2 Markierung an P3, einem bisher unbekannten Punkt. Dann drehen wir weiter und richten uns auf P1 aus. Als erstes sollte das Voran, dann die Markierung an P3 und zuletzt die Markierung an P2 geholt werden.

Es gibt nur eins zu sagen…. Sie waren heute alle super!!!

Training 11.03.2012

Diesen Bericht konnte ich nicht direkt nach dem Training schreiben denn … wir sind ja am nächsten Tag in Richtung Hamburg aufgebrochen und da … war einfach zu viel Aktion um sich um die Dokumentation zu kümmern. Er wird auch kürzer ausfallen als sonst denn … mein Erinnerungsvermögen ist bei so einer langen Zeit auch nicht mehr das Beste.

Teilnehmer: Gunter/Sheila, Nadine/Nele, Mandy/Lotte, Michael/Butch und Janina / Candy + Baja, Ivonne / Fiene

Trainingsgelände: Nr. 2

So sah dann die „Endaufgabe“ aus. Gearbeitet wurde als 3er Team!

Aufbau:

Als erstes haben sich alle Teams den Punkt P1 erarbeitet. Als erstes wurde eine Markierung geworfen. Nachdem der Hund diese geholt hatte wurde gleich danach ein Dummy mit Geräusch ausgelegt und der Hund erneut geschickt.

Als nächstes drehte sich das Team und richtete sich auf den Punkt P2 aus. Dieser Punkt wurde mittels des Vertrauensweges erarbeitet. In der Endausführung der Aufgabe sollte aber nicht auf P2 durchgeschickt werden sondern auf der Hälfte der Strecke lag ein Blind (Suchendummy) welches der Hund holen sollte (Überprüfung des Suchenpfiffs). Als letztes wurde das Mark gearbeitet. Der nicht sichtige Helfer warf das Dummy aus dem Wald heraus auf das Feld.

Ganz zum Schluß wurde an P1 nochmal ein Blind beschossen (Danke an Gunter für das Mitbringen der Starterklappe) um zu prüfen ob die Hunde auch wirklich gut auf den Punkt voran gehen.

Diese erste Runde arbeitet jeder Hund einzeln. Danach wurden die Teams zusammen gestellt. Gunter mit Sheila, Janina mit Baja und ich mit Delphin machten den Anfang.

Ablauf der Aufgabe:

  • Jeder Hund steht am Startpunkt so ausgerichtet, dass er „seinen Part“ im Blick hat.
  • das Blind an P1 wird beschossen
  • das Blind an P2 wird beschossen (dort liegt kein Dummy sondern auf der Hälfte des Weges ein Suchendummy)
  • die Markierung fällt.

Jetzt arbeiten die Hunde in der selben Reihenfolge die Aufgabe durch. Ich weiß zwar, dass Eigenlob stinkt aber wir waren wirklich gut! Sehr ruhig.  Alle schafften ihren Teil und dann drehten sich die Teams zum nächsten Punkt. Insgesamt wurde die Aufgabe also drei Mal durchgearbeitet, sodaß jeder Hund jeden Punkt einmal lösen musste.

Die nächsten drei Janina / Candy, Nadine / Nele und Mandy / Lotte nahmen Aufstellung. Die Aufgabenstellung war gleich allerdings gab es doch kleinere „Problemchen“.

Hatte jedes Team im „Einzelaufbau“ noch jede Aufgabe lösen können zeigte sich jetzt, das das Aneinanderreihen der Aufgaben, das Warten in der Gruppe und auch die Nähe der anderen Teams doch den Druck enorm erhöhen. So war zum Beispiel die gefallene Markierung ein zu große Verleitung um den Hund als erstes auf P1 voran zu schicken (das Beschießen war einfach schon zu lange her)

Jeder hatte so seine kleine Baustelle. In der Nachbesprechung hielten wir dann für die nächsten Trainings an diesem Ort fest, dass wir zwar die dreier Teams aufstellen aber jeder Hund direkt arbeiten darf. Erst später wird dann der Schwierigkeitsgrad wieder erhöht.

Grundsätzlich fand ich dieses Training sehr abwechslungsreich und spannend. Die „Problemchen“ zeigen uns, an was für Punkten wir gezielt weiter arbeiten müssen und zwingt uns auch unsere Abläufe wieder neu zu überdenken.

Training 01.04.2012 – Kein Aprilscherz!

Immer auf der Suche nach neuen Trainingsmöglichkeiten bin ich kürzlich auf dieses Gelände gestoßen.

Es bietet viele Möglichkeiten. Markierungen mit nicht sichtigen Fallstellen. Voran schicken durch eine Senke , Suche …. und das, was wir dann gemacht habe, hatte es dann doch schon in sich.

Mit am Start waren heute: Mandy + Lotte, Michael + Butch, Gunter + Sheila, Jens + Gizmo + Special Guest Anka, Ich + Delphin

Im ersten Trainingsteil erarbeitet jedes Team einen Voranpunkt.

Das Ziel …

Der Hang mit den verschiedenen Startpunkten …

… der Geländeübergang …

Am Anfang des Trainings hatte ich als Ziel die Hälfte das Hangs ausgegeben (think BIG!)…. Je nach Trainingsstand wurde der Vertrauensweg aufgebaut bzw. die Entfernung gesteigert. Sheila ist ja schon ein Profi und und wurde zwischendurch auch mal gestoppt um dann mit „Back“ weitergeschickt zu werden. Am Schluß der ersten Einheit hatte jedes Team ein Halfblind in respektabler Entfernung erarbeitet.

Da die Hunde wirklich Meter gemacht haben, gönnten wir ihnen und uns eine kleine Pause um dann mit der Markierung weiter zu machen. Hier zeigte sich, dass Schnelligkeit und Nase nicht Alles ist, was einen guten „Dummy-Sportler“ ausmacht.

Wurfbahn und Fallstelle

Diese Senke muss durchquert werden

Fiene auf dem Weg in die Senke

Fiene hat grottenschlecht markiert! Sie ging grundsätzlich nicht genug den Gegenhang rauf um das Dummy zu finden. Sieht sie in „ihrem angenommenen Fallbereich“ nicht gleich das Dummy beginnt sie großräumig zu hunten. Das ist nicht erwünscht ! Also rief ich sie wieder rein. Nochmal. Wieder klappte es nicht. Nochmal! Ich glaube wir brauchten vier Versuche bis sie wirklich sofort ans Dummy kam und es reinbrachte. Das ist nun wirklich unsere „Baustelle“ Nr. 1

Auch Gizmo hatte kurz Schwierigkeiten die er aber schnell überwinden konnte. Butch, Lotte und auch Sheila haben super gearbeitet. So hat jeder halt seine Schokoladenseite.

Inzwischen waren am Voranpunkt erneut Dummys ausgelegt worden. Wir stellten uns „fast“ in die Mitte des Hangs als Linie auf und einer nach dem anderen schickte seinen Hund Voran. Wir machten noch einige Gehorsams- und Standruheübungen und dann waren wir nach 3 Stunden am Ende unseres Trainings.

Es war toll zu sehen, wie die Hunde Schwierigkeiten überwinden lernen. Konzentriert und schnell bis zum Schluss mitgearbeitet haben und am Ende sich einige auch noch gemerkt hatten, wo im Hang Schafsköttel rumlagen …. RESPEKT! 🙂

Im GIZMO – BLOG gibt es noch schöne Bilder vom Training.

Wassertraining bei den WMp’s

Das erste Wassertraining der Working Mudpaws.

Nun ist es also soweit. Die Trainingsgruppe trifft sich das erste Mal am Wasser. Da ich selber mit meinen Hunden noch nie ein gezieltes Wassertraining gemacht habe, und in den diversen Trainingsbüchern dies auch nicht wirklich gesondert abgehandelt wird habe ich mich im „grünen Forum“ auf die Suche gemacht. Ich konnte mich erinnern in einem Thread von Christine Grimm einen Trainingsbericht mit Wasserarbeit gesehen zu haben.

Das musste ich dann für unsere Gruppe umbasteln denn, wir sind alle auf unterschiedlichen Ständen:

  • Candy                         ICH will!
  • Baya                            ICH will aber auch!
  • Lotte                           UND was ist mit mir ???
  • Nele                            Mir ists egal.
  • Fiene                           Macht IHR nur, Hauptsache ich muss nicht da rein … hab nämlich … die Haare schön 😉

Wie soll man das nun unter einen Hut bekommen? Als erstes haben wir uns einen geeigneten Anfängereinstieg gesucht. Also auch „Fiene-Schisshase-freundlich“. Alle bauten ihre Warteplätze auf und Ich präparierte ein Dummy mit einer Schleppleine. Schon in diesem Stadium war zu erkennen, dass Lotte ziemlich aufgedreht war. Es wurde also gezielt „Ruhe“ belohnt. Immer wieder wurde Lotte für ruhiges Liegen (in der Nähe der Wasserkante) gecklickt . Zwischendurch gabs Fußtraining und wieder eine Einheit in der Wartezone. Ich habe immer mal wieder das Dummy in Wasser geworfen und an der Schleppleine wieder reingeholt. Irgendwann saß Lotte wirklich ruhig auf ihrem Popo und konnte geschickt werden.

Und dann gingen die Schwierigkeiten los! „Startlaut“ und zwar ziemlich laut. Beim zweiten Versuch wiederholte sich das….. Was tun? Da ich mir keinen wirklichen Rat wusste dieses Problem zu vermeiden, bzw. wie man es abtrainiert beendeten wir das Apportieren für Lotte und ich versprach mich „schlau“ zu machen.

In der Zwischenzeit war auch Janina mir Candy und Baya angekommen und Janina hatte zuerst ihre liebe Not, die beiden Wasserverrückten halbwegs zu beruhigen. Es gelang tatsächlich nur „Halb“ den mit Baya war nicht wirklich etwas anzufangen an diesem Tag. Sie war einfach nicht zu beruhigen oder in Konzentration zu bringen. Mit ihren Augen überall hibbelte und fiepte sie sich in Extase und Janina blieb nur die Möglichkeit sich immer weiter von der Wasserkante und dem Ort des Geschehens zu entfernen.

Mit Candy lief es bedeutend besser. Mit einem Kurzführer gesichert ließ sie sich gut nach einem „Schleppleinen-Dummy-Platscher“ von der Wasserkante wegdrehen und hat problemlos eine Markierung gearbeitet. Auch die Wasserapporte waren ausgesprochen gut.

Während ich die ganze Zeit am Ufer stand und das Dummy ins Wasser warf lag die Fiene-Maus bei mir und ….. war soooooo steady. Aber wie gesagt…. Hauptsache ich muss da nicht rein!

Trotzdem finde ich es immer wieder bemerkenswert, dass sie arbeitende Hunde mit so einer großen Gelassenheit ertragen kann.

Jetzt kam das Nelchen an die Reihe. Nun ist die Maus ja wirklich noch sehr jung und in diesem zarten Alter soll man mit dem Hund nicht zu viele Steadiness Übungen machen, da man ihm dadurch 1. dass schnelle Rausgehen und 2. das Apportieren an Sich vermiesen kann. Darum wurde Nele von Nadine ins „Fuß“ genommen, ich habe das Dummy platschen lassen und die beiden haben sich sofort von der Wasserkante weggedreht und ein wildes Spiel begonnen. Noch ein zweiter Durchgang und das Wassertraining für Nele war beendet. Die Zeit in der Wartezone hat sie wirklich gut gemeistert obwohl sie die gelegentlichen Fieper von Lotte und die sehr unruhige Baya doch auch ein bisschen nervös gemacht hat.

Janina und ich haben dann versucht Baya doch noch in einen „Traingnsmodus“ zu versetzten. Dies ist uns allerdings nicht gelungen und so durfte die schwarze Rübe nur einmal zeigen, was sie drauf hat. Dann nämlich, als Fiene ein Dummy nicht holen wollte. *UPS Mir war das Dummy mit samt Schleppleine in die Fluten gestürzt und da Fiene schon die ganze Zeit am zuschauen war dachte ich … Dann soll sie jetzt auch mal… Pustekuchen!! An der Wasserkante rumgegurkt, nun langen Hals gemacht aber nicht rein gegangen. Schei…benhonig!

Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Fienes Training von dem der anderen dann deutlich unterschied. Meinen Platz am Wasser nahm nun Janina ein. Das erste Dummy wurde direkt an den Uferrand geworfen, sodass die Maus wirklich nur bis zum „Knie“ ins Wasser musste. Das nächste war dann ein bisschen weiter und beim dritten …. Wurde geschwommen!

Und wenn sie dann einmal richtig drin war ist es auch kein Problem mehr. Wir haben den Startpunkt dann weiter von der Wasserkante gewählt. Janina hat geworfen und die Maus düst los, springt in die Fluten und apportiert perfekt! Ohne Schütteln.

Dann habe wir alle unsere Mädels nochmal rumdüsen lassen. Candy, Baya und Lotte haben gezeigt, dass sie Wasser auch toll finden ohne dass wir Zweibeiner da Sachen reinwerfen. Nele ist mit am Ufer rumgeplanscht und auf einmal rutsch sie ab und schwupp …. Geschwommen…. So einfach ist das

Für mich war es ein Training, was vom Ablauf dringend verbesserungswürdig ist. Nachdem ich im „grünen Forum“ meine Frage bzgl. des Startlauts gepostet hatte bekam ich von Helmut und Maike auch gleich ein paar Tips wie man es besser machen kann. Danke nochmal an dieser Stelle für das schnelle Feedback.

  • Wartezone viel weiter vom Wasser weg.
  • Lotte nicht so lange auf den ersten Apport warten lassen
  • Steadiness am Wasser noch langsamer aufbauen
  • Startpunkt direkt an die Wasserkante legen und den Hund evtl. erst ins Wasser schicken und dann etwas werfen.