Training im August

Natürlich hatten wir im August diverse Trainings. Allerdings schaffe ich es derzeit nicht wirklich alle Trainings ausführlich zu dokumentieren.

Nur so viel. Wir hatten ein Training mit Nadine, Jens, Thomas und mir in dem es darum ging div. Memorypunkte aufzubauen und das geradeaus … geradeaus ist 😉

Ein Training mit Monika und mir bei dem Anton wieder lernen musste, wie man sich in der Wartezone verhält. Mit Monika habe ich den Ablauf einer Workingtest Aufgabe geübt. Richter begrüßen, zuhören, nachfragen?, Hund ableinen, auf Freigabe warten!, Aufgabe erledigen, auf Anweisung Hund anleinen… Hund wärend der Aufgabe nicht anfassen!

Ein Training mit Janina und mir. Hier gilt es zu erwähnen, dass Janina mit Baja und ihrer Ulknudel Candy und ich mit the incredible Hannes in die Dummyschlacht zogen. Erarbeitet wurden Vorans mit Vertrauensweg und eine Suche im abgeernteten Rapsfeld. Hannes war zwei Tage später noch total im Eimer 😉 ….

Hannes1sprechblase

Also, ihr seht … wir sind nicht faul!

Spaziergangtraining mit Hannes

the incrediblehannes2

Und hier der Beweis. Auch mein Dicker ist im Moment in bestechender Form 🙂 Wenige Apporte, viel Warten. Man hört mein gebetsmühlenartiges „braaaaaaaav sitz“ „suuuuuuuuuuper“ und „Fuuuuuuuuuuuß“ aber das gehört bei uns beiden eben dazu.

Leider sieht man das auf dem Video nicht aber auf mein „Hey“ nach dem Sitzpfiff hat er sich sofort gesetzt und dann hat er sich wieder rüber schicken lassen. Groooooooße Freude!!!! Vor einem halben Jahr wären diese Apporte nicht möglich gewesen um so mehr freut es mich heute.

Und, was meint ihr….. Incredible ♥

Abgesagt…

hatten wir das Training für heute. Da das Wetter sich wieder von seiner besten Seite zeigte und Frau Holle die Kissen kräftig schüttelte wollten wir für alle unnötige Fahrerei vermeiden. Jens, immer noch erkrankt sagte auch noch ab.

Ich versuchte dann – vergeblich – Nadine zu erreichen. Festnetz, Handy, SMS … keine Reaktion und so klingelte es pünktlich um 12:55 Uhr. Schnell in die Klamotten gehüpft und die Hunde eingeladen.

Ja genau, … die Hunde … Mehrzahl! Nachdem ich leidvoll festellen musste, dass der Anstieg diverser Hormone während der Läufigkeit kongruent zum Abfall der Sehkraft, Nasenleistung und der Gehirnaktivität steht wollte ich heute Fiene nur eine Miniaufgabe im Training arbeiten lassen. Damit ich mich aber nicht langweile 😉 und weil ich überhaupt so gut drauf war, wollte ich Hannes auch mal wieder ein bisschen Dummyspaß gönnen.

Teilnehmer:

  1. Monika mit Anton
  2. Ivonne mit Delphin … and „the incredible“… Hannes
  3. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Einfach- und Doppelmarkierung
  • Steadiness und Fußarbeit

Wetter: wechselhaft                   Verleitung: teilweise Mist auf der Wiese 😉

Zuerst arbeitete jedes Team allein. Einzelmarkierung mit div. Zwischenaufgaben. Einfach wegdrehen, auf das Dummy zulaufen, Appell Übungen usw.

Hannes, schon länger nicht bei einem Training dabei schlug sich mehr als beachtlich. Im ersten Durchgang brauchten wir nicht lange und er war „bei mir“. Er ließ sich schön von den Markierungen wegdrehen und war auch sonst sehr gehorsam. Zur Belohnung gabs jede Menge Leckerchen und natürlich das ein oder andere Dummy.

Ich möchte natürlich nicht verheimlichen, dass wir die letzten Wochen ein ständiges Schleppleinentraining absolvieren und er diese auch heute „mitschleppte“. Es wäre töricht zu glauben, dass er seine Chancen für erfolgreichen Ungehorsam, ohne Schleppleine durchaus anders bewertet hätte.

Für Nele stand außerdem „Spaß“ auf dem Programm. Die meisten der geworfenen Dummys wurden von mir wieder eingesammelt und Nadine belohnte Nele mit spielen für ihr aufmerksames Beobachten und den Gehorsam.

Danach wiederholten wir die Aufgaben für Monika und Anton. Auch für ihn und Monika sollte es darum gehen das Geschehen zu beobachten und dann, gehorsam etwas anderes zu tun. Das viel ihm zuerst wirklich schwer wurde aber im Laufe des Trainings zunehmend besser.

Wiedereinmal zeigte sich, dass das Training mit Hunden in erster Linie das Training der Menschen ist. Oft sind wir es, die nicht „100% beim Hund oder beim Geschehen sind“! Wie sollen wir das dann von unserem Hund verlangen. Wir besprachen die Wichtigkeit von Timing und Belohnung / Belohnungsrate und die Sache mit der Erwartungshaltung.

Aufgabe 1

Aufgabe 1

Eine  einfache Markierung die immer mit Zwischenaufgabe gearbeitet wurde.

Aufgabe 2

Aufgabe 2

Doppelmarkierung. Zwei Teams stehen am Startpunkt und beobachten wie die beiden Dummys geworfen werden. Danach geht jedes Team auf „seine“ Markierung zu. Hier zeigte sich deutlich, dass Anton für derartige Aufgaben noch nicht bereit ist. Wir brachten den Durchgang gut zu Ende und Monika ging mit Anton ein bisschen spielen. Nele arbeitet dann die Doppelmarkierung und war dann – fertig.

Dann kam Hannes nochmal zum Einsatz. Nachdem Monika überhaupt nicht verstehen konnte, wie ich „solch schlimme Sachen“ über ihn erzählen konnte. Suchte ich diesmal etwas aus von dem ich wusste … das … geht schief!

Hannes bekam also eine Einzelmarkierung geworfen (Bild 1). Dann drehten wir uns weg und Nadine sammelte die Markierung wieder ein. Zurückdrehen – „Apport“ – Im Fallbereich angekommen – gab ich Hannes den Sitzpfiff ….. Tüüüüüüüüt …. Keine Reaktion, noch nicht mal ein Zucken in meine Richtung ….. Tüüüüüüüüüüüüt …… Ich hab Ohrgeräusche, ach ne, da war nix ……… TÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜT !!!!!!! …… Hääääääh, ach ja, – Hannes sitzt – HappyDummy….

Im zweiten Durchgang stellte sich das ganze etwas anders dar. Apport – Tüüüüüüüüt – nagutichsetzmichmalllangsamhin- und sofort ging ich, ihn immer wieder lobend, zu ihm um ihn dann, dort wo er saß aus dem Futterbeutel zu belohnen. Und was macht man wenn s am schönsten ist… genau … aufhören.

Und dann kam Polly Fiene. Ich holte sie aus dem Auto und ging mit ihr in Richtung des Startpunktes auf der Wiese. Auf dem Weg dort hin warf ich zwei Dummys an das Ende einer Hecke und sie durfte zusehen.

Verleitung

Dann bebrrrte und bejeeepte Monika auf der Wiese auf der anderen Seite des Weges ein Blind (vier Dummys ausgelegt).

Minidummys1

Wir drehten uns um 180° und unsere Doppelmarkierung fiel. Erst oben dann unten. Ich schickte Fiene auf D1 und sie zischte los …. und weiter …. durch den Fallbereich und weiter ….. drehte ab …. rannte  zu Nadine und versuchte hartnäckig ein Dummy bei ihr zu klauen! Tstst! Erwähnte ich schon, das der Anstieg des Hormonspiegels dramatische Auswirkungen auf Augen, Nase und Gehirn haben… Karl, mei Drobbe!

Nochmal. Wieder ausgerichtet und geschickt. Diesmal hatten wir das Dummy dann mit Suchenpfiff drin. Dummy D2 war dann in Ordnung.

Ich drehte mich und schickte sie auf die Hecke. – Formsache –

Doppelmarkierung die Zweite. Wurf oben, Wurf unten …. D1 „Fetch it“ klappte diesmal bedeutend besser. Drehen und auf das bebrrrrte Blind schicken. Hier war die Schwierigkeit das sie ja schon an der Hecke war und dann musste sie über den Weg und schräg über den Graben. Da Monika immer noch bei dem Baum stand war es kein Problem für Fiene den Weg zum Blind zu finden. (Merkzettel: Helfer bewegen sich von bebrrten Blinds weg und stellen sich woanders hin). Danach stand noch D2 auf dem Programm und entgegen meiner Vermutung klappte das ganz gut.

Doppelmarkierung Wurf unten, Wurf oben. Geschickt auf D1 und direkt danach auf D2. Diesmal was super. Wir arbeiteten dann noch die ausgelegten Dummys ab und beendeten dann unser Training.

Berühmte Paare

Jeder kennt sie. Berühmte Paare aus dem wahren Leben, Film und Fernsehen.

Biene Maja & Willi

Popeye & Olivia

Bonnie & Clyde (Q. Wikipedia)

Und seit heute dürfen sich diese beiden mit einreien in die Aufzählung dieser Berühmtheiten…………..

Muffin & Hannes

Lange Zeit haben wir uns „drum gedrückt“ diese beiden aufeinander stoßen zu lassen aber heute war es dann soweit. Wir waren mutig und haben die „C-Klasse“ (C = Chaos) heute zusammen arbeiten lassen.

Was soll ich sagen? Es hat erstaunlich gut geklappt. Allerdings ist das eher dem Umstand zuzurechnen, das Hannes mit Geschirr, Schleppleine und Kurzführer gesichert war.

Es gibt noch mehr Videomaterial. Die besonderen Sicherungsmaßnahmen wurden bei Hannes gelockert, sprich die Schleppleine kam ab…. und dann wollte er die Weltherrschaft doch noch an sich reißen… dazu aber später mehr.

Outtakes…. oder …

Eigentlich hätte ich gewarnt sein sollen… Gestern hatte ich, kurzentschlossen, Hannes mit zum Fiene Training genommen. Er hat drei Markierungen gearbeitet und zwar … genial! Aber wie sagt der Volksmund …. Man soll das Glück nicht zwei Mal herausfordern !!!

Aber, ich wollte ja nicht auf meine innere Stimme hören. So packte ich den Süßen ein und nachdem Fiene gearbeitet hatte, holte ich ihn aus dem Auto.

Wir nahmen Aufstellung …… Entfernung ca. 80 Meter also richtig weit. Drei Geländeübergänge und leichter Schneefall. Nadine machte „Brrrrrr“, das Dummy flog, landete, ich zählte im Stillen bis 5 … „Apport!“

Es war der Hammer. In einer irren Geschwindigkeit raste mein Dicker los. Er hatte punktgenau markiert. Er schnappte sich das Dummy, drehte und trat in dem selben Tempo den Rückweg an.

Markierung auf Hannes Art

Auf diesem Rückweg muss ihm aber irgendetwas dringendes eingefallen sein. Frei nach der Szene aus einem „Otto-Film“ …

Tja, so ist das wohl, wenn Frauchen dem Größenwahn verfällt. Da ich ja mit meinem schwarzen Bomber den Frieden gemacht habe, hab ich nicht lange gefackelt und bin ohne Kreischen zurück zum Auto gegangen. Mit Nadine habe ich mich dann hinter das Selbe gestellt und … dann kam er angedüst. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass für den Herrn das Training an diesem Tag gelaufen war.

Fazit: Hast du ein gutes Training mit Hannes gehabt… trainiere die nächsten 4 Wochen nicht mehr mit ihm… So kannst du dich lange der Illusion vom perfekt arbeitenden Show-Labi aufrecht erhalten.

Aber markiert hat er wirklich, entschuldigung , richtig geil !!

Wildgewöhnung 07.08.2011 (Hannes)

Im Fiene Blog hatte ich ja bereits berichtet, dass ich Enten und Kaninchen zu Trainingszwecken aufgetaut hatte. Nun ist es ja wirklich nicht gerade weidgerecht, Wild nur drei -vier mal zu nutzen und dann …. Also dachte ich, dass es sicher auch sehr spannend sein könnte mit den übrigen Trainingsteilnehmern von heute Wildgewöhnung zu machen. Hannes und Wild …. das stellte ich mir gänzlichst unproblematisch vor. Hatte der Dicke doch schon alles angeschleppt  aufgefressen was so zu finden war. Ein totes Ferkel, alle Arten von anderem toten Getier, Rehbeine …. Aber, wie schon angedeutet, er findet, er nimmt auf und je nach Stinkigkeitsgrat wird es entweder gefressen oder er geht zu Douglas!

Es ist also sicher nicht verwunderlich das ich für dieses „Experiment“ meinen schwarzen Bumskopf mit Geschirr und Schleppleine ausstattete.

Aber zuerst hatte er auch ein wenig Dummytraining. Frei bei Fuß musste er zusehen, wie immer wieder Dummys flogen. Mal holte ich, mal ein Helferlein. Mal wurde markiert und er bekam das Kommando „Platz“. Dann wieder Markierung und Fußarbeit ….. Immer alles mit dem Ziel, die Erwartungshaltung des Dicken zu unterbrechen.

Immer wurde er von mir für das Sitzenbleiben belohnt. Irgendwann durfte er dann auch mal ein Dummy holen und ich muss sagen, wenn er denn mitspielt ist es wirklich eine Freude ihm zu zu schauen. Er ist richtig schnell geworden und 38 Kg geballte Power sehen schon klasse aus wenn sie über die Wiese donnern.

Er durfte dann auch noch 2 Vorans und ein Back arbeiten wobei ich auch hier immer erst das Abwarten des Kommandos belohnte. Eine Unart von Hannes ist es nämlich, wenn der Stop-Pfiff ertönt und ich dann zum Beispiel den rechten Arm hebe …. schon mal loszurennen. Also habe ich immer mal den linken oder den rechten Arm gehoben. In der Hand hatte ich den Clicker und wenn er schön saß hat er den Click bekommen.

Ja, und dann wurde es für Hannes ……. Wild …… Viel Spaß, den Bilder sagen mehr als 1000 Worte….