Trainingswochende 21.-22.09.13

Wir haben an beiden Tagen trainiert, allerdings in unterschiedlicher Besetzung.

Am Samstag waren:

Jens mit Gizmo

Nadine mit Nele

Monika mit Anton

Erhard mit Max

Ivonne mit Fiene

am Start.

Trainingsschwerpunkt waren der Grundgehorsam, die Steadiness und das Annehmen von Richtungen.

Am Sonntag gingen:

Gunter mit Sheila

Janina mit Baja

Ivonne mit Fiene

ins Rennen.

Trainingsschwerpunkte auch hier Grundgehorsam, Steadiness und das Annehmen von Richtungen auch unter starker Verleitung.

Ja, ich gebs zu. Es war schwer. Ihr habt geschwitzt und die Hunde waren nah an ihren Grenzen. Aber ich persönlich finde, alle können sehr zufrieden sein. In den letzten beiden Tagen ist mir wieder mal bewusst geworden wie gut wir uns alle entwickelt haben.

Steadiness Training

Manchmal kommt es anders als man es plant und das ist gut so. Eigentlich wollte ich mit Hannes weiter an seinen Voran’s arbeiten.  Als wir dann aber in Richtung  „unserer“  Wiese unterwegs waren, war diese besetzt. Unsere Nachbarin war mit ihrem kleinen Wasserhund unterwegs und hat Bällchen geworfen.

Hannes sieht Amira und startet durch. Im vollen Lauf mache ich den Stop-Pfiff und der Große sitzt wie eine eins! Man bin ich stolz. Als ich ihn wieder frei gegeben hatte ging die Post zu Amira. Ich war noch auf dem Feldweg und Hannes schon in die umzäunte  Wiese geflitzt da kam der Hier-Pfiff und Hannes dreht ab und kommt. Braver Junge! Die Arbeit am Grundgehorsam in den letzten Monaten haben sich wirklich gelohnt.

Wir haben dann in einiger Entfernung Aufstellung genommen. Hannes in Grundstellung neben mir und Amiras Frauchen schleudert den Ball (so einer mit Schnur), Amira der FLitze-Hund wie ein Pfeil hinterher und Hannes saß.

Mit jedem Versuch sind wir ein Stück näher an den Ball und an Amira ran gegangen und alles hat super geklappt. Kurz hatte ich mit dem Gedanken gespielt für Hannes eine Markierung zu werfen und ihn diese holen zu lassen… das habe ich dann aber gelassen. Ich wollte auf keinen Fall das super Steadiness-Training kaput machen. Zum Abschluss durfen die beiden dann noch mal richtig Spielen. Dabei habe ich dann wieder mal gesehen wie viel Druck sich während diesen Übungen aufstaut. Er ist gerannt wie ein Turbo.

Auf dem weiteren Spazierweg haben wir dann doch noch ein Voran gearbeitet. Ein erfolgreicher Tag ein ein braver Hannes.

Das Teilen von Beute …

scheint das neue Hobby von Hannes zu sein.

Heute morgen hat er seinen „Einzelspaziergang“ bekommen. Es ist immer wieder erstaunlich wie dicht er dann bei mir bleibt. Ständig sucht er Blickkontakt und reagiert schnell auf gegebene Kommandos. Nachdem er all seine wichtigen „Geschäfte“ erledigt  und die Hundezeitung überflogen hatte haben wir mal wieder an unserer Fußarbeit gewerkelt.

Grundstellung und erstmal warten… 3 Minuten, 4 Minuten, Tennisball fliegt…. Hannes in erhöhter Alarmbereitschaft aber sitzen geblieben. Ball selbst geholt und Hannes fürs Warten und Sitzen belohnt.

Grundstellung, warten, Tennisball, Fuß…. Heute war es wirklich schwierig für ihn. Wir haben wirklich sechs Anläufe gebraucht, bis wir mit ordentlicher Fußarbeit bei dem Tennisball angekommen waren, zur Belohnung gabs wieder Futter.

Grundstellung, warten, Dummy neben meinem rechten Bein fallenlassen, warten, Tennisball, Fuß …. beim diesem Versuch ging es schon bedeutend besser. Ich habe den Tennisball aufgehoben und wir sind weiter gelaufen. Dann haben wir uns umgedreht und ich habe Hannes mit Voran auf das auf dem Weg liegende Dummy geschickt (ca. 30 Meter). SUUUUPPPER! Kein Geblödel bin zufrieden.

Hannes mit „Lauf“ aus dem Üben entlassen und so gingen wir weiter unseres Weges. Durch die Schneeschmelze ist ein kleines Rinnsal zu einem richtigen Bach geworden und in diesem wurde jetzt erstmal richtig rumgewatzt. Ich hab den Dicken Hund sein lassen und ging weiter. Auf einmal war er neben mir und schmatzte auf etwas herum ??!! Ich mich ganz ruhig umgedreht, die Hand ausgestreckt“ „AUS“…Hannes zuckte zur Spielaufforderung. Ich dann den Blickkontakt bewusst abgewendet, mich leicht schräg gestellt und nochmal „AUS“ gesagt und was legt er mir in die Hand …. eine tote, nasse, zermatschte, Maus (würg!!). Ich mich natürlich, genau wie bei dem Knochen, suuuuupppppper gefreut, und ihn mit einem Jackpot aus seinem Futterdummy belohnt.

Mich beschleicht das Gefühl, dass er jetzt nach diesen eckeligen Sachen suchen wird um sie mir zu „schenken“. Sollte ich aufhören ihn dafür zu belohnen?

Bin ja eigentlich froh, dass er mit dem fiesen Zeug nicht stiften geht.

Unser Motto – *NIFF*

= Nothing is for free (Nix is umsonst)

Da mein Süßer derzeit der Meinung ist mir Alles freiwillig bringen zu müssen (Dreckklumpen, Stöckchen, Schneebatzen …) bis auf unseren Tennisball gilt derzeit oben genanntes Motto.

Wir haben in den letzten Tagen das „Schnelle Reinkommen“ trainiert. Neben Futter wollte ich ihn mit einem Tennisballwurf durch meine Beine belohnen und mit diesem im Fang machte Hannes dann sein eigenes Ding. Also haben sich die letzten Fütterungen wie folgt abgespielt:

Ich habe sein Futter in den Napf getan und bin mit ihm raus. Neben mir Sitzen – Ballwurf – WAAARRTTEEN – Apport und dann das Wichtigste – Zurückkommen und den Ball abgeben!

Bei den ersten Versuchen wollte mir der „Michel-Hund“ den Finger zeigen. Aber da hab ich mich einfach umgedreht und bin ins Haus gegangen. Er stand dann betröppelt in der Einfahrt! Er kam dann in die Garage und hat sich vor die Tür gesetzt (mit dem Ball im Maul) und hat auf mich gewartet.

Wieder raus (natürlich ohne Belohnung) und ein neuer Versuch. Nur dann, wenn er das Geforderte vernünftig ausgefürt hat, gabs eine Hand voll Futter.

Oft habe ich ihn für Sitzenbleiben belohnt und wenn er sehr gelassen war durfte er den Ball holen. Dann gabs fürs Zurückkommen den Napf.

Eine andere Übung war erst den Ball zu werfen und dann „Bei Fuß“ darauf zu zu gehen. Sich hierbei zu beherrschen fällt ihm viel schwerer als bei einem Dummy.

Das werden wir jetzt viele Monde weiterüben, bald auch mit mehreren Bällen.