Training vom 26.10.2014

testTeilnehmer:

  1. Anke mit Biscuit
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Ivonne mit Hetty
  4. Janina mit Baja
  5. Jens mit Gizmo
  6. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

Ein langes Voran aufbauen (Vertrauensweg). Eine Doppelmarkierung als Verleitung die aber auch gearbeitet wurde.

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Wassertraining vom 10.07.2014

Teilnehmer:

  1. Anke mit Biscuit
  2. Jens mit Gizmo
  3. Ivonne mit Delphin

 

Heute haben wir uns im besten Wassergelände „EVER“ getroffen und haben es richtig krachen lassen. Als Schwerpunkt hatten wir den sicheren Aufbau und den unbedingten Erfolg gesetzt… Durch die in den letzten Tagen anhaltenden Regenfälle kam aber ein weiterer Schwerpunkt hinzu. Wassermeter machen!

Wir fingen mit einer langen Schwimmstrecke an. Jens schätzte sie so auf 60-70 Meter.

IMG_0544

Aufgabe 1:

Anke und ich standen direkt an der Uferkante und Jens warf auf der anderen Seite je eine Markierung etwa 2 – 3 Meter vom Ufer entfernt.

 

Aufgabe 2:

Auf die alte Fallstelle wurde ein Halbblind nachgelegt. Voran!

 

Aufgabe 3 und 4:

Für Markierung und Voran wurde der Startpunkt etwa 15 Meter von der Wasserkante zurückversetzt.

 

Aufgabe 4:

Da wir mit einem Markierstab arbeiten wollten legten wir dann für Aufgabe 5 und 6 mal einen Zacken zu. Der Werfer ging weit nach hinten auf die Wiese (ca. 70 Meter). Dort war eine „Wiesenblumeninsel“ die uns als Anhaltspunkt für die Markierungen und das Voran dienen sollte.

Auch wir wollten den Ansatzpunkt nochmal ein Stück vom Ufer weglegen, was sich aber für Biscuit als zu schwierig herausstellte. Also wieder zurück ans Ufer und die Markierung fiel erneut.

Nach diesen Aufgaben wechselten wir und warfen auf unserer Seite die Dummys für Jens und Gizmo.

Für Gizmo ist das Überqueren großer Wasserflächen kein Problem allerdings „vergisst“ er unterwegs manchmal die Fallstelle. Man sieht ihm dann an, dass er die Wasserfläche absucht. Ein deutliches Zeichen, dass er sehr oft Dinge „aus dem Wasser“ apportiert. Allerdings braucht man als Helfer nur kurz „brrrt“ machen und schon nimmt er wieder Kurs auf. Das Voran war dann richtig super.

Pause und Standortwechsel. Die Hunde verschnauften und die Menschen gönnten sich Quarkbällchen.

Anke und Jens bezogen dann Stellung auf einem Weg, der durch die Regenfälle zu einer Landzunge geworden war. Ich blieb an einem überschwemmten Gebiet stehen, welches etwas bewachsen war.

Hier die Aufgabe 5 und 6 aus Sicht von Anke und Jens:

MarkKeksGizmo

Jeder Hund arbeitet eine Markierung und ein Voran dann stellte ich mich tiefer ins Gelände und jeder Hund arbeitet nochmals eine Markierung.

Dann waren Fiene und ich an der Reihe. Unsere Markierung viel hinter die Landzunge, so dass Fiene die Wasserfläche, die Landzunge und dann nochmal Wasser hinter sich bringen musste bis sie ihr Dummy erreichen konnte.

FieneWasserLandWasser

 

FieneMark

Nachdem Fiene sowohl die Markierung als auch das Voran super gelöst hatte warf ich für die Abschlussaufgabe 3 Markierungen und ging dann zu Anke und Jens um Fiene auch von der Landzunge aus arbeiten zu lassen.

Für diese Markierungen mussten die Hunde den breiten Bewuchsstreifen komplett durchlaufen und am Ende wirklich noch mal Nase zeigen.

Abschlussaufgabe

Alle drei haben diese letzte Aufgabe erfolgreich abgeschlossen. Biscuit versuchte zwar erst mittels „Babyface“ um den Job drumrum zu kommen aber nach kurzer Zwiesprache mit Frauchen düste sie los und kam mit der dicksten Ente zurück.

 

Biscuitfertig

Es war ein tolles Training was wir unbedingt nochmal wiederholen müssen. Am Besten solang noch „Hochwasser“ ist.

Jens hat schon ein paar Fotos bei FB veröffentlicht … wie immer … genial…

 

 

 

 

 

 

 

Training vom 16.02.2014

Teilnehmer:

  1. Anke mit Biscuit
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Ivonne mit Hannes
  4. Monika mit Anton

Trainingspunkte für Anton und Hannes:

  • Markierungen mit Positionswechseln / Zwischenaufgaben – Der Fallbereich der Markierung bleibt gleich.

Auf Grund diverser Absagen / Krankheitsausfällen schrumpfte unsere Gruppe auf uns drei Mädels zusammen. Das eröffnete mir die Möglichkeit auch Hannes mal wieder zu einem Training mitzunehmen. Die beiden Jungs bekamen jeweils ein schönes Einzeltraining und die Mädels waren dann später gemeinsam dran.

Aufgabe 1:

Es fällt eine Markierung hinter einen Feldweg in etwas höheren Bewuchs. Diese wird direkt gearbeitet.

Aufgabe 2:

Die Markierung fällt. Mit dem Hund von der Markierung wegdrehen und frei bei Fuß die Entfernung gerade nach hinten verlängern. Hund schicken.

Aufgabe 3:

Nachdem die Markierung gefallen ist bleibt der Hund sitzen und der Hundeführer geht nach hinten weg. Wieder wird so der Weg zum Dummy verlängert. Der Hund wird abgerufen und danach zum Apport geschickt.

Kurze Pause. Jetzt gehen Anke und ich auf dem Feldweg an den hinteren Rand der Wiese entlang und legen unsere Dummys aus. Da die Damen noch im Auto warten können wir sicher sein, dass sie wirklich aus der Erinnerung an das letzte Training raus gehen.

Aufgabe 4:

Die Markierung fällt und das Team geht (Hund frei bei Fuß) auf die Fallstelle zu. Schicken.

Aufgabe 5:

Die Markierung fällt. Auf die Fallstelle zu laufen. Hund absezten und dann geht der Hundeführer in einem 90° Winkel vom Hund weg. Hund abrufen und dann von der neuen Position schicken.

Aufgabe 6:

Im bekannten Fallbereich wird ein Dummy abgelegt. Nun begibt sich der Werfer zu einem neuen Standort. Das Team nimmt nun Aufstellung und hat die Fallstelle der Markierungen im Rücken. Nun fällt eine Markierung nach vorne die direkt gearbeitet werden darf. Danach dreht sich das Team und der Hund wird auf die alte Fallstelle voran geschickt.

Nachdem sowohl Anton als auch Hannes ihren Job wirklich gut erledigt hatten wurden nun die beiden Damen aktiviert.

Trainingspunkte für Biscuit und Delphin:

  • Voran
  • „back“
  • und … Voran
  • Voran … mit Verleitung

Ein gleichbleibender Voranpunkt  sicher aufgebaut und dann die Verleitungen dazu … so war der Plan!

Aufgabe 1:

Ein Voran auf die blind ausgelegten Dummys am alten Fixpunkt. Im 90° Winkel befindet sich die alte Fallstelle der Markierungen.

Aufgabe 2:

Im 90° Winkel fällt nun die Markierung. Voran auf die ausgelegten Dummys am alten Fixpunkt.

Aufgabe 3:

Im 90° Winkel fällt nun die Markierung. Back (rechter Arm / drehen über die linke Schulter) auf die ausgelegten Dummys am alten Fixpunkt.

Aufgabe 4:

Der Startpunkt wird nach hinten verlegt. Der Winkel zur Verleitung wird dadurch kleiner. Es wird ein Voran gearbeitet ohne das eine weitere Markierung fällt.

Aufgabe 5:

Am neuen Startpunkt stehend fällt eine Markierung. Voran auf alte Fallstelle.

Hier fing unser Trainngsplan an zu zerbröseln wie ein trockener Keks 😉 … Biscuit war einfach nicht dazu zu bewegen an einer Verleitung vobei zu laufen deren Winkel kleiner als 90° war… wir haben wirklich alles versucht aber die richtige Lösung ist uns Zweibeinern nicht eingefallen.

Mit Fiene konnte ich am Plan festhalten. Allerdings wurde das Wetter so usselig, dass wir die Kamera einpacken mussten um einen Wasserschaden / Hagelschlag zu vermeiden.

Aufgabe 6:

Entfernung wieder vergrößern. Voran (das Dummy aus Aufgabe 5 liegt noch im Fallbereich)

Aufgabe 7:

Hund sitzt am Startpunkt und Hundeführer entfernt sich. Die Markierung fällt. Back (linker Arm / drehen über die rechte Schulter) auf die ausgelegten Dummys am Fixpunkt.

Aufgabe 8:

Der Startpunkt wird noch weiter nach hinten verlegt. Voran auf den Memorypunkt. Auf halber Höhe fällt die Markierung. Hund wird weiter auf den Fixpunkt voran geschickt.

… da bin ich bald geplatzt vor Stolz !!!

Es war ein tolles Training auch wenn nicht alles nach Plan lief aber … es wäre ja auch  sonst wirklich langweilig

Training vom 02.02.2014

Teilnehmer Gruppe 1 – Die Rookies:

  1. Erhard mit Max
  2. Monika mit Anton

Leinenführigkeit, Fußarbeit, Fußarbeit an Dummys vorbei, Fußarbeit an Dummys vorbei mit Dummy im Fang. Wegdrehen von Dummys, Abrufen an Dummys vorbei.

Besonders bei Anton macht sich das Kleinstgruppentraining wirklich bemerkbar. Er wird zunehmend ruhiger. Sicher ist für ihn demnächst wieder mal ein „fliegendes“ Dummy dabei.

Teilnehmer Gruppe 2:

  1. Anke mit Biscuit
  2. Gitta mit Audrey
  3. Ivonne mit Delphin
  4. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Doppelmarkierung
  • Voran / Fallstellen der Doppelmarkierung als Verleitung
  • langes Voran auf ein Memory
  • Abschlussaufgabe

Heute waren wir in neuen Gefilden.

Gelände

… und auf dieser großen Wiese haben wir uns richtig ausgetobt.

Aufgabe 1:

Jedes Team arbeitet zwei Einzelmarkierungen.

Aufgabe 1

Entfernung D1 ca. 120 m
Entfernung D2 ca. 75 m
gemessen mit google earth

Aufgabe 2:

Diesmal wird aus D1 und D2 eine Doppelmarkierung für jedes Team.

Aufgabe 3:

Aufgabe 3

Entfernung ca. 125 m
gemessen mit google earth

In der Line gehen wir alle zusammen in Richtung des gelben Pfeils. Im Laufen bekommen die Hunde das Sitzkommando und wir laufen weiter. Dann rufen wir nacheinander ab. Die Line geht weiter und wieder erhalten die Hunde das Kommando Sitz. Wir gehen weiter und im Laufen werden die Hunde wieder herangerufen. (Hundeführer mit dem Rücken zum Hund!) So arbeiten wir uns vor um dann die Dummys auszulegen. Hierbei können die Hunde zusehen.

Wir begeben uns zurück zum Startpunkt.

Aufgabe 4:

Aufgabe 3a

Wir stehen alle am Startpunkt. Die zwei Teams in der Mitte üben sich in Geduld. Die beiden äußeren Gespanne dürfen arbeiten. D2 wird immer als erstes gearbeitet.

Aufgabe 5:

Aufgabe 3a

Wie in Aufgabe 4 nur diesmal wird D1 zuerst geholt. War schon etwas tückisch 😉

Aufgabe 6:

Aufgabe 6

Entfernung ca. 190 m
Entfernung Fallstelle D1 / Lauflinie ca. 30 m
Entfernung Fallstelle D2 / Lauflinie ca. 30 m

Wir laufen in gerader Linie mit den Hunden zwischen den Fallstellen der Doppelmarkierung bis an den Waldrand und legen dort 8 Dummys aus.

Zurück am Startpunkt wird jeder Hund direkt einmal geschickt.

Trotz Vertrauensweg haben die oft angelaufenen Fallstellen der Markierungen doch sehr gezogen.

Aufgabe 7 / Abschlussaufgabe:

Abschluss

Jetzt gings ans Eingemachte! Die vier Gespanne stehen am Startpunkt. Die Doppelmarkierung fällt. Nun werden die Dummys in der nummerierten Reihenfolge gearbeitet. D 3 war wirklich richtig knackig und auch das wirklich lang zurückliegende Memory an D4 war wirklich nicht ohne! Die Positionen am Start wurden dann getauscht, so dass jeder Hund jede Stelle einmal gearbeitet hat.

Nicht ohne Stolz kann ich verkünden… Alle Dummys, von allen reingeholt! Das war richtig genial.

Ich danke euch Mädels für den schönen Trainingstag, Gitta für den suuuuuuuper leckeren Kuchen und Uwe fürs unermütliche werfen der Dummys.

Außerdem hatten wir heute noch „Zuschauer“. Welpeninteressenten von Gitta wollten sich einen Eindruck vom Dummytraining machen und haben gleich fleißig geholfen.

Training vom 19.01.2014

Teilnehmer Gruppe 1 – Die Rookies:

  1. Erhard mit Max
  2. Monika mit Anton

Heute haben wir zum ersten Mal in zwei Gruppen trainiert. Team Erhard/Max sind zwei wirkliche Neulinge die gerne im Dummy-Bereich Fuß fassen möchten. Dafür fehlt den beiden aber noch eine große Portion an Grundgehorsam, Standruhe und Gelassenheit.

Monika und Anton haben ja schon oft mit uns trainiert allerdings brauchen auch die beiden immer noch gezielte Übungen in der Kleingruppe, mit Basis-Training.

Erhard hat also mit Max weiter an der Leinenführigkeit gearbeitet, Monika mit Anton gezielt an der Fußarbeit. Es wurden Achten gelaufen und Slalom um Stangen.

Die Abschlussübung für Max war – zuschauen – während Monika mit Anton auf ein Dummy zuläuft. Anton sollte dann sitzen und warten, Monika holt das Dummy und geht damit zu Anton zurück dann laufen beide weiter und Anton bekommt das Dummy zum tragen.

Da dies bei den beiden gut klappte sollte Monika ihren braunen Labbi mal ein bisschen durchknuddeln…. und das war dann schon zu viel Aufregung für Max.

Auch Hausaufgaben bekamen die beiden wieder von mir auf. Zu üben gilt es das „Namensspiel“. Ursprünglich aus dem Buch „Die Hundegrundschule“ ist es auf die Erziehung eines Welpens abgestellt aber auch für die „Großen“ ist es oft wichtig den Namen mit einem positiven Erleben zu besetzten. So soll der Hund also mit seinem Namen angesprochen werden und sofort, wenn er sich zu Herrchen oder Frauchen orientiert mit einem Click / Markerwort und einem Leckerchen belohnt werden. Im Laufe des Trainings werden die Ablenkungen langsam gesteigert. Ziel ist, dass der Hund bei Namensnennung sich sofort zum Hundeführer orientiert.

Teilnehmer Gruppe 2:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Jens mit Gizmo
  4. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Voran auf unterschiedliche Punkte
  • Voran mit Verleitung
  • Markierung / Fallstelle dient später als Verleitung
  • Voran auf Memorypunkt mit Stoppen und Einweisen nach rechts oder über alte Fallstelle
  • Abschlussaufgabe

Aufgabe 1:

Aufgabe 1

Das Team steht am Startpunkt und der Helfer geht von D1 – nach D3 an der Waldkante entlang und legt die Dummys mit Geräusch aus. Danach werden diese in der angegebenen Reihenfolge gearbeitet.

Aufgabe 2:

Aufgabe 2

Der Helfer läuft wieder den eingezeichneten Weg. Bei D1 legt er ein Dummy mit Geräusch aus und geht weiter. Die Markierung D2 wird geworfen und der Hund danach auf D1 voran geschickt. Die geworfene Markierung bleibt liegen!

Aufgabe 3:

Aufgabe 3

Der Helfer macht bei dem bekannten Punkt ein kleines Treiben. Es werden Dummys geworfen und wieder eingesammelt. An dieser Stelle liegt nun kein Dummy!! Der Hund wird voran geschickt und bekommt den Suchen-Pfiff. Nach kurzer Zeit wird der Hund bei der Arbeit gestoppt und nach rechts auf die aus Aufgabe 2 geworfenen Markierungen geschickt.

Aufgabe 4:

Aufgabe 4

D1 wird mit Geräusch ausgelegt. Danach geht der Helfer weiter und wirft eine Markierung an den Fixpunkt in der Mitte. Die Hunde werden auf D1 voran geschickt. Die als Markierung geworfenen Dummys bleiben liegen.

Aufgabe 5:

Aufgabe 5back

Ein „back“ auf D1

Aufgabe 6:

Aufgabe 6

Der Startpunkt wird nun weiter nach hinten gelegt. Es fällt für jeden Hund eine Markierung die auch direkt gearbeitet wird.

Aufgabe 7/Abschlussaufgabe:

Aufgabe 7

An alle bekannten Punkte werden jeweils 4 Dummys ausgelegt. Außerdem noch an einen unbekannten Punkt der nur kurz „beklatscht“ wird.

Als erstes arbeitet jeder Hund ein Dummy aus der Mitte.

Abschluss

Wir stehen nun mit 4 Gespannen am Startpunkt und der jeweils linke „Nachbar“ darf bestimmen wohin der nächste Hund geschickt werden soll. Jeder Hund soll jede Stelle noch ein mal anlaufen.

Fazit:

Gerades Vorangehen! Das war heute das ausgesprochene Trainingsziel – auch bei Verleitung. Mit Hilfe und mit Durchhaltevermögen haben alle heute dieses Ziel erreicht. Wir wissen… da gibt es noch genug zu tun.

Fazit 2: Working Mudpaws … der Name ist der beste Name für unsere Gruppe! … Beweisfotos folgen

Training vom 12.01.2014

Teilnehmer:

  1. Gitta mit Audrey
  2. Hans-Uwe mit Bele
  3. Ivonne mit Delphin
  4. Jens mit Gizmo
  5. Monika mit Anton
  6. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • weiter Markierung (direkt an eine Abhangkante)
  • kurze Markierung (in fiesen, pieksigen Bewuchs)
  • Voran auf sichtig ausgelegte Dummys (lange Zeitverzögerung)
  • Voran auf Memorypunkte
  • Doppelmarkierung
  • Voran auf „Blinds“ (zwischen zwei alten Fallstellen)

Aufgabe 1

Aufgabe1

Auf dem Feldweg stehend gucken die Teams zu wie an einem Markierstab Dummys ausgelegt werden. Dann setzten wir unseren Weg fort. Am Startpunkt angekommen wird die Markierung D1 an die Geländekante geworfen und direkt gearbeitet. Danach das Voran auf D2.

Aufgabe 2:

Aufgabe2

Wir laufen ein Stück weiter und legen bei einem Strauch wieder für die Hunde sichtig Dummys aus. Dann laufen wir weiter zum neuen Startpunkt. Das Team steht an einem Abhang, der Werfer auf der anderen Seite des Grabens. D1 fliegt in den Graben und landet in pieksigen Bewuchs.

Nachdem alle eine Markierung gearbeitet haben werden auch hier wieder Dummys ausgelegt. Die Hunde sehen dabei nicht zu!

Aufgabe 3:

Aufgabe3

Von unserem neuen Standort werden die Hunde quer über den Acker auf die ausgelegten Dummys voran geschickt.

Aufgabe 4:

Aufgabe4

Alle Teams laufen im Walk Up über das Feld. Auf das Kommando „behind“ drehen alle und es fällt eine Markierung kurz vor die Line. Ein Hund arbeitet diese Markierung. Danach wieder in die andere Richtung drehen. Ein anderes Gespann arbeitet ein Voran in den Graben (Hund außer Sicht) und lässt suchen.

Aufgabe 5:

Aufgabe5

Drei Gespanne stehen auf der Wiese. Es fällt eine Doppelmarkierung die in der Reihenfolge D1, D2 wie eingezeichnet gearbeitet werden. Das Team in der Mitte hat „Pause“.

Aufgabe 6:

Aufgabe6

An den Busch zwischen den beiden Fallstellen der Doppelmarkierung aus Aufgabe 5 werden Suchendummys für die Hunde nicht sichtig ausgelegt. Es fällt eine Markierung auf die Wiese, die leicht den Hang runterkullert. Dies ist aus der Perspektive des Hundes nicht zu sehen. Als erstes wird das Voran gearbeitet danach D1.

Es war ein anspruchsvolles Training mir einigen Tücken die wir aber alle meistern konnten. Fürs leibliche Wohl gab es diesmal leckeren Eierlikör-Kuchen, selbstgemachten Eierlikör, Quarkbällchen und selbstgemachte Zimtstangen.

Merke: Frau F kann nach dem Genuß von zwei Gläschen Eierlikör nicht mehr unfallfrei werfen… der Hund aber trotz beschiggerten Frauchens noch arbeiten.

Training vom 13.07.2013

Teilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Janina mit Baja
  3. Monika mit Anton

Trainingspunkte:

  • Markierungen (vom Helfer nach schräg vorne / schräg hinten geworfen)
  • Doublette (2 gleichzeitig geworfene Dummys)
  • Voran auf Memorypunkte
  • Voran auf Memorypunkte mit Verleitung

Um es gleich mal am Anfang zu erwähnen… Es war ein hammergeiles Training. Ich hatte es gar nicht so schwer geplant aber es entwickelte sich von Anfang an super gut. Gleich die ersten Durchgänge liefen richtig klasse und so legten wir peu à peu ein Schüppchen drauf.

Es war schon als wir los liefen sehr warm daher war das Wichtigste zuerst eine schattige Wartezone zu finden. Aber vor dem Ausruhen sollten Fiene und Baja bereits ihr erstes Voran meistern.

Aufgabe 1:

Die Hunde schauten beim Auslegen von 2 Dummys zu. Danach liefen wir quer über die Wiese (keinen Vertrauensweg) um zu unserem eigentlichen Trainingsgelände zu gelangen.

1Voran

Janina schickte Baja mit „Apport“ und die schwarze Maus düste zielsicher zu den Dummys und war ruck zuck mit dem ersten auf dem Rückweg. Auch ich wollte Fiene mit dem Kommando für eine Markierung schicken da ich die Dummys an den Busch geworfen hatte. Aber Fiene zögerte. Ich rief sie zu mir, überlegt kurz und schickte sie mit „Get Out“ also mit unserem Voran-Kommando. Ohne einen Zweifel raste sie über die Wiese um das Dummy zu picken.

Analyse: Warum ging sie auf „Fetch it“ nicht raus. Ich lasse sie ja oft zusehen wie ich Dummys auslege / auswerfe. Dann verändern wir den Standort oder kommen zu einem späteren Zeitpunkt wieder an dieser Stelle vorbei. Dann schicke ich sie mit „Get Out“. Es scheint also für Fiene völlig abwegig zu sein, dass Dummys die ich werfe – Markierungen sein könnten. Bei einem solchen Übungsablauf sind das für sie „Vorans“.

Aufgabe 2:

Training2013-07-13a2

Jeweils eine Einzelmarkierung. Baja hatte im ersten Durchgang etwas Schwierigkeiten die Tiefe der Zweiten Markierung richtig einzuschätzen. Fiene hat bei beiden Dummys fast eine Punktlandung hingelegt. Für Anton haben wir die Entfernung ein gutes Stück verkürzt. Trotzdem hatte er bei D1 doch zu tun bis er das Dummy hatte. Hier hat man deutlich gesehen, dass er noch nicht viel Erfahrung hat aber er ist toll im Fallbereich geblieben und hat ausdauernd nach dem Dummy „gefahndet“.

Aufgabe 3:

In diesem Durchgang stehen 2 Teams am Startpunkt. Die Markierung D2 fällt. Aber es wird zuerst ein Halbblind bei D1 gearbeitet.

Aufgabe 4:

Training2013-07-13a3

Bei dieser Aufgabe hatte Anton „Pause“ also nicht wirklich Pause sondern Monika und er stand als zweites Team neben Janina und Baja.  Auch Warten will schließlich gelernt sein. Die Doublette gabs dann für Baja und danach für Fiene – Daumen hoch!

Da die Hunde wirklich Strecke machten wurde es Zeit für eine Runde Wartezone. Dann wurden die nächsten Aufgaben besprochen. Monika sollte mit Anton zu unserem aller ersten Voranpunkt gehen, ganz außen um die Wiese rum um keine „Spur“ zu legen.

In der selben Zeit ließ ich Fiene bei Janina in der Wartezone und ging zu dem Busch bei dem der Werfer die ganze Zeit gestanden hatte. Dort legte ich vier Dummys aus.

Aufgabe 5:

Training2013-07-13a4

Jetzt näherten wir uns langsam dem „Eingemachten“. Nach dem Treiben wurden Baja und Fiene nacheinander auf D1-4 geschickt. Hier brauchten beide Damen eine Korrektur. Ich wollte Fiene „hinter“ dem Treiben nochmal pushen wobei sie dies aber mehr verunsicherte als antrieb. Sie drehte sich nach meinem „Voran!“ kurz um aber ich hatte den Arm schon oben und rief ihr ein „Back“ hinterher und sie lief durch ohne sich von den alten Fallstellen ablenken zu lassen.

Janina holte Baja nochmal ganz zurück da sie im Bereich des Treibens die Nase runter nahm und ihren „Voran-Auftrag“ vergessen hatte. Im zweiten Anlauf klappte es aber tadellos.

Und jetzt kam unsere Abschlussaufgabe… Aufgabe 6:

– Baja und Fiene arbeiteten je ein Dummy von denen die Monika an unserem ersten Voranpunkt ausgelegt hatte.

Danach bezog Monika Stellung hinter dem Busch bei dem immer noch 2 Dummys lagen. Auf dem Weg dorthin legte sie nochmal 2 Dummys an dem vorderen Busch aus. Als sie an ihrem Standort angekommen war (für uns nicht sichtig) warf sie eine Doppelmarkierung in den hinteren Fallbereich und dann … gings los!

Aufgabe 7:

Training2013-07-13a7

  1. Jeder ein Dummy, D1 und D2.  Das war weder für Baja noch für Fiene ein Problem.
  2. Jeder eine der Markierungen, D3 und D4. Baja ging nicht tief genug und suchte sich an die Dummys D5 und D6 ran. Janina war etwas spät und so war Baja mit D5 auf dem Rückweg. Um Baja nicht erneut die Möglichkeit zu geben sich von dort ein Dummy zu schnappen schickte ich Fiene nicht auf die Markierung sondern Voran auf D6. Dummy drin!
  3. Jetzt waren aber wirklich die beiden Markierungen dran. Baja versuchte, wie von Janina vermutet, ihr Suchenglück erneut bei D5-D6. Dort lag aber nun kein Dummy mehr. Sich suchte sich dort fest und mit dem Kommando „Back“ war sie nicht dazu zu bewegen tiefer in das Gelände zu gehen. Also machte ich folgenden Vorschlag…

Training2013-07-13a72

Ruf Baja ein ganzes Stück zurück. Weg von diesem Busch! Dann mit „Rüber“ auf die untere Seite des Geländes und dann mit dem linken Arm „Back“. Ich war mir sicher, das Baja die untere Geländekante dazu nutzen würde durchzulaufen. Janina trieb sie mit „Voran“ nochmal an und zack war unsere erste Markierung drin. Ich hatte einige Bedenken ob Fiene sich durch Bajas Aufenthalt bei diesem Busch verunsichern lassen würde. Ich richtete sie aus, „Fetch it!“ und sie düste wie eine Rakete und sammelte D4 ein.

Auch Anton der seinen Part als „Wartehund“ wirklich sehr gut gemeistert hat, bekam noch seine Abschlussaufgabe. Für ihn fiel eine Markierung an die Stelle von D1 und D2. Diese durfte er sofort arbeiten. Danach legte ich ein Halbblind nach und auch dieses arbeitet der junge Herr perfekt. Wenn man bedenkt welche großen Fortschritte Monika und Anton seit dem 05.08.2012 gemacht haben kann man nur staunen. Aus dem hibbeligen und lautem Anton ist ein aufmerksamer Beobachter geworden. Es fehlt ihm sicher noch viel Erfahrung aber das wichtigste hat er bereits gelernt… Nicht jedes Dummy ist für mich! Ihr macht euch wirklich sehr gut und könnt stolz auf das bisher erreichte sein.

Janina und ich  waren nach der Trainingseinheit richtig geplättet. O Ton Janina… Ich hätte nie gedacht, dass sie sich zu dem letzten Dummy noch handeln lässt und sie die Kommandos so gut annimmt!

Ich war baff über die Winkel die wir geschafft haben und dass Fiene wirklich gut markiert hat. Selbst den letzten Dummy hatte sie noch auf dem Schirm *freu*

So können unsere Trainings weitergehen, es hat so viel Spaß gemacht.