Training vom 28.09.2014

Teilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Ivonne mit Hetty
  3. Janina mit Baja
  4. Monika mit Anton
  5. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

Überprüfen von Kommandos (rechts, links, back) teilweise ohne Handzeichen. Standruhe in Gehorsamsübung und aus der Linie.

Leichte Markierungen und Suche.

Für Hetty: Rückruf unter Ablenkung, Leinenführigkeit unter Ablenkung, neue Hunde

Bei herrlichen Wetter trafen wir Mädels uns zu einem kleinen, feinen Training.

Es wurden Markierstäbe in die Wiese gesteckt und bei allen Hunden wurde geprüft, wie sicher die Richtungsanzeigen angenommen werden.

Beim „Back“ wurde dann auch noch daran gearbeitet, dass die Hunde das Kommando ohne Sichtzeichen ausführen. In jedem Durchgang wurde die Verleitung (geworfenes Dummy / Tennisball) erhöht.

Zum Abschluß saßen alle drei Damen in der Mitte und wurden von uns gehandelt. Das ist inzwischen eine meiner Lieblingsübungen. Muss der Hund sich doch wirklich sehr konzentrieren ober er gemeint ist und was genau nun sein Job ist.

Nach diesen Übungen fand ein Treiben in einer Senke hinter einer Hecke statt. Es wurde mit der Tennisballkanone geschossen, gebrrt und die Dummys hoch in den Himmel geworfen.

Schnitt… Arbeiten aus der Linie. Fußarbeit, Standruhe, Markierungen … mit Tennisballkanone gar nicht mal soooo einfach. Zum Schluß wurden noch die Dummys aus dem Suchengebiet gerettet.

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Training vom 19.01.2014

Teilnehmer Gruppe 1 – Die Rookies:

  1. Erhard mit Max
  2. Monika mit Anton

Heute haben wir zum ersten Mal in zwei Gruppen trainiert. Team Erhard/Max sind zwei wirkliche Neulinge die gerne im Dummy-Bereich Fuß fassen möchten. Dafür fehlt den beiden aber noch eine große Portion an Grundgehorsam, Standruhe und Gelassenheit.

Monika und Anton haben ja schon oft mit uns trainiert allerdings brauchen auch die beiden immer noch gezielte Übungen in der Kleingruppe, mit Basis-Training.

Erhard hat also mit Max weiter an der Leinenführigkeit gearbeitet, Monika mit Anton gezielt an der Fußarbeit. Es wurden Achten gelaufen und Slalom um Stangen.

Die Abschlussübung für Max war – zuschauen – während Monika mit Anton auf ein Dummy zuläuft. Anton sollte dann sitzen und warten, Monika holt das Dummy und geht damit zu Anton zurück dann laufen beide weiter und Anton bekommt das Dummy zum tragen.

Da dies bei den beiden gut klappte sollte Monika ihren braunen Labbi mal ein bisschen durchknuddeln…. und das war dann schon zu viel Aufregung für Max.

Auch Hausaufgaben bekamen die beiden wieder von mir auf. Zu üben gilt es das „Namensspiel“. Ursprünglich aus dem Buch „Die Hundegrundschule“ ist es auf die Erziehung eines Welpens abgestellt aber auch für die „Großen“ ist es oft wichtig den Namen mit einem positiven Erleben zu besetzten. So soll der Hund also mit seinem Namen angesprochen werden und sofort, wenn er sich zu Herrchen oder Frauchen orientiert mit einem Click / Markerwort und einem Leckerchen belohnt werden. Im Laufe des Trainings werden die Ablenkungen langsam gesteigert. Ziel ist, dass der Hund bei Namensnennung sich sofort zum Hundeführer orientiert.

Teilnehmer Gruppe 2:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Jens mit Gizmo
  4. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Voran auf unterschiedliche Punkte
  • Voran mit Verleitung
  • Markierung / Fallstelle dient später als Verleitung
  • Voran auf Memorypunkt mit Stoppen und Einweisen nach rechts oder über alte Fallstelle
  • Abschlussaufgabe

Aufgabe 1:

Aufgabe 1

Das Team steht am Startpunkt und der Helfer geht von D1 – nach D3 an der Waldkante entlang und legt die Dummys mit Geräusch aus. Danach werden diese in der angegebenen Reihenfolge gearbeitet.

Aufgabe 2:

Aufgabe 2

Der Helfer läuft wieder den eingezeichneten Weg. Bei D1 legt er ein Dummy mit Geräusch aus und geht weiter. Die Markierung D2 wird geworfen und der Hund danach auf D1 voran geschickt. Die geworfene Markierung bleibt liegen!

Aufgabe 3:

Aufgabe 3

Der Helfer macht bei dem bekannten Punkt ein kleines Treiben. Es werden Dummys geworfen und wieder eingesammelt. An dieser Stelle liegt nun kein Dummy!! Der Hund wird voran geschickt und bekommt den Suchen-Pfiff. Nach kurzer Zeit wird der Hund bei der Arbeit gestoppt und nach rechts auf die aus Aufgabe 2 geworfenen Markierungen geschickt.

Aufgabe 4:

Aufgabe 4

D1 wird mit Geräusch ausgelegt. Danach geht der Helfer weiter und wirft eine Markierung an den Fixpunkt in der Mitte. Die Hunde werden auf D1 voran geschickt. Die als Markierung geworfenen Dummys bleiben liegen.

Aufgabe 5:

Aufgabe 5back

Ein „back“ auf D1

Aufgabe 6:

Aufgabe 6

Der Startpunkt wird nun weiter nach hinten gelegt. Es fällt für jeden Hund eine Markierung die auch direkt gearbeitet wird.

Aufgabe 7/Abschlussaufgabe:

Aufgabe 7

An alle bekannten Punkte werden jeweils 4 Dummys ausgelegt. Außerdem noch an einen unbekannten Punkt der nur kurz „beklatscht“ wird.

Als erstes arbeitet jeder Hund ein Dummy aus der Mitte.

Abschluss

Wir stehen nun mit 4 Gespannen am Startpunkt und der jeweils linke „Nachbar“ darf bestimmen wohin der nächste Hund geschickt werden soll. Jeder Hund soll jede Stelle noch ein mal anlaufen.

Fazit:

Gerades Vorangehen! Das war heute das ausgesprochene Trainingsziel – auch bei Verleitung. Mit Hilfe und mit Durchhaltevermögen haben alle heute dieses Ziel erreicht. Wir wissen… da gibt es noch genug zu tun.

Fazit 2: Working Mudpaws … der Name ist der beste Name für unsere Gruppe! … Beweisfotos folgen

Trainingswochende 21.-22.09.13

Wir haben an beiden Tagen trainiert, allerdings in unterschiedlicher Besetzung.

Am Samstag waren:

Jens mit Gizmo

Nadine mit Nele

Monika mit Anton

Erhard mit Max

Ivonne mit Fiene

am Start.

Trainingsschwerpunkt waren der Grundgehorsam, die Steadiness und das Annehmen von Richtungen.

Am Sonntag gingen:

Gunter mit Sheila

Janina mit Baja

Ivonne mit Fiene

ins Rennen.

Trainingsschwerpunkte auch hier Grundgehorsam, Steadiness und das Annehmen von Richtungen auch unter starker Verleitung.

Ja, ich gebs zu. Es war schwer. Ihr habt geschwitzt und die Hunde waren nah an ihren Grenzen. Aber ich persönlich finde, alle können sehr zufrieden sein. In den letzten beiden Tagen ist mir wieder mal bewusst geworden wie gut wir uns alle entwickelt haben.

Training vom 23.07.2013

Teilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Janina mit Baja
  3. Jens mit Gizmo

Trainingspunkte:

  • Markierungen über Wasser
  • Voran auf Memorypunkte (ohne und mit Verleitung)
  • Doppelmarkierung kurz / lang

Aufgabe 1, 2 + 3

Aufgabe 1 + 2

Zum Aufwärmen eine Einzelmarkierung über Wasser. Im Anschluss wurde bei der Fallstelle ein Halbblind abgelegt. Danach wieder Voran auf das Halblind aber … diesmal mit Verleitung.

Aufgabe 3

Auswertung Markierung: Für Baja und Gizmo kein Problem. Ich war (nach Freitag) vielleicht ein wenig zu zuversichtlich das es klappt und bekam prompt die Quittung. Fiene eierte rum. Jens hob das Dummy nochmal auf, war mit viel Tamtam nochmal und dann ging sie ab. Danach war der Bann gebrochen. Fehler! – Am Freitag durfte Fiene am Anfang die Wassermarkierungen arbeiten die Gizmo als Verleitung dienten. Der Trieb ist offensichtlich doch viel höher wenn etwas mit Schmackes auf die Wasserfläche platscht. Dieses „Platsch“ hatte bei dieser ersten Übung gefehlt.

Auswertung Voran: Bei allen sehr gut.

Auswertung Voran mit Verleitung: Tststst … Sowohl für Gizmo als auch für Baja mussten wir das Dummy sichern und ich musst beide doch heftig locken damit sie weiter auf mich zu schwimmen. Beim nächsten Durchgang klappte das schon sehr viel besser.

Aufgabe 4

Aufgabe 4

Wieder eine Einzelmarkierung mit Verleitung. Zwei Teams stehen am Startpunkt. Die Markierung fällt. Das Dummy kullerte da ein wenig den Hang runter und lag dann „versteckt“ in etwas höheren Bewuchs. Drehen um 180 °. Das Team welches an der Wasserkante steht wirft eine Verleitung in den See „platsch“. Zurückdrehen. Team 1 arbeitet die Markierung. Erneut wird dort eine Markierung geworfen. Die Teams drehen sich zur Verleitung welche von Team 2 gearbeitet wird. Wieder wird die Verleitung geworfen. Drehen. Team 2 wird auf die Markierung zur Landzunge geschickt. Drehen und Team 1 die Verleitung arbeiten lassen.

Auswertung: Hier haben alle wirklich gut gearbeitet. Kleine zusätzliche Schwierigkeit war eine Plastikflasche die die Hunde magisch anzog (weißer Kreis)… Verleitung mal ganz anders.

Aufgabe 5

Aufgabe 5

Eine Doppelmarkierung kurz / lang.

Auswertung: Baja … sensationell. Fiene und Gizmo brauchten bei der hinteren Markierung  jeweils einen „Steinwurf“ um nicht ins Stocken zu kommen.

Aufgabe 6

Aufgabe 6 (1)

Im Hang bei unserer zweiten Markierung wurden 3 Dummys ausgelegt. Die Markierungen lagen ja an der Kante so mussten die Hunde diesmal also raus aus dem Wasser und die Nase etwas mehr anstrengen. Als Verleitung waren die drei Dummys an und auf die Mini-Insel geworfen worden. Was erschwerend hinzu kam … das eine Dummy trieb ab (gelber Pfeil) und so wurde die Verleitung immer schwerer 😉 Es wurden erst die Dummys im Hang und dann die Verleitungen gearbeitet.

Danach ging es zurück zum Anfang. Da wo die erste Markierung gefallen war hatten wir (nach Aufgabe 3) ein kleines Treiben veranstaltet. Die Dummys waren aber links im Uferbereich versteckt. Auch hier gabs nochmal ein Voran …

Aufgabe 6

Von dieser letzten Aufgabe gibts auch ein kleines Filmchen!

Auswertung: Also ich bin hoch zufrieden. Bei dem Voran auf die Insel war ich etwas schlampig und Fiene schon ein bisschen müde trotzdem haben wir alle Dummys reingeholt. Baja hat wieder bis zum Schluß die Ulknudel raushängen lassen und war dann wieder hochkonzentriert… so wie immer.

Wer sich jetzt fragt, wo denn der Molch abgeblieben ist … den hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon kaputt gespielt. Was gibt es von diesem Tag noch schönes zu berichten? Ja, im Molch-Blog hats viele tolle Bilder und man darf auch nie vergessen …. Paparazzi leben gefährlich …

Paparazzi

Auf ihn mit …. GESCHLABBER !!!

Training vom 15.06.2013

Teilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Jens mit Gizmo
  3. Nadine mit Nele
  4. Gunter mit Sheila

Trainingspunkte:

  • Seitwärts (rechts) / lange Distanz
  • Doppelmarkierung (kurz / lang)
  • Teamaufgabe: Doppelmarkierung / Voran auf bekannten Punkt
  • Walk Up

Als Erstes stand heute das seitwärts schicken nach rechts auf dem Stundenplan. Eine kurz gemähte Wiese incl. Zaun sollte hier den optimalen Trainingsverlauf garantieren.

Jedes Team arbeitete die Aufgabe einmal wie folgt durch:

  1. training15.06.13Das Team geht den Vertrauensweg und legt das Dummy gemeinsam aus. – schicken –
  2. Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und der Hundeführer legt ein Dummy „heimlich“ aus das zweite wird gezeigt – schicken –
  3. Hund sitzt am Startpunkt, es fällt eine Verleitmarkierung (links)  – der Hund wird erneut nach rechts geschickt

Trainingsinhalt war hier die richtige Annahme der Laufrichtung und das Überwinden der großen Entfernung zu Dummy. Viele Hunde haben eine unsichtbare „Grenze“ im Kopf die sie daran hindert das Kommando über einen gewissen Punkt hinaus auszuführen und blockieren dann. Sie bleiben stehen, fragen, sind einfach unsicher. Mit diesen Basisübungen wollen wir nun im Training diese Grenzen verschieben.

Nach dieser Übung aus dem Bereich der Ur-Suppe gings weiter mit einer Doppelmarkierung „Kurz – Lang“. Die lange Markierung viel auf die Wiese in einen Schattenbereich die kurze auf der selben Linie auf die Wiese.

Bei allen wurde deutlich, dass wir das lange nicht im Training hatten. Die Entfernung wurde falsch eingeschätzt und sich an der alten Fallstelle später aufgehalten. Aber … es wäre ja auch langweilig wenn immer alles klappen würde.

Im Bereich der langen Markierung wurden dann, von den Hunden unbemerkt 4 Dummys ausgelegt und wir machten eine kurze Pause.

Training15.06.13(2)Die nächste Aufgabe setzte sich aus einer Doppelmarkierung und einem Voran auf den Memory-Punkt der langen Markierung zusammen.

Den Abschluß des Trainings bildete dann noch ein Walk Up mit Markierungen vor und hinter die Line.

Training vom 05.08.12

Teilnehmer:

  • Nadine mit Nele
  • Monika mit Anton
  • Gunter mit Sheila
  • Jens mit Gizmo
  • Ivonne mit Hannes und Delphin

Zuerst mal hatten wir einen Trainingsgast. Monika und Anton gehen in die Hundeschule und versuchen sich im Obedience. Dummytraining ist für beide absolutes Neuland.

Dies machte sich auch sofort bemerkbar, denn Anton ist kein Fan der Wartezone 😉

Zuerst aber durfte er arbeiten. Einfache Markierungen auf kurzen Bewuchs. Ich wollte mir ein Bild davon machen, wie Anton einen Dummy aufnimmt, trägt … und abliefert und er machte seine Sache wirklich gut. Natürlich stieg seine Erwartungshaltung nach dem zweiten Apport und so, musste er immer eine kleine Zwischenaufgabe erledigen. Auch das gefiel dem Neuzugang eher weniger. Es wird also zukünftig darauf ankommen ihn mit klarer Körpersprache und konsequenter Aufgabenplanung zu fordern.

Anton

Anton in der Wartezone – So ein Hübscher ♥

… und im richtigen Moment …. zu entspannen!

Für die „alten“ Trainings-Hasen gab es dann eine Doppelmarkierung auf einem Stoppelacker. Lang und kurz. Sheila war konstant gut, sie hat sich in den letzten Monaten zu einer richtig zuverlässigen Arbeiterin entwickelt.

Gizmo dagegen…. hatte einen rabenschwarzen Tag. Leider bin ich daran nicht ganz unschuldig … Fiene und ihre Läufigkeit haben ihm wirklich den Kopf verdreht. Er konnte sich nur schwer konzentrieren aber keine Sorge … es kommen wieder bessere Trainings.

… der verstrubbelte Molch ♥

Mit Nele stellten wir Markierung und Appell für die Dummy-A Prüfung nach ….

Appell
(1) Hund und Hundeführer gehen gemeinsam mit dem Richter. Der Hund ist dabei unangeleint. Der Werfer geht in einiger Entfernung seitlich vor der Gruppe her. Die Position des Schützen wird durch den Richter bestimmt.
(2) Es werden insgesamt 2 Schüsse abgegeben sowie ein Dummy geworfen.
(3) Nach erfolgtem 1. Schuss und Wurf des Dummies bleiben Hund und Hundeführer in der Grundstellung stehen.
(4) Der Hundeführer geht mit dem Richter weiter, der Hund bleibt sitzen.
(5) Nach erfolgtem 2. Schuss (es wird kein Dummy geworfen) ruft der Hundeführer seinen Hund auf Anweisung des Richters zu sich.
(6) Der Hund soll danach auf Anweisung des Richters zum geworfenen Stück geschickt werden. (Quelle: LCD Prüfungsordnung)

Konzentration !

Wir machten einen Standortwechsel. Im „Pippin-Gedächtnis-Wald“ übten wir das seitswärts Schicken, voran und back. Auch hier war Gizmo nicht dazu zu bewegen, vernünftig zu arbeiten. Allerdings glaube ich, ein Problem erkannt zu haben. Jens versicherte, das seitwärts Schicken fleißig geübt zu haben. An Geländekanten kein Problem. Hier im Gelände, mit deutlichem Zeigen des Dummys, war Gizmo nicht zum Rausgehen zu bewegen. Ich bin der Meinung, dass Gizmo eine feste Verhaltenskette gebildet hat. Er geht dann raus, wenn Jens das Dummy ausgelegt hat. Ich bin mir sicher, denn als Jens ein Dummy an eine Stelle legte an der noch weitere Dummys lagen, tauschte er das bereits gefundene gegen genau das, welches Jens ausgelegt hatte.

In den nächsten Trainings wird Gizmo also nur noch Dummys von anderen Trainingsteilnehmern ausgelegt bekommen… und immer fremde Dummys.

Sheila war genial, ohne Zögern, ohne jeden Zweifel nahm sie alle angezeigten Richtungen an.

Zum Abschluß wurde noch eine Frei-Verloren-Suche gearbeitet. Die Konkurrenz der anderen Hunde belebte Neles Finderwillen und sie nahm die Tiefe gut an. Auch Sheila und Fiene machten ihre Sache zum Abschluß sehr gut.

Ich glaube, wir haben Monika zeigen können, wie vielfältig die Dummyarbeit ist und wie viel Spaß sie sowohl Hund als auch Mensch bringt.

Such Verloren ….

Nein, das Mudpaws Training hatte nicht diesen Schwerpunkt …. aber leider, leider ….. ist mein Entenlocker verlustig gegangen! Ihn in dem höheren Gras wieder zu finden ist schlicht unmöglich 😦

Unsere Gruppe war heute eher klein. Nadine war mit dem (Gar-) Nelchen, Janina mit Baja und ich mit Hannes und Fiene mit von der Partie.

Damit die Nele erst gar nicht hochfährt war für sie als erstes wieder Wartezone angesagt. Zusätzlich hatten wir einen Slalom gesteckt. Da konnten dann ein paar Schrittchen gelaufen werden.

In der Zwischenzeit hatten Janina eine Suche ausgelegt.  Diese sollte diesmal „linkslastig“ sein und mit Seitenwind gearbeitet werden.

Suchengebiet

Nachdem die Suche präpariert war wurden die beiden Voranpunkte festgelegt.

Voranpunkte

Dann war alles vorbereitet und wir konnten loslegen.

  1. Janina und Baja erarbeiten die beiden Voranpunkte. Zuerst geht Janina mit Baja zu dem ersten Stäbchen und legt D1 für den Hund sichtbar aus. Frei bei Fuß gehts zurück zum Startpunkt (Sternchen). „Voran“ Beim nächsten Mal bleiben die beiden am Startpunkt stehen und der Helfer legt, wieder sichtig für den Hund, D1 erneut aus. „Voran“. Jetzt wird auf dem Rückweg von Baja erneut ein Dummy bei D1 platziert und sie wird erneut geschickt.
  2. Auf dieselbe Weise wird nun der Voranpunkt mit D2 erarbeitet.

Baja bekommt eine kurze Pause in der Wartezone und Janina und ich tauschen die Rollen. Hannes soll nun seine Voranqualitäten unter Beweis stellen. Das bedeutet für den Helfer immer „aufmerksam und schnell sein… zur Not mit Hechtsprung das Dummy sichern“! Ja, Hannes war schon sehr aufgeregt. Baja kennt er ja nun noch nicht und es ist für einen stattlichen Rüden wirklich nicht einzusehen, dass er die Mädels links liegen lässt nur um für sein Frauchen so grüne Leinensäckchen umherzuschleppen. Trotzdem habe ich es geschafft, ihn nach vorne zu konzentrieren und ihn ohne Einspringen auf das erste Dummy zu schicken. Auch die Abgabe dieses Dummys war noch vorbildlich…. Nun kenne ich ja meinen Hannes und weiß, dass ich mich grundsätzlich nicht zu früh freuen sollte….

Und beim zweiten Voran wars dann auch vorbei mit der „Herrlichkeit“ – Voran, Dummy schnappen, direkt zurück zu Frauche und dann ……kuuuuuurrrrrzzzz vor der Zweibeiner-Frau einen gekonnten Haken schlagen und ab zu den Weibern in die Wartezone! *GRRRRRR!!!!*

Naja, Hannes wieder eingefangen und weiter gings. Die restlichen Vorans waren wirklich ok und wurden auch ohne weitere Ausfallerscheinungen abgearbeitet.

Da Hannes ja schon als Welpe in den Zaubertrank gefallen ist und ihn die Tatsache an einem Erdhaken oder einem Bäumchen festgebunden zu sein nicht daran hindert sich loszureißen bzw. den Erdhaken hinter sich her zu zerren. Also muss Obelix ähh, Hannes im Auto warten.

Für Fiene wurde das ganze Programm dann auch durchgearbeitet und so hatten wir die erste Runde fertig und konnten uns dem Star der Truppe zuwenden ….. dem Nelchen ♥ *hachwatnesüße*

Nach dieser harten Arbeit hatte die Süße wieder Pause und Janina und ich wagten uns an die Teamarbeit. Wir nahmen wieder am bekannten Startpunkt Aufstellung und schickten abwechselnd Fiene nach D1 dann Baja zu D2. Als Baja auf dem Rückweg war sprintet Fiene los ….. „DAS HAT SIE JA NOCH NIE GEMACHT!“ Ich hinterher und dann gabs aber ein einseitiges Jawoll-Gespräch zwischen mir und Froooiiiilein Delphin! Danach ging Madam brav frei bei Fuß neben mir her mit dem „Sei bitte nicht mehr böse Frauchen – Blick“

Baja wurde dann auf D1 geschickt und Fiene musste warten. Für so ein ungehöriges Verhalten wird man ja schließlich nicht noch belohnt! Als sie dann brav gewartet hatte wollte ich sie auf D2 schicken aber so nach 25 Metern geht auf einmal die Nase runter und sie bricht ihr Voran ab ??????? Ich pfeife sie zurück und wir starten von vorne. Wieder schicke ich sie auf D2 und wieder geht die Nase runter! …. und sie kommt mit einem Dummy zurück!!! Bei meinem „Anschiss-Sprint“ muss dieser mir wohl hinten aus der Weste rausgefallen sein… ups … sorry Fiene mein Fehler.

Dieses ganze durcheinander hat dazu geführt, dass Fiene total unrund war. Zum Schluß lief sie dann noch zu Nele die ein Stück hinter dem Stäbchen D2 gelegen hat… nicht unser Tag und für Fiene noch etwas zuviel der Ablenkung.

Baja hat toll gearbeitet. Schnell raus, schön gerade gelaufen da können wir das nächste Mal die Entfernung weiter erhöhen.

Dann unsere letzte Aufgabe für diesen Tag. Walk up….

Walk Up

Von P1 bewegen sich die Teams auf das Kommando „Walk on“  auf gleicher Höhe mit dem Werfer (Nadine) in Richtung P2. Die Hunde frei bei Fuß.  An P2 angekommen folgt das Kommando „Mark“. Wir drehen uns um 180° und Nadine wirft die Markierung auf D1. Wir drehen uns wieder und gehen weiter zu P3. Dann werden die beiden abwechselnd in die Suche geschickt.

Diese Suche hatte es in sich. Die Hunde sind es gewöhnt, dass sie wenn sie gerade in das Suchengebiet geschickt werden sie irgendwann über ein Dummy „stolpern“. Diesmal war das nicht so. Sie mussten sich seitwärts in den Wind arbeiten und haben es beide sehr gut gemacht!! Nachdem ein Dummy aus der Suche geholt worden war wurde der Hund wieder auf das Memorie ausgerichtet und auf D1 geschickt.

Die Mäuse haben das problemlos geschafft und nachdem Fiene noch ein Dummy aus der Suche geholt hatte war für die Maus Schluss und Hannes durfte nochmal rann.

Durch die Leine gesichert war Hannes gezwungen Baja bei der Arbeit zu beobachten und war ….. nicht begeistert. Diesen Gemütszustand brachte er durch Gemecker zum Ausdruck. Als er dann Suchen durfte war es wie in alten Zeiten … Rein in die Suche, Dummy gefunden und an den nächsten Baum gepinkelt!!! Man, Hannes das ging echt schon mal besser!! Aber ….er ist doch sooooooo süß!

Zum Abschluß war die Nele wieder dran mit ihrem Apport für heute:

Das wars und es hat wie immer viel Spaß gemacht.