Training vom 28.05.2012

Teilnehmer:

  • Jens mit Gizmo
  • Gunter mit Sheila
  • Ivonne mit Cosma & Delphin

Gelände:

  • Trainingsgelände 4 (Seminargelände)

Der erste Teil des Trainings fand dort statt, wo auch die erste Markierung beim Seminar gearbeitet wurde. Allerdings kämpften wir uns alle den Hang hoch. Das arbeitende Team stellte sich an den Rand des Hangs, der Werfer stand ca. 10 – 15 Meter links neben dem Team hinter einem Baum. Die Markierung flog in hohem Bogen , gut sichtbar für das Team, an einen Baum. Das Dummy konnte nicht eräugt werden den im Fallbereich war Totholz und Bewuchs.  Schwierigkeit war eindeutig das Gelände, der bewachsenen Hang und eben der Fallbereich. Zuerst Arbeiten Gunter und Jens immer abwechselnd und ich war der Werfer. Der jeweils wartende hat dann für das Team noch die Verleitung geworfen.

Aufgabe 1

Eine einfache Markierung. Das Dummy fällt und darf gearbeitet werden.

Aufgabe 2

Rechts neben das Team fällt eine Verleitung. Danach die Markierung. Diese darf auf Freigabe gearbeitet werden. Im Anschluß holt der Hundeführer die Verleitung selbst.

Aufgabe 3

Die Markierung fällt. Dann fällt die Verleitung. Das Team dreht zurück und die Markierung wird gearbeitet.

Es war richtig klasse. Sowohl Sheila als auch Gizmo zeigten sehr gute Markierleistungen. Sheila war noch dazu sehr führig und ruhig. Kleiner Patzer war der „Einspringmolch“ aber genau wie auf dem Seminar gelernt, unterbrach Jens das Verhalten, rief Molch dann freundlich zurück und dann, durfte gearbeitet werden. Danach tauschten Jens und ich die Plätze und meine zwei Damen durften ran.

Cosma, war eben Cosma… Das Gelände war eigentlich zu schwer für die alte Dame aber sie ließ sich nicht beirren. Sie brauchte für ihre Markierung eine ganze Weile aber sie hat sie tapfer den Berg hochgeschleppt. Danach hatte ich eine Pause für sie geplant.

Fiene war der Knaller. Man merkte gleich, dass sie gestern den ganzen Tag geruht hat. Die Kleine hatte Energie für 2. So schnell den Hang runter und wieder hoch und dann noch super markiert.

Aufgabe 4

Ich stellte mich wieder als Werfer auf. Eine Markierung ca. 15 Meter fällt  in höheren Bewuchs teilweise müssen auch Dornen überwunden werden. Diesmal weiter nach hinten in den Hang (Plateau)

Aufgabe 5

Die Markierung (D2) fällt auf das Plateau in hohen Bewuchs. Während diese gearbeitet wurde warf ich wieder ein Dummy zu der Fallstelle des ersten Marks (D1). Dieses sollte im Anschluß als Voran gearbeitet werden.

Aufgabe 5

Die Markierung D2 fällt. Das Team dreht sich weg und arbeitet D1 als voran. Danach soll D2 gearbeitet werden.

Wieder war ich begeistert von der Arbeitsleistung von Gizmo und Sheila. Schnell, zielstrebig… kein Problem.

Dann waren wir, die drei Mädels wieder dran. Als dann für Fiene die Markierung nach D2 geworfen worden war, drehte ich sie weg und schickte sie voran auf D1. Plötzlich fingen die Jungens an zu lachen. Hinter meinem Rrücken, von mir unbemerkt, hatte sich Cosma weggeschlichen. Sie dachte sich wohl: „Wenn die Kleine da runter stürzt ist das da oben bestimmt mein Dummy, da gehe ich schon mal los und hol das!“ Tstst, die Omma, ohne Worte!

Jens war noch schnell ein weiteres Dummy, so daß Fiene ihre Markierung auch noch arbeiten konnte.

Dann folgte ein Geländewechsel (das vom Seminar mit dem Bachlauf). Während wir uns ein Plätzchen suchten, düsten die Hunde durch den Wald. Ich weiß gar nicht was ich gerade gemacht habe. Ich stand auf jeden Fall mit dem Rücken zu Fiene… Als Jens und Gunter plötzlich ganz grün im Gesicht wurden… Fiene hatte sich einen riesigen Knüppel geschnappt und trug diesen, wie gelernt, schön mittig. Beim Rumdüsen mit dem Molch hatte sie dann den Weg zwischen zwei Bäumen durch nehmen wollen. Das hat der Stock aber verhindert!! Im vollen Lauf wurde sie so heftig gestoppt, dass sie total bedröppelt da stand. Blut lief ihr aus dem Fang und ich dachte an die Tom und Jerry Filme…. jetzt spuckt sie gleich ihre Zähne aus 😦 Was für ein Schreck!!!! Wir untersuchten ihr Maul und stellten fest, dass, Gott sei Dank, nur das Zahnfleisch verletzt war. Die Maulhöhle 2 -3 Mal mit Wasser gespült und nach zwei Minuten flitze sie schon wieder mit den anderen rum als wäre nix gewesen…  ich hatte immer noch Puls und Schnappatmung!

Wir blieben in der Senke auf der rechten Bachseite und ich suchte eine Stelle zwischen drei Bäumen (ca. 5 x 5 Meter) mit etwas Bewuchs (Farn und Gräser). Dort hinein warf ich viele Suchendummys.

Aufgabe 6 (im zweier Team)

Eine Markierung fällt (ca. 100°) über den Bachlauf. Diese darf direkt gearbeitet werden. Danach drehen sich beide Teams in Richtung Suchengebiet. Der zweite Hund wird mit Voran geschickt und bekommt den Suchenpfiff. Der Hund sollte im Suchengebiet gehalten werden.

Aufgabe 7

wie 6 nur das die Teams die Plätze tauschten.

Aufgabe 8

Die Markierung fällt. Dann drehen beide Teams zur suche. Team 1 arbeitet dann wird zurückgedreht und Team 2 arbeitet die Markierung.

Aufgabe 9

wie 8 nur das die Teams die Plätze tauschen.

Hier zeigte sich bei Sheila eine leichte Unsicherheit beim Überwinden des Bachlaufs. Aber, einmal geholfen danach war es kein Problem mehr.

Jetzt kamen Cosma und Fiene an den Start. Fiene saß links an meinem Bein Cosma rechts. Für Cosma viel die erste Markierung… Ich schickte Fiene zum Suchen… und Cosma machte sich wieder auf den Weg um ihr Dummy schon mal einzusammeln.

Beim Suchen, eigentlich Cosmas Paradedisziplin hat man dann gesehen, dass sie schon sehr geschafft ist…. Pause!!

Fiene hat, trotz des Zwischenfalls, extrem gut weitergearbeitet. Mit ihr war ich wirklich total zufrieden. Sie hat punktgenau markiert und war schnell wie der Blitz.

Übung 10:

Im dem bereits bekannten Suchengebiet liegen Suchendummys. Im 90° Winkel dazu, gehe ich einen Vertrauensweg, überquere den  Bachlauf  und gehe noch ein Stück weiter… Dort lege ich mit Geräusch einige Dummys in hohen Bewuchs aus. Nun sollten die Hunde erst auf das neue Voran und dann in das bekannte Suchengebiet geschickt werden.

Startpunkt wurde beim zweiten Durchgang nach hinten verschoben

Übung 11:

Zum Abschluß des Trainings wurde der Startpunkt nach hinten verlegt. Somit änderte sich der Winkel zwischen den beiden Suchengebieten und auch der Winkel in welchem der Bachlauf überquert werden musste.

Alle Vierbeiner haben diese letzte Aufgabe gut gelöst… alle, außer Cosma… Sie hat ihr eigenes Ding gemacht und das darf sie auch… Als Queen Mum mit fast 12 Jahren… Bald hat die Oma nämlich Wölftag und geht in ihr 13. Lebensjahr ♥

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Training vom 14.04.2012 oder ….

Kettensägen Autotüren-Massaker

Man kann es nicht treffender sagen. Dieses Training wird als das blutigste aller Zeiten der Mudpaws eingehen. Aber mal der Reihe nach. Heute trafen wir uns in folgender Besetzung:

  • Kathrin mit Pippin
  • Jens, Daniela und Justus mit Gizmo
  • Nadine mit Nele
  • Ivonne mit Delphin & Cosma

Zu Beginn sollten Markierungen auf der platten Wiese gearbeitet werden. Alle in Verbindung mit Grundgehorsam, Fußarbeit und Standruhe.

Drei Teams standen in einer Reihe und das vierte Gespann machte den Werfer. Derjenige, der gearbeitet hatte nahm dann den Platz des Werfers ein und dieses Team stellte sich hinten an die Reihe der Arbeiter an. So waren wir alle in die Aufgabe eingebunden und eine Wartezone gab es nicht.

Bevor es aber soweit kommen sollte mussten ja zuerst die Hunde und das Trainingsequipment aus dem Auto geholt werden. Da nahm das Drama seinen lauf. Plötzlich stand Kathrin mit blutender Nase auf dem Feldweg …. Was war passiert? Der in sich ruhende Pippin, ruhte in diesem Moment nicht… vor Vorfreude überschäumend hüpfte er mit allen vieren gleichzeitig aus dem Kofferraum und von dort direkt gegen Kathrins Nase…. Einige Taschentücher später konnten wir aber doch, wie geplant, mit unserer Einheit beginnen.

Grundaufbau der Aufgaben

  1. T1 geht mit dem Hund frei bei Fuß zum Startpunkt (roter Punkt). Die Markierung fällt und darf gearbeitet werden. Die anderen Teams haben ihre Hunde ebenfalls unangeleint am Fuß. Es beginnt die Rotation bis alle Teams diese Aufgabe gearbeitet haben.
  2. Die Markierung fällt. Danach geht T1 zum Startpunkt und arbeitet.
  3. T1 geht ohne Hund zum Startpunkt. Die Markierung fällt. Der Hundeführer ruft seinen wartenden Hund ab. Danach darf die Markierung gearbeitet werden.
  4. Alle Hundeführer geben ihren Hunden das Kommando „bleib“ und gehen zum Startpunkt. T1 ruft seinen Hund ab. Die Markierung fällt und T1 darf arbeiten.

Dieser Übungsteil lief wirklich super. Kein Hund ist eingesprungen, alle haben eine schöne Fußarbeit gezeigt. Besonders gefreut habe ich mich über den Molch! Trotz vieler Hunde, fliegender Objekte und Warten!… war er ruhig und beim Abrufen konzentriert. Auch Pippin hat sein Gruppentraining mit Bravour gemeistert. Zwar merkt man, dass er das Markieren noch ein wenig üben muss. ABER…. Er sitzt wie eine eins, ist ruhig und geht sensationell bei Fuß… Das ist die Ursuppe und wenn das einmal sitzt, kommt der Rest fast von selbst.

Als abschließende Übung auf diesem Gelände veränderte der Werfer seine Position.

Nun war die Fallstelle etwas schwieriger. Die Flugbahn sehr gut zu sehen landete das Dummy zwischen kleinen Ästchen durch die sich der Hund „durchwursteln“ musste.

Das Dummy klar vor Augen sah man die Gehirnzellen von Pippin arbeiten …. Das soll ich holen? Na gut, … ganz vorsichtig zuppelte er das Dummy raus und lieferte brav bei Kathrin ab.

Dann wollten wir das Trainingsgelände wechseln. Von der platten Wiese wollten wir in den lichten Waldrand umziehen. Also packten wir das Equipment, die Hunde, die Passagiere ….. ähhh, wo waren denn unsere Zuschauer geblieben? Daniela und Justus schienen wie vom Erdboden verschluckt. Ich fuhr den Berg ab, den Weg runter ins Dorf….nix! Also nutzten wir die Zeit um uns zu stärken. Muffins und „Kirschmedizin“ schließlich mussten wir auf die Gäste und den (abhanden gekommenen) Justus trinken. Als Daniela mit dem Zwergel dann doch wieder bei uns eingetrudelt war….. zog unsere Karawane weiter.

Auch in diesem Gelände sollten wieder Markierungen gearbeitet werden. Für Gizmo und Fiene auch eine Doppelmarkierung. Bevor die Hunde aus dem Auto geholt wurden legten wir etwas abseits viele kleine Suchendummys aus. So sollte die Erwartungshaltung auf das Mark unterbrochen werden und stattdessen sollte gesucht werden.

Die Markierungen liefen bei den Jungspunden Nele und Pippin hier etwas „unwillig“. Die Gerüche des Waldes zogen die beiden sehr in ihren Bann und somit die Nase in Richtung Boden. Trotzdem lieferten beide auch hier nochmal gute Arbeit ab, suchten prima und hatten dann Pause.

Dann wollte ich mit Fiene noch mal ein „langes Mark“ arbeiten. Der Wald bot eine natürliche Schneise, die direkt auf einen Baum zu führte (was für eine doofe Beschreibung .. Baum im Wald). Der Werfer sollte sich in ca. 100 Meter links von der Schneise (nicht sichtig) aufstellen und nach rechts werfen. So war ein gutes Stück der Flugbahn zu sehen. Was ich nicht bedacht hatte… Die Hunde mussten einen Waldweg überqueren (Treckerspuren von den Forstfahrzeugen). Dieser Übergang zog sie entweder nach links – oder rechts vom direkten Weg ab.

Was soll ich sagen. Die Fiene donnerte los, lies sich kurz vom Weg abbringen, nahm Wind und hatte ihr Dummy im Fang! Ich war stolz wie Bolle und freute mich mindestens genauso wie mein Fienchen.

Zur Belohnung gabs nen dicken Schluck aus der Tube….. Baby-Kost von Happ oder Ilete püriertes Hühnchen oder Rindfleisch …. Da geht auch schlabbermäßig die Post ab.

Wir waren alle glücklich und zufrieden mit unserem Training. Zur Belohnung sollten die Schwarznasen noch ein wenig rennen dürfen. Und das taten sie. Sie flitzten, düsten, peesten an den Autos vorbei und Pippin schrabbelte mit seiner Pobacke direkt an die Autotür.

Es ertönte ein markerschütternder Schrei. Der arme Pippin flüchtete in die Arme seines Frauchens. Wir beruhigten den armen Kerl und untersuchten die Wunde… die blutete!! Um sicher zu gehen, fuhr Kathrin mit dem Unglücks-Labbi nach Gießen in die Tierklinik… von dort gab es Entwarnung. Nur ein Kratzer Loch. Kein Nähen, „nur“ Antibiotika! Dem Schutzengel sei Dank.

Eine weitere Ausführung und noch mehr Bilder von unserem Working MudBloodpaws Training gibt es im Molch-Blog.

So neben bei ….

ich habe keine Ahnung von welchem Affen ich gebissen war Cosma mitzunehmen … Aber es muss ein größeres Exemplar gewesen sein. Die alte Oma, Krawallschachtel, Lärmkrächel, Randelenudel, oder schlicht die Terroristin hat in einer Tour gebellt. Richtig, nicht mal gefiept … nein fast zwei Stunden im Auto …. gebellt was aus der Oma raus wollte.

Natürlich durfte sie nicht arbeiten. Was wäre das für ein Signal gewesen? Und so musst sie ausharren. Später als wir zur Suche gegangen sind war auf einmal Ruhe. Natürlich habe ich dann die Chance genutzt und habe sie noch aus dem Auto geholt…

Und schwupp …. schon war sie vor der Linse

Die Krawallschachtel