Training im August

Natürlich hatten wir im August diverse Trainings. Allerdings schaffe ich es derzeit nicht wirklich alle Trainings ausführlich zu dokumentieren.

Nur so viel. Wir hatten ein Training mit Nadine, Jens, Thomas und mir in dem es darum ging div. Memorypunkte aufzubauen und das geradeaus … geradeaus ist 😉

Ein Training mit Monika und mir bei dem Anton wieder lernen musste, wie man sich in der Wartezone verhält. Mit Monika habe ich den Ablauf einer Workingtest Aufgabe geübt. Richter begrüßen, zuhören, nachfragen?, Hund ableinen, auf Freigabe warten!, Aufgabe erledigen, auf Anweisung Hund anleinen… Hund wärend der Aufgabe nicht anfassen!

Ein Training mit Janina und mir. Hier gilt es zu erwähnen, dass Janina mit Baja und ihrer Ulknudel Candy und ich mit the incredible Hannes in die Dummyschlacht zogen. Erarbeitet wurden Vorans mit Vertrauensweg und eine Suche im abgeernteten Rapsfeld. Hannes war zwei Tage später noch total im Eimer 😉 ….

Hannes1sprechblase

Also, ihr seht … wir sind nicht faul!

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Training vom 01.09.2012

Teilnehmer:

  • Mandy mit Lotte
  • Janina mit Baja & Candy
  • Jens mit Gizmo … und der Leutholdschen Fankurve
  • Ivonne mit Delphin

Geplant hatte ich heute Markierungen auf größere Distanz auf einem abgeernteten Rapsfeld. Dieses liegt, von Wald umrandet und ich wollte den Startpunkt von der Fallstelle weg, in den Wald verlegen. Daraus wurde aber nix! Der Landwirt hatte sich überlegt sein Feld zu düngen und hatte reichlich Gülle ausgebracht. Die Hunde entdeckten dies natürlich viel früher als wir und … hatten ihren Spaß 😉 … Working Smellpaws der Name der heutigen Trainingsgruppe.

OK … dann eben umdisponieren. Kurz das Gelände abgecheckt und schnell zwei gute Fixpunkte ausgemacht. Einen Hochsitz am Wegesrand (Waldweg mit Gras bewachsen) in einer Entfernung von ca. 40 Meter und eine Vorrichtung für einen Salzleckstein (Pfosten mit einem Plastiktopf) links von uns im Wald.

Zum Aufbau des Vertrauenspunktes stellte ich mich etwas verdeckt neben den Hochsitz und warf für jeden Hund eine Markierung auf den Weg. Sobald das Mark eingesammelt und der Hund auf dem Rückweg war legte ich ein Halbblind aus. Jeder durfte sich aussuchen ober er seinen Hund mit Voran, Back, oder seitwärts auf dieses Dummy schicken wollte.

Als nächstes veranstaltete ich dort ein kleines Treiben und warf Dummys aus.

Nun kümmerten wir uns um den nächsten Punkt. Wieder vielen Markierungen und dieses Gelände hatte es wirklich in sich. Vor dem Fallbereich wuchs eine Art Gras / Unkraut.  Äste, dünnere und dicke die überwunden werden mussten und die Flugbahn des Dummys war auch nur teilweise zu sehen.

Alle Hunde haben wirklich klasse markiert. Baja hatte nur bei der Ersten ein bisschen Schwierigkeiten, dass Gestrüpp hatt doch sehr gezogen.

Nachdem wir auch hier die Hunde nochmal voran geschickt hatten, wendeten wir uns dem ersten Punkt zu. Nun zeigte sich, dass das doch einige Schwierigkeiten hatten, sich an diesen Punkt zu erinnern, bzw. dem Kommando wirklich zu vertrauen Candy und Lotte hatten wirklich ihren Schaff, bis das Dummy drin war … wobei wir Lotte wirklich ein Bisschen zu ihrem „Suchenglück“ zwingen mussten. Wir ließen und nicht von Lotte davon abbringen, das geforderte zu arbeiten und zwar genau so, wie gefordert und nach einer Pause sollte sie nochmals zu diesem Punkt gehen … siehe da! …. Raus, Dummy finden … und zurück ….

Es ist nun mal wirklich so, dass das Voran gehen, Fleißarbeit ist. Nur durch schier unendliche Wiederholungen in immer unterschiedlichem Gelände, in veränderten Variationen so, dass es eben nicht langweilig wird… das ist das Rezept.

Vooooooooooran!

Den Trainingsabschluß bildeten Markierungen, die von einer veränderten Startposition gearbeitet werden sollten. Der Fallbereich blieb gleich und zwar immer in der Nähe des zweiten Fixpunktes (Stab mit Salzleckstein). So machten wir es den Wauzis einfach im Gebiet zu bleiben denn durch die vielen Dummys war auch genug Witterung vorhanden, so dass kein Hund großräumig anfing zu suchen. Einzig Fiene hatte eine kleine Ausfallerscheinung….

? ? ?

Das, war schon sehr merkwürdig aber wir werden sehen, wie sie sich beim nächsten Mal anstellt. Einige Dinge haben mir bei diesem Training besonders gut gefallen…. Jens, der seinen „Hier-Pfiff“ bei Markierungen sehr gut abgebaut hat, Lotte… die auch in schwierigen Gelände sehr sicher markiert hat und dann auch voran gegangen ist und die unermütliche Baja, für die wir noch Stunden hätten Dummys werfen können.

Noch mehr schöne Bilder gibt es im Gizmo-Blog.

Training vom 09.06.2012

Teilnehmer:

  • Janina mit Baja und Candy
  • Ivonne mit Delphin

Gelände:

  • Trainingsgelände 5 (Die Seen im Wald)

Eigentlich hatten sich heute Anke, Muffin und Biscuit zum Training angemeldet. Geplant hatten wir das Dreamteam Training mit Keks und Fiene und dann das Chaosduo Muffin und Hannes    ….    Aber das Kamikaze-Mufflon hat unseren Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So machten Janina und ich uns alleine auf den Weg und wir entschieden uns für – Wasserarbeit.

Da Janina extrem im Studienstress steckt, waren die beiden Labbi-Damen, mehr als aufgeregt, als es in den Wald ging. Lange waren sie nicht mehr beim Training gewesen. Um nicht gleich in die Vollen zu gehen war die erste Station an dem etwas vorgelagerten „Mini-Teich“ Dieser gleicht eher einer tieferen Pfütze aber es sollte für die erste Übung reichen.

 

 

Von einem nicht sichtig stehenden Werfer wird eine Markierung an das andere „Ufer“ der Pfütze geworfen. Der Hund soll nun den geraden Weg durchs Wasser zum Dummy nehmen. Auch beim Rückweg soll die Wasserfläche natürlich umlaufen werden.

Gleich zu Anfang … eine schwere Geburt. Grundsätzlich haben weder Baja noch Candy ein Problem mit Wasser aber sie wollten einfach den (für sie) schnellsten Weg und der schnellste war definitiv … drumrum laufen. Wir brauchten doch einige Durchgänge, zunächst auch ohne Dummy um den Damen begreiflich zu machen, welchen Hin- und vor allem, welchen Rückweg wir zu sehen wünschen.

Zum Schluß haben sie es aber alle gemeistert. Es galt sich durchzusetzen!

Wir zogen an den nächsten Teich. Zum Aufbau der Aufgabe wurde zuerst ein Voranpunkt erarbeitet. Wir arbeiteten dort eine Markierung (ca. 30 Meter / hoher Bewuchs) und dann ein Memory. Dann wurde wieder ein Dummy ausgelegt. Der Werfer verlegte seine Position dann an den Teich um dort eine Verleitung zu werfen.

Dann sollte zuerst das Voran und dann die Markierung gearbeitet werden.

Candy hatte deutlich Probleme sich von der Verleitung wegzudrehen. Aber auch sie löste die Aufgabe perfekt.

Eine Aufgabe aus dem Wasserseminar bei Angelika. Der Werfer wirft nacheinander 2 Dummy auf einer Linie ins Wasser. Der Hund arbeitet erst D1 und dann D2.

Baja und Candy waren perfekt. Fiene hatte leider nur D2 auf dem Radar und paddelte munter drauf los. Als ich sie dann auf D1 mit Voran schicken wollt brauchte ich 2 „Neins“ damit sie direkt bei mir ins Wasser geht. …. Hatte ich erwähnt, dass wir demnächst ein Helferseminar besuchen werden…. Schwerpunkt „Dummywerfen“ 😉

Candy ♥

Candy ♥

Das… hält Candy von der Wartezone

Baja ♥

Und wieder verändern wir unsere Position. Wir gehen zum hintersten der Seen. Es ist eindeutig der größte mit einigen Schilfinseln.

Hier ging es zum einen um eine weite Schwimmstrecke und um eine schlecht zu sehende Flugbahn. Der Werfer steht komplett verdeckt im Wald und der Hund hat nur einen winzigen Moment Zeit um zu markieren.

Fiene brauchte beim ersten Versuch wirklich Hilfe. Janina musste noch zwei Steinchen in die Nähe des Dummys werfen damit sie ihren Weg zum Schilf fortsetzte. Beim zweiten Durchgang hat sie es genau wie die beiden anderen super erledigt.

Zum Abschluß gingen wir dann noch an das gegenüberliegende Ufer. Dort ist der Einstieg in den See steil und mit fiesen Brombeeren bewachsen. Candy war schon sehr müde also durften nur Baja und Fiene sich nochmal in die Fluten stürzen.

Beide haben den dornigen Bewuchs perfekt angenommen.

Eine kleine Runde durch den Wald rundete unser Training ab. Dabei entdeckten wir gleich neue Trainingsmöglichkeiten

Training 11.03.2012

Diesen Bericht konnte ich nicht direkt nach dem Training schreiben denn … wir sind ja am nächsten Tag in Richtung Hamburg aufgebrochen und da … war einfach zu viel Aktion um sich um die Dokumentation zu kümmern. Er wird auch kürzer ausfallen als sonst denn … mein Erinnerungsvermögen ist bei so einer langen Zeit auch nicht mehr das Beste.

Teilnehmer: Gunter/Sheila, Nadine/Nele, Mandy/Lotte, Michael/Butch und Janina / Candy + Baja, Ivonne / Fiene

Trainingsgelände: Nr. 2

So sah dann die „Endaufgabe“ aus. Gearbeitet wurde als 3er Team!

Aufbau:

Als erstes haben sich alle Teams den Punkt P1 erarbeitet. Als erstes wurde eine Markierung geworfen. Nachdem der Hund diese geholt hatte wurde gleich danach ein Dummy mit Geräusch ausgelegt und der Hund erneut geschickt.

Als nächstes drehte sich das Team und richtete sich auf den Punkt P2 aus. Dieser Punkt wurde mittels des Vertrauensweges erarbeitet. In der Endausführung der Aufgabe sollte aber nicht auf P2 durchgeschickt werden sondern auf der Hälfte der Strecke lag ein Blind (Suchendummy) welches der Hund holen sollte (Überprüfung des Suchenpfiffs). Als letztes wurde das Mark gearbeitet. Der nicht sichtige Helfer warf das Dummy aus dem Wald heraus auf das Feld.

Ganz zum Schluß wurde an P1 nochmal ein Blind beschossen (Danke an Gunter für das Mitbringen der Starterklappe) um zu prüfen ob die Hunde auch wirklich gut auf den Punkt voran gehen.

Diese erste Runde arbeitet jeder Hund einzeln. Danach wurden die Teams zusammen gestellt. Gunter mit Sheila, Janina mit Baja und ich mit Delphin machten den Anfang.

Ablauf der Aufgabe:

  • Jeder Hund steht am Startpunkt so ausgerichtet, dass er „seinen Part“ im Blick hat.
  • das Blind an P1 wird beschossen
  • das Blind an P2 wird beschossen (dort liegt kein Dummy sondern auf der Hälfte des Weges ein Suchendummy)
  • die Markierung fällt.

Jetzt arbeiten die Hunde in der selben Reihenfolge die Aufgabe durch. Ich weiß zwar, dass Eigenlob stinkt aber wir waren wirklich gut! Sehr ruhig.  Alle schafften ihren Teil und dann drehten sich die Teams zum nächsten Punkt. Insgesamt wurde die Aufgabe also drei Mal durchgearbeitet, sodaß jeder Hund jeden Punkt einmal lösen musste.

Die nächsten drei Janina / Candy, Nadine / Nele und Mandy / Lotte nahmen Aufstellung. Die Aufgabenstellung war gleich allerdings gab es doch kleinere „Problemchen“.

Hatte jedes Team im „Einzelaufbau“ noch jede Aufgabe lösen können zeigte sich jetzt, das das Aneinanderreihen der Aufgaben, das Warten in der Gruppe und auch die Nähe der anderen Teams doch den Druck enorm erhöhen. So war zum Beispiel die gefallene Markierung ein zu große Verleitung um den Hund als erstes auf P1 voran zu schicken (das Beschießen war einfach schon zu lange her)

Jeder hatte so seine kleine Baustelle. In der Nachbesprechung hielten wir dann für die nächsten Trainings an diesem Ort fest, dass wir zwar die dreier Teams aufstellen aber jeder Hund direkt arbeiten darf. Erst später wird dann der Schwierigkeitsgrad wieder erhöht.

Grundsätzlich fand ich dieses Training sehr abwechslungsreich und spannend. Die „Problemchen“ zeigen uns, an was für Punkten wir gezielt weiter arbeiten müssen und zwingt uns auch unsere Abläufe wieder neu zu überdenken.

Training 08.01.12

Heute haben wir ein wirklich schönes Training in Zweierteams hingelegt. Team 1 setzte sich zusammen aus Janina mit Baja und mir mit Fiene.

Das Training sollte zum Schluß eine Aufgabe beinhalten mit zwei Voranpunkten auf die diagonal geschickt wird und einer Verlorensuche, die zwischen den Vorans gearbeitet werden sollte. Für den Fall, dass dieses Ziel gut erreicht wird (Fiene also nicht „fragt“) sollte noch eine Verleitmarkierung eingebaut werden, die im Abschluss von einem anderen Punkt als Memory gearbeitet wird. So weit, so gut.

Die Vertrauenspunkte werden erarbeitet

Als erstes wurde über das Anlegen von Vertrauenswegen der jeweils erste Fixpunkt eingearbeitet:

  • Strecke zu D 2 zusammen mit dem Hund gegangen und das Dummy ausgelegt. Zurück zum Startpunkt – „Voran“
  • Strecke zu D2 ohne Hund gegangen für den Hund sichtbar 2 Dummys ausgelegt. Zurück zum Startpunkt – „Voran“
  • Nachdem das erste Dummy reingeholt ist arbeitet Team 2  danach wird das zweite ausgelegte Dummy gearbeitet.

Nach dem selben Schema wird nun auch von jedem Team der jeweils andere Fixpunkt erarbeitet.

Erarbeitung des 2. Fixpunktes

  • Strecke zu D 2 zusammen mit dem Hund gegangen und das Dummy ausgelegt. Zurück zum Startpunkt – „Voran“
  • Strecke zu D2 ohne Hund gegangen für den Hund sichtbar 2 Dummys ausgelegt. Zurück zum Startpunkt – „Voran“
  • Nachdem das erste Dummy reingeholt ist arbeitet Team 2  danach wird das zweite ausgelegte Dummy gearbeitet allerdings das, das am 1. Fixpunkt liegt.

Zu diesen Schritten gibt es auch einzelne Videosequenzen. Diese sind ungeschnitten und zeigen auch das Anlegen des Vertrauensweges.

Nachdem beide Teams die Fixpunkte aufgebaut hatten, hieß er – Pause. Baja und Fiene wurden ins Auto gebracht und Jens mit Gizmo gesellten sich zu Janina mit Candy.

Beide Teams arbeiteten auf die selbe Weise die Fixpunkte ein. Der Molch hatte mit dem zweiten Fixpunkt kleinere Schwierigkeiten, da der erste doch sehr anziehend war … aber wir haben einfach die Entfernung verkürzt und ihn mehrmals beim Auslegen mitgenommen und dann hast gefunzt.

Die für das heutige Training abschließende Aufgabe sah wie folgt aus:

Aufgabe 2

  • Die Teams gehen zu D1 und D2. Dort werden für den Hund sichtbar 3 Dummys ausgelegt.
  • Danach geht man auf dem Vertrauensweg zu den Punkten T1 und T2
  • Dort angekommen, drehen sich die Teams um 180° und nacheinander wird jeder Hund einmal in die Suche geschickt.
  • Die Teams drehen sich zurück und T1 wird auf D1 geschickt und T2 schickt auf D2.
  • Wieder drehen sich die Teams und gehen nacheinander in die Suche.
  • Die Teams drehen sich zurück und T1 wird auf D2 geschickt und T2 schickt auf D1.
  • Die Teams drehen sich zum Suchengebiet.

Da bis hierher wirklich beide Hunde super gearbeitet haben und gut in der Konzentration standen habe ich mich an den Beginn des Suchengebiets gestellt und Verleitmarkierungen nach D3 und D4 geworfen.

  • Nachdem die Markierungen gefallen sind werden wieder nacheinander die Hunde in die Suche geschickt.
  • Die Teams drehen sich zurück und T1 wird auf D1 geschickt und T2 schickt auf D2.

Jetzt verändern die Teams ihren Standort. Team 2 geht nach P2 und Team 1 nach P1 von dort werden die Hunde nacheinander auf das Memory geschickt.

Was soll ich sagen? Bei Baya und Fienchen gab es nicht viel zu mäkeln. Fiene musste ich zweimal korrigieren um sie davon zu überzeugen, dass ich tatsächlich diese Richtung meine und Baja wollte einmal Einspringen konnte aber von Janina gestoppt werden.

Besonders gefreut hat mich 1. Fiene hat sich nicht beirren lassen, als Janina Baja korrigierte und der Nasenhund Baja hat das Memory perfekt markiert und reingeholt!

Als Candy und Gizmo die Abschlussaufgabe arbeiteten hat Gizmo Hilfe beim zweiten Fixpunkt bekommen allerdings konnten sich beide nicht mehr an das Memory erinnern. Ich bin dann nochmal hin, habe das Dummy aufgehoben und nochmals mit Geräusch fallen lassen. Dann hats geklappt.

Wir waren alle zufrieden und freuen uns auf das nächste Treffen.

Wassertraining bei den WMp’s

Das erste Wassertraining der Working Mudpaws.

Nun ist es also soweit. Die Trainingsgruppe trifft sich das erste Mal am Wasser. Da ich selber mit meinen Hunden noch nie ein gezieltes Wassertraining gemacht habe, und in den diversen Trainingsbüchern dies auch nicht wirklich gesondert abgehandelt wird habe ich mich im „grünen Forum“ auf die Suche gemacht. Ich konnte mich erinnern in einem Thread von Christine Grimm einen Trainingsbericht mit Wasserarbeit gesehen zu haben.

Das musste ich dann für unsere Gruppe umbasteln denn, wir sind alle auf unterschiedlichen Ständen:

  • Candy                         ICH will!
  • Baya                            ICH will aber auch!
  • Lotte                           UND was ist mit mir ???
  • Nele                            Mir ists egal.
  • Fiene                           Macht IHR nur, Hauptsache ich muss nicht da rein … hab nämlich … die Haare schön 😉

Wie soll man das nun unter einen Hut bekommen? Als erstes haben wir uns einen geeigneten Anfängereinstieg gesucht. Also auch „Fiene-Schisshase-freundlich“. Alle bauten ihre Warteplätze auf und Ich präparierte ein Dummy mit einer Schleppleine. Schon in diesem Stadium war zu erkennen, dass Lotte ziemlich aufgedreht war. Es wurde also gezielt „Ruhe“ belohnt. Immer wieder wurde Lotte für ruhiges Liegen (in der Nähe der Wasserkante) gecklickt . Zwischendurch gabs Fußtraining und wieder eine Einheit in der Wartezone. Ich habe immer mal wieder das Dummy in Wasser geworfen und an der Schleppleine wieder reingeholt. Irgendwann saß Lotte wirklich ruhig auf ihrem Popo und konnte geschickt werden.

Und dann gingen die Schwierigkeiten los! „Startlaut“ und zwar ziemlich laut. Beim zweiten Versuch wiederholte sich das….. Was tun? Da ich mir keinen wirklichen Rat wusste dieses Problem zu vermeiden, bzw. wie man es abtrainiert beendeten wir das Apportieren für Lotte und ich versprach mich „schlau“ zu machen.

In der Zwischenzeit war auch Janina mir Candy und Baya angekommen und Janina hatte zuerst ihre liebe Not, die beiden Wasserverrückten halbwegs zu beruhigen. Es gelang tatsächlich nur „Halb“ den mit Baya war nicht wirklich etwas anzufangen an diesem Tag. Sie war einfach nicht zu beruhigen oder in Konzentration zu bringen. Mit ihren Augen überall hibbelte und fiepte sie sich in Extase und Janina blieb nur die Möglichkeit sich immer weiter von der Wasserkante und dem Ort des Geschehens zu entfernen.

Mit Candy lief es bedeutend besser. Mit einem Kurzführer gesichert ließ sie sich gut nach einem „Schleppleinen-Dummy-Platscher“ von der Wasserkante wegdrehen und hat problemlos eine Markierung gearbeitet. Auch die Wasserapporte waren ausgesprochen gut.

Während ich die ganze Zeit am Ufer stand und das Dummy ins Wasser warf lag die Fiene-Maus bei mir und ….. war soooooo steady. Aber wie gesagt…. Hauptsache ich muss da nicht rein!

Trotzdem finde ich es immer wieder bemerkenswert, dass sie arbeitende Hunde mit so einer großen Gelassenheit ertragen kann.

Jetzt kam das Nelchen an die Reihe. Nun ist die Maus ja wirklich noch sehr jung und in diesem zarten Alter soll man mit dem Hund nicht zu viele Steadiness Übungen machen, da man ihm dadurch 1. dass schnelle Rausgehen und 2. das Apportieren an Sich vermiesen kann. Darum wurde Nele von Nadine ins „Fuß“ genommen, ich habe das Dummy platschen lassen und die beiden haben sich sofort von der Wasserkante weggedreht und ein wildes Spiel begonnen. Noch ein zweiter Durchgang und das Wassertraining für Nele war beendet. Die Zeit in der Wartezone hat sie wirklich gut gemeistert obwohl sie die gelegentlichen Fieper von Lotte und die sehr unruhige Baya doch auch ein bisschen nervös gemacht hat.

Janina und ich haben dann versucht Baya doch noch in einen „Traingnsmodus“ zu versetzten. Dies ist uns allerdings nicht gelungen und so durfte die schwarze Rübe nur einmal zeigen, was sie drauf hat. Dann nämlich, als Fiene ein Dummy nicht holen wollte. *UPS Mir war das Dummy mit samt Schleppleine in die Fluten gestürzt und da Fiene schon die ganze Zeit am zuschauen war dachte ich … Dann soll sie jetzt auch mal… Pustekuchen!! An der Wasserkante rumgegurkt, nun langen Hals gemacht aber nicht rein gegangen. Schei…benhonig!

Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Fienes Training von dem der anderen dann deutlich unterschied. Meinen Platz am Wasser nahm nun Janina ein. Das erste Dummy wurde direkt an den Uferrand geworfen, sodass die Maus wirklich nur bis zum „Knie“ ins Wasser musste. Das nächste war dann ein bisschen weiter und beim dritten …. Wurde geschwommen!

Und wenn sie dann einmal richtig drin war ist es auch kein Problem mehr. Wir haben den Startpunkt dann weiter von der Wasserkante gewählt. Janina hat geworfen und die Maus düst los, springt in die Fluten und apportiert perfekt! Ohne Schütteln.

Dann habe wir alle unsere Mädels nochmal rumdüsen lassen. Candy, Baya und Lotte haben gezeigt, dass sie Wasser auch toll finden ohne dass wir Zweibeiner da Sachen reinwerfen. Nele ist mit am Ufer rumgeplanscht und auf einmal rutsch sie ab und schwupp …. Geschwommen…. So einfach ist das

Für mich war es ein Training, was vom Ablauf dringend verbesserungswürdig ist. Nachdem ich im „grünen Forum“ meine Frage bzgl. des Startlauts gepostet hatte bekam ich von Helmut und Maike auch gleich ein paar Tips wie man es besser machen kann. Danke nochmal an dieser Stelle für das schnelle Feedback.

  • Wartezone viel weiter vom Wasser weg.
  • Lotte nicht so lange auf den ersten Apport warten lassen
  • Steadiness am Wasser noch langsamer aufbauen
  • Startpunkt direkt an die Wasserkante legen und den Hund evtl. erst ins Wasser schicken und dann etwas werfen.