Training vom 17.02.2013

Teilnehmer:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Janina mit Baja
  4. Michael mit Butch
  5. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Voran ohne Vertrauensweg zu drei Punkten in engen Winkeln
  • Suchenmuster erarbeiten
  • Paralelles bzw. gleichzeitiges Suchen von 2 und mehr Hunden

Verschneit aber sonnig, so zeigte sich das Wetter am heutigen Tag. Das Gelände leicht – Acker – die Fixpunkte deutlich.

Das Suchengebiet ein lichters Wäldchen. Kein schwerer Bewuchs.

Michael ging mit Butch zuerst etwas abseits um ihn ein bisschen mit dem Dummy zu bespaßen. Die beiden waren schon sooooo lange nicht mehr da, da war es nur verständlich, das Butch völlig aus dem Häuschen war als er die grünen Säckchen und die Mädels erblickte.

Janina und Gunter gingen mit den Hunden eine „Runde“ um den Acker um den den Fixpunkten die Dummys auszulegen. Dabei durften Sheila und Baja zusehen.

Nadine und Nele nahmen Aufstellung am Suchengebiet. Heutiges Ziel sollte sein, Erfolg zu haben, wenn man nah am Rand des Gebietes sucht.

Training17.02

Durch das erarbeiten dieses Suchenmusters soll der Hund lernen seine Bögen bis an den Rand des Suchengebietes auszudehnen. 2von 4 Dummys sollten geholt werden.

Auch Michael und Butch arbeiteten diese Aufgabe.

Danach ging es weiter mit den Vorans für Sheila, Baja, Nele und Fiene. Sheila und Baja hatten schon das ein oder andere Dummy eingesammelt und nun sollte Fiene rausgehen auf ein Blind an einem sehr deutlichen Fixpunkt. (Nach dem super Training von gestern war ich mir sicher, dass das klappen würde).

Es gestaltete sich für alle Hunde schwieriger als ich dachte. Jeder hatte so seine Problemchen den Hund zu „seinem Punkt“ zu bringen. Aber Fiene hat den Vogel abgeschossen 😦 Ich musste dann wirklich zwei Mal mit ihr bis zum Endpunkt (den Dummys) gehen und selbst danach war sie noch völlig von der Rolle. Ich verhalf ihr zum Erfolg und mit Voran war Schluß! Die anderen arbeiteten fleißig weiter und zum Abschluß ließen wir die Hunde sitzen und warten und wir sammelten die restlichen Dummys ein. Alle Dummys… nein… das 15te ist und bleibt wie vom Erdboden verschluckt… sonderbar!

Für die Abschlußübung stellten wir uns alle auf dem Weg entlang des Suchengebietes auf. Baja – Nele – Sheila – Fiene – Butch insgesamt lagen 20 Dummys im Suchengebiet.

Nele ging raus, fand und war schon kurz vor der Abgabe als Butch los durfte. Butch auf dem Rückweg, das war das Startsignal für Baja. Die hatte noch nicht gefunden da durfte dann Fiene ebenfalls ins Suchengebiet.

Ganz zum Schluß waren dann Fiene, Baja und Sheila gleichzeitig im Suchengebiet… das war richtig cool.

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Training 07.10.2012

Teilnehmer:

  • Mandy mit Butch und Lotte
  • Gunther mit Sheila
  • Ivonne mit Delphin

“Lehrplan”:

  • Markierungen
  • Voran auf alte Fallstellen
  • Voran in Suche

Inspiriert von meinem letzten Ausflug habe ich mich auf die Suche nach einem weiteren Stückchen Trainingsgelände gemacht. Es musste eine bestimmte Voraussetzung erfüllen … Ich suchte einen Hang mit Geländeübergängen… und habe ihn gefunden.

Dieses Fleckchen Wald bietet viele Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man die Hunde durch ein dichtes Gestrüpp hindurch in ein Suchengebiet  voran schicken. Viele schwere Markierungen und somit auch gute Memory-Punkte……. Aber bevor wir überhaupt loslegen konnten wurden wir entdeckt. Der Waldbesitzer hatte uns gesehen und kam im Laufschritt einen Hügel hinunter um zu fragen, was wir denn in seinem Wald tun. Ich erklärte es ihm und der gute Mann war sehr nett und zugänglich. Er hatte nichts dagegen, dass wir uns dort aufhalten nachdem er sich überzeugt hatte, dass wir keine Holzdiebe sind 😉

Wir legten los…. Markierung und Voran:

Butch

Fiene

Lotte

Sheila

Somit war der erste Punkt für weitere Trainingsschritte aufgebaut. … Kleiner Ortswechsel…

Von einer Übung gibt es keine Videos. Die Teams standen in der Line hinter einem langgezogenen Gestrüpp. Gunter passte auf Fiene auf als ich außer Sicht ging und für die Hunde hinter diesem Gesträuch ein Treiben veranstaltete. Dann kümmerten wir uns um andere Aufgaben.

Markierung mit Verleitung. Ursprünglich hatten wir einen kleineren Winkel für die Verleitung gewählt allerdings ließ sich Butch von seinem einmal gefassten Vorsatz nicht mehr abbringen daher wurde der Winkel vergrößert:

Butch:

Sheila

Fiene

Falls sich jetzt jemand wundern sollte wo das Training von Lotte abgeblieben ist …. nein, die Videoaufnahmen sind nicht verwackelt…. Lotte hat in der Wartezone einen derartigen Terror veranstaltet, dass Mandy ihr eine „Auszeit“ verordnete… Darum wurde auch der Originalton der Videos teilweise durch idyllisches Vogelgezwitscher ersetzt… es hört sich einfach besser an 😉

…. da war doch noch was…. Wir stellten uns auf und schickten die Hunde nacheinander durch die „grüne Wand“ voran in das Suchengebiet.

Zum Abschluß gab es noch ein wirklich schweres Mark für unsere drei Helden:

Ist unser letztes Training wirklich schon sooooo lange her? … Na, da wirds aber mal Zeit, dass ich Termine reinstelle.

Training 11.03.2012

Diesen Bericht konnte ich nicht direkt nach dem Training schreiben denn … wir sind ja am nächsten Tag in Richtung Hamburg aufgebrochen und da … war einfach zu viel Aktion um sich um die Dokumentation zu kümmern. Er wird auch kürzer ausfallen als sonst denn … mein Erinnerungsvermögen ist bei so einer langen Zeit auch nicht mehr das Beste.

Teilnehmer: Gunter/Sheila, Nadine/Nele, Mandy/Lotte, Michael/Butch und Janina / Candy + Baja, Ivonne / Fiene

Trainingsgelände: Nr. 2

So sah dann die „Endaufgabe“ aus. Gearbeitet wurde als 3er Team!

Aufbau:

Als erstes haben sich alle Teams den Punkt P1 erarbeitet. Als erstes wurde eine Markierung geworfen. Nachdem der Hund diese geholt hatte wurde gleich danach ein Dummy mit Geräusch ausgelegt und der Hund erneut geschickt.

Als nächstes drehte sich das Team und richtete sich auf den Punkt P2 aus. Dieser Punkt wurde mittels des Vertrauensweges erarbeitet. In der Endausführung der Aufgabe sollte aber nicht auf P2 durchgeschickt werden sondern auf der Hälfte der Strecke lag ein Blind (Suchendummy) welches der Hund holen sollte (Überprüfung des Suchenpfiffs). Als letztes wurde das Mark gearbeitet. Der nicht sichtige Helfer warf das Dummy aus dem Wald heraus auf das Feld.

Ganz zum Schluß wurde an P1 nochmal ein Blind beschossen (Danke an Gunter für das Mitbringen der Starterklappe) um zu prüfen ob die Hunde auch wirklich gut auf den Punkt voran gehen.

Diese erste Runde arbeitet jeder Hund einzeln. Danach wurden die Teams zusammen gestellt. Gunter mit Sheila, Janina mit Baja und ich mit Delphin machten den Anfang.

Ablauf der Aufgabe:

  • Jeder Hund steht am Startpunkt so ausgerichtet, dass er „seinen Part“ im Blick hat.
  • das Blind an P1 wird beschossen
  • das Blind an P2 wird beschossen (dort liegt kein Dummy sondern auf der Hälfte des Weges ein Suchendummy)
  • die Markierung fällt.

Jetzt arbeiten die Hunde in der selben Reihenfolge die Aufgabe durch. Ich weiß zwar, dass Eigenlob stinkt aber wir waren wirklich gut! Sehr ruhig.  Alle schafften ihren Teil und dann drehten sich die Teams zum nächsten Punkt. Insgesamt wurde die Aufgabe also drei Mal durchgearbeitet, sodaß jeder Hund jeden Punkt einmal lösen musste.

Die nächsten drei Janina / Candy, Nadine / Nele und Mandy / Lotte nahmen Aufstellung. Die Aufgabenstellung war gleich allerdings gab es doch kleinere „Problemchen“.

Hatte jedes Team im „Einzelaufbau“ noch jede Aufgabe lösen können zeigte sich jetzt, das das Aneinanderreihen der Aufgaben, das Warten in der Gruppe und auch die Nähe der anderen Teams doch den Druck enorm erhöhen. So war zum Beispiel die gefallene Markierung ein zu große Verleitung um den Hund als erstes auf P1 voran zu schicken (das Beschießen war einfach schon zu lange her)

Jeder hatte so seine kleine Baustelle. In der Nachbesprechung hielten wir dann für die nächsten Trainings an diesem Ort fest, dass wir zwar die dreier Teams aufstellen aber jeder Hund direkt arbeiten darf. Erst später wird dann der Schwierigkeitsgrad wieder erhöht.

Grundsätzlich fand ich dieses Training sehr abwechslungsreich und spannend. Die „Problemchen“ zeigen uns, an was für Punkten wir gezielt weiter arbeiten müssen und zwingt uns auch unsere Abläufe wieder neu zu überdenken.

Training 01.04.2012 – Kein Aprilscherz!

Immer auf der Suche nach neuen Trainingsmöglichkeiten bin ich kürzlich auf dieses Gelände gestoßen.

Es bietet viele Möglichkeiten. Markierungen mit nicht sichtigen Fallstellen. Voran schicken durch eine Senke , Suche …. und das, was wir dann gemacht habe, hatte es dann doch schon in sich.

Mit am Start waren heute: Mandy + Lotte, Michael + Butch, Gunter + Sheila, Jens + Gizmo + Special Guest Anka, Ich + Delphin

Im ersten Trainingsteil erarbeitet jedes Team einen Voranpunkt.

Das Ziel …

Der Hang mit den verschiedenen Startpunkten …

… der Geländeübergang …

Am Anfang des Trainings hatte ich als Ziel die Hälfte das Hangs ausgegeben (think BIG!)…. Je nach Trainingsstand wurde der Vertrauensweg aufgebaut bzw. die Entfernung gesteigert. Sheila ist ja schon ein Profi und und wurde zwischendurch auch mal gestoppt um dann mit „Back“ weitergeschickt zu werden. Am Schluß der ersten Einheit hatte jedes Team ein Halfblind in respektabler Entfernung erarbeitet.

Da die Hunde wirklich Meter gemacht haben, gönnten wir ihnen und uns eine kleine Pause um dann mit der Markierung weiter zu machen. Hier zeigte sich, dass Schnelligkeit und Nase nicht Alles ist, was einen guten „Dummy-Sportler“ ausmacht.

Wurfbahn und Fallstelle

Diese Senke muss durchquert werden

Fiene auf dem Weg in die Senke

Fiene hat grottenschlecht markiert! Sie ging grundsätzlich nicht genug den Gegenhang rauf um das Dummy zu finden. Sieht sie in „ihrem angenommenen Fallbereich“ nicht gleich das Dummy beginnt sie großräumig zu hunten. Das ist nicht erwünscht ! Also rief ich sie wieder rein. Nochmal. Wieder klappte es nicht. Nochmal! Ich glaube wir brauchten vier Versuche bis sie wirklich sofort ans Dummy kam und es reinbrachte. Das ist nun wirklich unsere „Baustelle“ Nr. 1

Auch Gizmo hatte kurz Schwierigkeiten die er aber schnell überwinden konnte. Butch, Lotte und auch Sheila haben super gearbeitet. So hat jeder halt seine Schokoladenseite.

Inzwischen waren am Voranpunkt erneut Dummys ausgelegt worden. Wir stellten uns „fast“ in die Mitte des Hangs als Linie auf und einer nach dem anderen schickte seinen Hund Voran. Wir machten noch einige Gehorsams- und Standruheübungen und dann waren wir nach 3 Stunden am Ende unseres Trainings.

Es war toll zu sehen, wie die Hunde Schwierigkeiten überwinden lernen. Konzentriert und schnell bis zum Schluss mitgearbeitet haben und am Ende sich einige auch noch gemerkt hatten, wo im Hang Schafsköttel rumlagen …. RESPEKT! 🙂

Im GIZMO – BLOG gibt es noch schöne Bilder vom Training.