Training vom 05.08.12

Teilnehmer:

  • Nadine mit Nele
  • Monika mit Anton
  • Gunter mit Sheila
  • Jens mit Gizmo
  • Ivonne mit Hannes und Delphin

Zuerst mal hatten wir einen Trainingsgast. Monika und Anton gehen in die Hundeschule und versuchen sich im Obedience. Dummytraining ist für beide absolutes Neuland.

Dies machte sich auch sofort bemerkbar, denn Anton ist kein Fan der Wartezone 😉

Zuerst aber durfte er arbeiten. Einfache Markierungen auf kurzen Bewuchs. Ich wollte mir ein Bild davon machen, wie Anton einen Dummy aufnimmt, trägt … und abliefert und er machte seine Sache wirklich gut. Natürlich stieg seine Erwartungshaltung nach dem zweiten Apport und so, musste er immer eine kleine Zwischenaufgabe erledigen. Auch das gefiel dem Neuzugang eher weniger. Es wird also zukünftig darauf ankommen ihn mit klarer Körpersprache und konsequenter Aufgabenplanung zu fordern.

Anton

Anton in der Wartezone – So ein Hübscher ♥

… und im richtigen Moment …. zu entspannen!

Für die „alten“ Trainings-Hasen gab es dann eine Doppelmarkierung auf einem Stoppelacker. Lang und kurz. Sheila war konstant gut, sie hat sich in den letzten Monaten zu einer richtig zuverlässigen Arbeiterin entwickelt.

Gizmo dagegen…. hatte einen rabenschwarzen Tag. Leider bin ich daran nicht ganz unschuldig … Fiene und ihre Läufigkeit haben ihm wirklich den Kopf verdreht. Er konnte sich nur schwer konzentrieren aber keine Sorge … es kommen wieder bessere Trainings.

… der verstrubbelte Molch ♥

Mit Nele stellten wir Markierung und Appell für die Dummy-A Prüfung nach ….

Appell
(1) Hund und Hundeführer gehen gemeinsam mit dem Richter. Der Hund ist dabei unangeleint. Der Werfer geht in einiger Entfernung seitlich vor der Gruppe her. Die Position des Schützen wird durch den Richter bestimmt.
(2) Es werden insgesamt 2 Schüsse abgegeben sowie ein Dummy geworfen.
(3) Nach erfolgtem 1. Schuss und Wurf des Dummies bleiben Hund und Hundeführer in der Grundstellung stehen.
(4) Der Hundeführer geht mit dem Richter weiter, der Hund bleibt sitzen.
(5) Nach erfolgtem 2. Schuss (es wird kein Dummy geworfen) ruft der Hundeführer seinen Hund auf Anweisung des Richters zu sich.
(6) Der Hund soll danach auf Anweisung des Richters zum geworfenen Stück geschickt werden. (Quelle: LCD Prüfungsordnung)

Konzentration !

Wir machten einen Standortwechsel. Im „Pippin-Gedächtnis-Wald“ übten wir das seitswärts Schicken, voran und back. Auch hier war Gizmo nicht dazu zu bewegen, vernünftig zu arbeiten. Allerdings glaube ich, ein Problem erkannt zu haben. Jens versicherte, das seitwärts Schicken fleißig geübt zu haben. An Geländekanten kein Problem. Hier im Gelände, mit deutlichem Zeigen des Dummys, war Gizmo nicht zum Rausgehen zu bewegen. Ich bin der Meinung, dass Gizmo eine feste Verhaltenskette gebildet hat. Er geht dann raus, wenn Jens das Dummy ausgelegt hat. Ich bin mir sicher, denn als Jens ein Dummy an eine Stelle legte an der noch weitere Dummys lagen, tauschte er das bereits gefundene gegen genau das, welches Jens ausgelegt hatte.

In den nächsten Trainings wird Gizmo also nur noch Dummys von anderen Trainingsteilnehmern ausgelegt bekommen… und immer fremde Dummys.

Sheila war genial, ohne Zögern, ohne jeden Zweifel nahm sie alle angezeigten Richtungen an.

Zum Abschluß wurde noch eine Frei-Verloren-Suche gearbeitet. Die Konkurrenz der anderen Hunde belebte Neles Finderwillen und sie nahm die Tiefe gut an. Auch Sheila und Fiene machten ihre Sache zum Abschluß sehr gut.

Ich glaube, wir haben Monika zeigen können, wie vielfältig die Dummyarbeit ist und wie viel Spaß sie sowohl Hund als auch Mensch bringt.

Voran… und immer wieder Pause!

Heute war ich mit Cosma und Hannes unterwegs. Ich wollte Voran auf  „das Stäbchen“ trainieren. Folgende Übungen hatte ich geplant:

  1. „Voran“ mit Vertrauensweg. Ich gehe mit dem Hund zu dem Stäbchen und lasse ihn zusehen, wie ich ein Dummy dort auslege. Danach gehen wir zum Startpunkt. Kommando „Voran“
  2. „Voran“ Ich lasse den Hund am Startpunkt sitzen und gehe alleine, in einem Bogen, zu dem Stäbchen wieder kann der Hund (aus der Ferne) zusehen wie ein Dummy ausgelegt wird.
  3. „Voran“ mit Verleit-Markierung. Ich gehe zu dem Stäbchen und hinterlege ein Dummy. Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und kann das Auslegen beobachten. Danach drehe ich mich mit dem Hund um 180° und werfe eine Markierung. Wieder eine Drehung um 180° und der Hund wird mit „Voran“ auf das Stäbchen geschickt.
  4. „Appell“ Der Hund geht „bei Fuß“ und bekommt nach einigen Metern das Kommando „Sitz“. Ich entferne mich ca. 20 Meter und werfe in einem 90° Winkel eine Markierung. Danach kommt der „Hier-Pfiff“. Aus der veränderten Position wird der Hund auf die Markierung geschickt.

In der Zeit der eine Hund arbeitet liegt der andere in der aufgebauten Wartezone (Regiestuhl, Deckchen, und Erdhaken zum anbinden für Hannes … der Hund ohne Impulskontrolle 😉 ) Auch zwischen den einzelnen Übungen wurde immer wieder eine Pause in der Wartezone eingelegt. Das ist besonders Cosma schwergefallen.

Ja, was soll ich sagen. Meine Hund waren gut. Es war sehr schwierig sie zuerst in eine ruhige Konzentration zu bringen. Anders als sonst habe ich mit langsamen Fußtraining angefangen um zuerst Ruhe rein zu bringen. Erst als es den Hibbelmonstern möglich war sich auf mich zu konzentrieren konnte die Arbeit beginnen. Das Wartezonentraining hat beide zuerst etwas verunsichert aber es wird ab sofort ein fester Bestandteil sein.

Arbeiten aus der Linie

Heute stand wieder das Training der Geduld und Gelassenheit auf dem Stundenplan. Dafür haben wir das Arbeiten aus der Linie simuliert (mit einem Hund!)

Hannes ging angeleint bei Fuß. Der Helfer im Abstand von ca. 5 Meter neben uns. Um meinen Dicken erst mal in den Arbeitsmodus zu bringen wurden die Dummys zuerst direkt vor den Helfer geworfen.

Dann gings zurück bei Fuß über die Dummys. Nachdem auch das gut funktioniert hat habe ich das letzte Dummy aufgehoben und es ihn tragen lassen.

Nächste Übung. Hannes frei bei Fuß und der Helfer ca. 15 Meter schräg vor uns. Wie im Training bei Angelika gab der Helfer das Kommando „Walk On“ und wir maschierten langsam los. Nach dem Geräusch bekam Hannes von mir ein „Sitz“ und das Dummy wurde geworfen.

Zuerst immer so, dass der Helfer es schnell genug schnappen kann, falls der Dicke einspringen sollte. Aber alles paletti und so durfte er das dritte geworfene dann endlich nach meinem stillen Zählen (21, 22, 23, 24, 25, … Apport!) holen.

Super schell und ein schönes delivery ich bin sehr zufrieden. Danach flogen wieder Dummys die Hannes nicht holen durfte. Beim dritten habe ich ihn dann sitzen lassen und bin ca 25 Meter in eine andere Richtung gegangen. Dann habe ich ihn abgerufen (Appell). Keine Faxen gemacht und dafür hat er den Jackpot verdient. Ich habe ihn bewußt nach dem Appell nicht aportiern lassen damit er genau weiß, für was er beloht wird. Nämlich für das schnelle reinkommen trotz Verleitung.

Zum Abschluß gabs ein wildes Zerrspiel mit Herrchen (Helfer) und dann gabs das selbe Training auch noch für Cosma. Die Süße ist aber immer so aufgeregt, dass sie sich auf das Fuß-Gehen nicht wirklich konzentrieren kann. Auch beim Einschätzen der Entfernung hat sie so ihre Problemchen. Wir werden bei den nächsten Trainings auf weiße Dummys umsteigen.