Frohe Ostern !!

.... ohne Worte! (Uli Stein)

Trotz Feiertag gab es auch heute wieder ein 1/4 Std-chen Training. Diesmal hatte ich meinen schwarzen Dreamboy Hannes mit und Training mit ihm ist ja immer ein bisschen wie das Auspacken eines Überraschungseis und zwar für beide Seiten

Ivonne:                                         Spannung … wird alles klappen ??????

                                                         Spiel …. ja gerne … wenn s geklappt hat!

                                                         Schokolade … ja, meistens um die Nerven hinterher zu beruhigen!!

Hannes:                                        Spannung … da ist das Dummy!! Wann darf ich los ?? Jetzt?? Jetzt??

                                                         Spiel …. ja sicher … wenn s ich nicht mehr erwarten kann, spiel ich auch mit mir alleine !!!!!

Schokolade ähhh Leckerchen … ja, immer, mehr davon gibs her – gib es endlich her !!!!!

So ist er halt mein Dicker und ich habe damit meinen Frieden geschlossen. Trotzdem will ich ihn einfach nicht nur sich selbst überlassen. Er soll nicht einfach nur so spazierengehen und das wars, denn er kann arbeiten! Und darum wird er auch immer wieder mit dem Apportieren konfrontiert. Heute habe ich ihn auf einer Felwegkreuzung abgesetzt. In alle vier Richtungen habe ich Dummys ausgelegt. Ich hatte ihn dabei an der Leine denn im Verfolgen eigener Ziele ist Hannes echt ein Champion. Ich werfe die Dummys auch extra nicht, weil er sich dann kaum noch beherrschen kann.

Nach dem Auslegen gab es Fußarbeit. Immer wieder Grundposition einnehmen und in eine andere Richtung auf das Dummy zu. Beim zweiten Mal drüberlaufen gab es das Kommando „Apport“ und stolz wie Bolle trug er es dann neben mir her. Da er sich beim Fußlaufen wirklich gut auf mich konzentriert und darum bin ich mutig geworden und wollte ohne Leine arbeiten.

Kommando Sitz – Bleib und das von Hannes getragene Dummy wurde wieder an den alten Platz gebracht. Nun wollte ich ihn um 180 ° drehen und ihn auf das gegenüberliegende Dummy ausrichten. SCHUPP … weggeflitzt … Dummy geschnappt …. aber gleich bei mir abgeliefert. Soooooo…. dafür gibt es überhaupt keine Zuwendung. Ich nehme ihm das Dummy kommentarlos ab, setze ihn wieder auf den Platz und wir beginnen die Übung von vorne! Drei Mal wiederholt sich das und drei Mal ignoriere ich sein Verhalten. Beim vierten Versuch klappt die Drehung und er lässt sich auf das andere Dummy einweisen. Mit diesem Kerl braucht man echt einen langen Atem!

Und weiter gehts. Wieder Fußarbeit. Diesmal schicke ich ihn auf das Dummy schräg über einen Graben.

Voran über Geländeübergang

Der Hinweg war wie mit der Schnur gezogen. Suchenpfiff, Dummy alles bestens aber der Rückweg …. tststst…. da wollte der gnädige Herr doch lieber den Feldweg nutzen. Von wegen direkt hin und in gerader Linie zurück. Da gibt es noch einiges zu tun ;-0

Die letzten beiden Dummys habe ich selber eingesammelt. Dann wollten wir unseren Spaziergang fortsetzen und kaum kamen wir über eine klein Kuppe. Dort ergab sich plötzlich noch die Gelegenheit für das Training mit „Feindkontakt“. Die, die mein schwarzes Couchgesicht kennen wissen, dass er auch gaaaaannnzzz anders kann. Dann mutiert der knuddelige Hannes zum Assi aus dem Viertel. Ganz besonders wenn sein Lieblingsfeind Fly (ein Border Rüde) um die Ecke kommt. Eben dieser Fly taperte gerade mit seinem Frauchen vorbei. Entfernung ca. 30 – 40 Meter… da kann Hannes Individualdistanz schon mal unterschritten sein!! Aber heute alles easy going. Ich ihn gerufen, er sich direkt umgedreht und gekommen! Dafür gabs natürlich zur Belohnung den Apport des Futterdummys mit anschließendem Frühstück. So ein braver, lieber Hannes …. oder wie Nadine immer sagt: „Aber…..er ist doch soooooooo süß!!“

.... hach .... mein Großer ♥

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Mini-Training

Jeder kennt ja sicher den Satz…. Ahh, für Training hab ich heute keine Zeit. Sicher, für eine ausgedehnte Übungseinheit mit Kombinationsaufgaben und etablieren von mehreren Vertrauenspunken hat man nicht immer Zeit. Trotzdem sollte man bestimmt Sachen oft, geradezu routinemäßig üben denn, durch die Wiederholungen wächst auch stetig das Vertrauen des Hundes in das Kommando.

Aus dem Clicker-Berich kennt man den Begriff des Minutentrainings. Nun wäre es schlicht falsch zu sagen, das auch die kleinen Trainings nur eine Minute dauern.Desshalb möchte ich hier den Begriff „Das Viertelstündchen kurz 1/4 Std-chen“ einführen. Ich gehe davon aus, das jeder Hund täglich, mehrfach Gassi geführt wird. Auf jeder Hunderunde findet man einen markanten Punkt (Baum, Weidezaunecke, Erderhebung …..). Immer wieder kann man nun solche Punkte zum Voran schicken nutzen. Dabei sollten die Übungen zuerst zwei Dinge gemeinsam haben.

  1. Beim Auslegen des ersten Dummys geht das Team gemeinsam zu dem Punkt, so dass der Hund wirklich sieht, dass ein Dummy dort liegt. Bei ganz jungen Hunden die noch nicht so viele Apporte arbeiten sollen kann man hierbei auch gut einen Futternapf mit Leckerchen hinstellen. Nun geht man auf einem geraden Weg zum Startpunkt für das Voran. Hund genau ausrichten, Einweiseritual … Kommando!
  2. Das zweite Dummy bringt der Hundeführer allein aus. Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und sieht dabei zu. Wieder ist darauf zu achten, dass der Hundeführer sowohl den Hinweg als auch den Rückweg auf einer geraden Strecke absolviert. Zurück beim Hund folgt wieder … Ausrichten, Einweiseritual …..Kommando!Jetzt würde in der Trainingsabfolge ja der Helfer ins Spiel kommen und für den Hund unbemerkt wieder ein Dummy auslegen. Den haben wir aber zu 99% auf unseren täglichen Spaziergängen nicht …. also muss man die Aufgaben abwandeln.
  3. Wieder bleibt der Hund am Startpunkt sitzen und sieht beim Auslegen des Dummy zu. Dann folgt eine Zwischenaufgabe. Fußtraining, eine Markierung die der Hundeführer selber holt es sollte aber irgendetwas passieren und nicht einfach nur die Wartezeit bis zum Schicken verlängert werden. Ich gehe auch manchmal einfach5 Minuten weiter Spazieren mache da Abrufe-Übungen oder Sitzpfiff mit Ballwurf Belohnung als etwas völlig anderes und dann gehe ich zurück und lasse das Voran arbeiten. Alles in allem dauert so eine Art des Trainings ca. 1/4 Stunde bis 20 Minuten …. die hat man doch wirklich …. oder?

Genau so ein Training hatte ich heute mit den beiden Damen. Allerdings habe ich anstatt ein Dummy auszulegen immer drei ausgebracht. Beim ersten Mal durfte Fiene 2 Dummys holen und Cosma 1. Dann habe ich die Distanz zum Fixpunkt um einige Meter vergrößert habe beide am Startpunkt sitzen lassen und habe erneut die drei Dummys am markanten Punkt (Baum) hingelegt.

Diesmal durfte Fiene 2 und Cosma 1 Dummy holen. Nachdem ich die Dummy wieder an den Baum gebracht hatte bin ich mit meinen Mäusen weiter gelaufen und wie oben beschrieben haben wir mit viel Aktion den Sitzpfiff geübt. Dann gings zurück zum Startpunkt der erneut weiter nach hinten verlegt wurde. Beim letzten Mal hatten wir dann eine Entfernung von ca. 50 Metern.

Wieder durfte Cosma 2 und Fiene 1 Dummy holen wobei sie diesmal abwechselnd gearbeitet haben. Danach waren beide geschafft denn, obwohl es noch so früh war hat die Sonne schon ganz schön fleißig gewärmt.

Meine beiden Damen ♥