Training vom 22.01.17

Teilnehmer:                                                 Gäste:

Monika mit Anton                                       Melanie und Nelson

Katharina mit Cadger

Chris mit Boy, Cooper und Riley

Ivonne mit Hetty

 

Heute standen Markierungen und Appell auf dem Programm. Alle Hunde arbeiteten eine Runde alleine.

Weiterlesen

Advertisements

Spaziergangtraining mit Hannes

the incrediblehannes2

Und hier der Beweis. Auch mein Dicker ist im Moment in bestechender Form 🙂 Wenige Apporte, viel Warten. Man hört mein gebetsmühlenartiges „braaaaaaaav sitz“ „suuuuuuuuuuper“ und „Fuuuuuuuuuuuß“ aber das gehört bei uns beiden eben dazu.

Leider sieht man das auf dem Video nicht aber auf mein „Hey“ nach dem Sitzpfiff hat er sich sofort gesetzt und dann hat er sich wieder rüber schicken lassen. Groooooooße Freude!!!! Vor einem halben Jahr wären diese Apporte nicht möglich gewesen um so mehr freut es mich heute.

Und, was meint ihr….. Incredible ♥

Training am 03.02.2013

Teilnehmer:

  1. Gunter mit Sheila
  2. Ivonne mit Delphin
  3. Janina mit Baja
  4. Jens mit Gizmo
  5. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Markierung über Geländeübergang (Feldweg) hinweg – dadurch Fixpunkt für Voran und späteres Suchengebiet bekannt
  • Stoppen vor Geländeübergang und suchen von Blinds
  • Schicken über alte Liegestellen
  • Markierung an Verleitung (Lockenten) vorbei – dadurch Fixpunkt bekannt
  • Arbeiten einer Doublette

In der ersten Runde arbeiteten Baja, Gizmo und Nele.

Übung 1:

Einzelmarkierung

Training03.02.Übung1

Übung 2:

Einzelmarkierung über Geländeübergang in höheren Bewuchs

Training03.02.Übung2

Übung 3:

Voran auf die Fallstelle der ersten Markierung (ich hatte die Dummys ausgelegt in der Zeit die zweite Markierung gearbeitet wurde)

Training03.02.Übung3

Übung 4:

Voran auf die Fallstelle der zweiten Markierung (Gunter hatte die Dummys ausgelegt in der Zeit die zweite Markierung gearbeitet wurde)

Training03.02.Übung4

Übung 5:

In der Zeit das Voran gearbeitet wurde stellte ich unsere neuen Trainingskollegen auf… LockDummybewachEnten.

Gearbeitet wurde wieder eine Markierung.

Training03.02.Übung5

Übung 6:

Voran nach D2 allerdings hatte ich die Teams gebeten sich umzudrehen und etwas Fußarbeit zu machen. In dieser Zeit legte ich 6 Dummys in den Graben vor dem Feldweg. Aufgabe war nun die Hunde zu stoppen und eines dieser Blinds holen zu lassen. Sie sollten nicht durchlaufen zur alten Fallstelle.

Training03.02.Übung6

Übung 7:

Voran auf D1 zu den Lockenten

Training03.02.Übung7

Übung 8:

Voran zu D2 – über die Fallstellen von Übung 6 – dann Frei-Verloren-Suche

Training03.02.Übung8Übung 9:

Arbeiten einer Doublette

Training03.02.Übung9

Damit war die erste Trainingsgruppe fertig und  Nele und Gizmo wurden zu ihrer verdienten Pause ins Auto gebracht. Die zweite Gruppe bildeten Sheila, Fiene … und nochmal Baja.

Der Aufbau der Aufgaben war ähnlich.

Übung 1:

Wie Übung 5 also gleich eine Markierung in die Lockentengruppe

Übung 2:

Training03.02.Übung2Gr.1

Übung 3:

Voran zu den Lockenten

Übung 4:

Voran zur Fallstelle der zweiten Markierung. Ausgelegt waren Suchendummys.

Übung 5:

Einmal Voran zur selben Stelle. Hunde sollten vor dem Geländeübergang stoppen und die Dummys aus dem hohen Bewuchs suchen lassen. Das zweite Dummy mittels seitwärts schicken.

Training03.02.Übung5Gr.2

Training03.02.Übung5bGr.2

Übung 6:

Bei den Lockenten waren wieder drei Dummys ausgelegt worden. Sie wurden als „Back“ eingesammelt.

Nach diesen Durchgängen hatte Baja dann genug und Janina war unser neuer Werfer für die geplante Verleitung.

Übung 7:

Im Fallbereich von D2 war eine Suche ausgelegt worden. 2 Dummys waren von Nadine erhöht in eine Astgabel geklemmt.

Zusätzlich viel eine Verleitmarkierung die im Anschluß an die Suche gearbeitet werden sollte.

Training03.02.Übung7Gr.2

Außerdem hatten wir noch einen weiteren Punkt installiert. Einen großen Baum auf der anderen Seite der Wiese. Dort hatte ich vier Dummys ausgelegt wobei die Hunde zusehen konnten.

Nachdem alle Dummys aus der Suche eingesammelt waren wurden die Hunde abwechselnd einmal mit voran und einmal back zu diesem Baum geschickt das war dann … Übung 8.

Übung 9:

Arbeiten einer Doublette

Es war ein anstrengendes Training mit div. kleineren Baustellen. Stopp-Pfiff !! Voran an einer Verleitung vorbei, Suche auf Entfernung…… vielleicht gibt ja jeder Trainingsteilnehmer mal eine Einschätzung unter den Bericht als Kommentar ab.

Und dann …. gabs auch noch Bilder:

Baja1

Baja schleicht an den Wachenten vorbei

Fieneabgestoppt

Fiene abgestoppt bei de Blinds bereit zum Suchen

sheilavoran

Sheila beim Voran in die Suche … ich glaube sie schielt ein bisschen zur Verleitmarkierung 😉

Fieneseitwärts

.. in der B-Note ne glatte 10 !!

Achtung

Uiuiuiuiuiuiuiiui

Baja2

Darf ich….. büüüüüdddddeeeee ♥

Nele1

Ich hab nen Mädchendummy … nananana

Molch1

Der Rennmolch

somachenwirs

Genau Frauchen / Ivonne ….. genau so wirds gemacht 🙂

AUFSIE

Los….. AUF SIE !!!!!

Training vom 28.05.2012

Teilnehmer:

  • Jens mit Gizmo
  • Gunter mit Sheila
  • Ivonne mit Cosma & Delphin

Gelände:

  • Trainingsgelände 4 (Seminargelände)

Der erste Teil des Trainings fand dort statt, wo auch die erste Markierung beim Seminar gearbeitet wurde. Allerdings kämpften wir uns alle den Hang hoch. Das arbeitende Team stellte sich an den Rand des Hangs, der Werfer stand ca. 10 – 15 Meter links neben dem Team hinter einem Baum. Die Markierung flog in hohem Bogen , gut sichtbar für das Team, an einen Baum. Das Dummy konnte nicht eräugt werden den im Fallbereich war Totholz und Bewuchs.  Schwierigkeit war eindeutig das Gelände, der bewachsenen Hang und eben der Fallbereich. Zuerst Arbeiten Gunter und Jens immer abwechselnd und ich war der Werfer. Der jeweils wartende hat dann für das Team noch die Verleitung geworfen.

Aufgabe 1

Eine einfache Markierung. Das Dummy fällt und darf gearbeitet werden.

Aufgabe 2

Rechts neben das Team fällt eine Verleitung. Danach die Markierung. Diese darf auf Freigabe gearbeitet werden. Im Anschluß holt der Hundeführer die Verleitung selbst.

Aufgabe 3

Die Markierung fällt. Dann fällt die Verleitung. Das Team dreht zurück und die Markierung wird gearbeitet.

Es war richtig klasse. Sowohl Sheila als auch Gizmo zeigten sehr gute Markierleistungen. Sheila war noch dazu sehr führig und ruhig. Kleiner Patzer war der „Einspringmolch“ aber genau wie auf dem Seminar gelernt, unterbrach Jens das Verhalten, rief Molch dann freundlich zurück und dann, durfte gearbeitet werden. Danach tauschten Jens und ich die Plätze und meine zwei Damen durften ran.

Cosma, war eben Cosma… Das Gelände war eigentlich zu schwer für die alte Dame aber sie ließ sich nicht beirren. Sie brauchte für ihre Markierung eine ganze Weile aber sie hat sie tapfer den Berg hochgeschleppt. Danach hatte ich eine Pause für sie geplant.

Fiene war der Knaller. Man merkte gleich, dass sie gestern den ganzen Tag geruht hat. Die Kleine hatte Energie für 2. So schnell den Hang runter und wieder hoch und dann noch super markiert.

Aufgabe 4

Ich stellte mich wieder als Werfer auf. Eine Markierung ca. 15 Meter fällt  in höheren Bewuchs teilweise müssen auch Dornen überwunden werden. Diesmal weiter nach hinten in den Hang (Plateau)

Aufgabe 5

Die Markierung (D2) fällt auf das Plateau in hohen Bewuchs. Während diese gearbeitet wurde warf ich wieder ein Dummy zu der Fallstelle des ersten Marks (D1). Dieses sollte im Anschluß als Voran gearbeitet werden.

Aufgabe 5

Die Markierung D2 fällt. Das Team dreht sich weg und arbeitet D1 als voran. Danach soll D2 gearbeitet werden.

Wieder war ich begeistert von der Arbeitsleistung von Gizmo und Sheila. Schnell, zielstrebig… kein Problem.

Dann waren wir, die drei Mädels wieder dran. Als dann für Fiene die Markierung nach D2 geworfen worden war, drehte ich sie weg und schickte sie voran auf D1. Plötzlich fingen die Jungens an zu lachen. Hinter meinem Rrücken, von mir unbemerkt, hatte sich Cosma weggeschlichen. Sie dachte sich wohl: „Wenn die Kleine da runter stürzt ist das da oben bestimmt mein Dummy, da gehe ich schon mal los und hol das!“ Tstst, die Omma, ohne Worte!

Jens war noch schnell ein weiteres Dummy, so daß Fiene ihre Markierung auch noch arbeiten konnte.

Dann folgte ein Geländewechsel (das vom Seminar mit dem Bachlauf). Während wir uns ein Plätzchen suchten, düsten die Hunde durch den Wald. Ich weiß gar nicht was ich gerade gemacht habe. Ich stand auf jeden Fall mit dem Rücken zu Fiene… Als Jens und Gunter plötzlich ganz grün im Gesicht wurden… Fiene hatte sich einen riesigen Knüppel geschnappt und trug diesen, wie gelernt, schön mittig. Beim Rumdüsen mit dem Molch hatte sie dann den Weg zwischen zwei Bäumen durch nehmen wollen. Das hat der Stock aber verhindert!! Im vollen Lauf wurde sie so heftig gestoppt, dass sie total bedröppelt da stand. Blut lief ihr aus dem Fang und ich dachte an die Tom und Jerry Filme…. jetzt spuckt sie gleich ihre Zähne aus 😦 Was für ein Schreck!!!! Wir untersuchten ihr Maul und stellten fest, dass, Gott sei Dank, nur das Zahnfleisch verletzt war. Die Maulhöhle 2 -3 Mal mit Wasser gespült und nach zwei Minuten flitze sie schon wieder mit den anderen rum als wäre nix gewesen…  ich hatte immer noch Puls und Schnappatmung!

Wir blieben in der Senke auf der rechten Bachseite und ich suchte eine Stelle zwischen drei Bäumen (ca. 5 x 5 Meter) mit etwas Bewuchs (Farn und Gräser). Dort hinein warf ich viele Suchendummys.

Aufgabe 6 (im zweier Team)

Eine Markierung fällt (ca. 100°) über den Bachlauf. Diese darf direkt gearbeitet werden. Danach drehen sich beide Teams in Richtung Suchengebiet. Der zweite Hund wird mit Voran geschickt und bekommt den Suchenpfiff. Der Hund sollte im Suchengebiet gehalten werden.

Aufgabe 7

wie 6 nur das die Teams die Plätze tauschten.

Aufgabe 8

Die Markierung fällt. Dann drehen beide Teams zur suche. Team 1 arbeitet dann wird zurückgedreht und Team 2 arbeitet die Markierung.

Aufgabe 9

wie 8 nur das die Teams die Plätze tauschen.

Hier zeigte sich bei Sheila eine leichte Unsicherheit beim Überwinden des Bachlaufs. Aber, einmal geholfen danach war es kein Problem mehr.

Jetzt kamen Cosma und Fiene an den Start. Fiene saß links an meinem Bein Cosma rechts. Für Cosma viel die erste Markierung… Ich schickte Fiene zum Suchen… und Cosma machte sich wieder auf den Weg um ihr Dummy schon mal einzusammeln.

Beim Suchen, eigentlich Cosmas Paradedisziplin hat man dann gesehen, dass sie schon sehr geschafft ist…. Pause!!

Fiene hat, trotz des Zwischenfalls, extrem gut weitergearbeitet. Mit ihr war ich wirklich total zufrieden. Sie hat punktgenau markiert und war schnell wie der Blitz.

Übung 10:

Im dem bereits bekannten Suchengebiet liegen Suchendummys. Im 90° Winkel dazu, gehe ich einen Vertrauensweg, überquere den  Bachlauf  und gehe noch ein Stück weiter… Dort lege ich mit Geräusch einige Dummys in hohen Bewuchs aus. Nun sollten die Hunde erst auf das neue Voran und dann in das bekannte Suchengebiet geschickt werden.

Startpunkt wurde beim zweiten Durchgang nach hinten verschoben

Übung 11:

Zum Abschluß des Trainings wurde der Startpunkt nach hinten verlegt. Somit änderte sich der Winkel zwischen den beiden Suchengebieten und auch der Winkel in welchem der Bachlauf überquert werden musste.

Alle Vierbeiner haben diese letzte Aufgabe gut gelöst… alle, außer Cosma… Sie hat ihr eigenes Ding gemacht und das darf sie auch… Als Queen Mum mit fast 12 Jahren… Bald hat die Oma nämlich Wölftag und geht in ihr 13. Lebensjahr ♥

Training 11.03.2012

Diesen Bericht konnte ich nicht direkt nach dem Training schreiben denn … wir sind ja am nächsten Tag in Richtung Hamburg aufgebrochen und da … war einfach zu viel Aktion um sich um die Dokumentation zu kümmern. Er wird auch kürzer ausfallen als sonst denn … mein Erinnerungsvermögen ist bei so einer langen Zeit auch nicht mehr das Beste.

Teilnehmer: Gunter/Sheila, Nadine/Nele, Mandy/Lotte, Michael/Butch und Janina / Candy + Baja, Ivonne / Fiene

Trainingsgelände: Nr. 2

So sah dann die „Endaufgabe“ aus. Gearbeitet wurde als 3er Team!

Aufbau:

Als erstes haben sich alle Teams den Punkt P1 erarbeitet. Als erstes wurde eine Markierung geworfen. Nachdem der Hund diese geholt hatte wurde gleich danach ein Dummy mit Geräusch ausgelegt und der Hund erneut geschickt.

Als nächstes drehte sich das Team und richtete sich auf den Punkt P2 aus. Dieser Punkt wurde mittels des Vertrauensweges erarbeitet. In der Endausführung der Aufgabe sollte aber nicht auf P2 durchgeschickt werden sondern auf der Hälfte der Strecke lag ein Blind (Suchendummy) welches der Hund holen sollte (Überprüfung des Suchenpfiffs). Als letztes wurde das Mark gearbeitet. Der nicht sichtige Helfer warf das Dummy aus dem Wald heraus auf das Feld.

Ganz zum Schluß wurde an P1 nochmal ein Blind beschossen (Danke an Gunter für das Mitbringen der Starterklappe) um zu prüfen ob die Hunde auch wirklich gut auf den Punkt voran gehen.

Diese erste Runde arbeitet jeder Hund einzeln. Danach wurden die Teams zusammen gestellt. Gunter mit Sheila, Janina mit Baja und ich mit Delphin machten den Anfang.

Ablauf der Aufgabe:

  • Jeder Hund steht am Startpunkt so ausgerichtet, dass er „seinen Part“ im Blick hat.
  • das Blind an P1 wird beschossen
  • das Blind an P2 wird beschossen (dort liegt kein Dummy sondern auf der Hälfte des Weges ein Suchendummy)
  • die Markierung fällt.

Jetzt arbeiten die Hunde in der selben Reihenfolge die Aufgabe durch. Ich weiß zwar, dass Eigenlob stinkt aber wir waren wirklich gut! Sehr ruhig.  Alle schafften ihren Teil und dann drehten sich die Teams zum nächsten Punkt. Insgesamt wurde die Aufgabe also drei Mal durchgearbeitet, sodaß jeder Hund jeden Punkt einmal lösen musste.

Die nächsten drei Janina / Candy, Nadine / Nele und Mandy / Lotte nahmen Aufstellung. Die Aufgabenstellung war gleich allerdings gab es doch kleinere „Problemchen“.

Hatte jedes Team im „Einzelaufbau“ noch jede Aufgabe lösen können zeigte sich jetzt, das das Aneinanderreihen der Aufgaben, das Warten in der Gruppe und auch die Nähe der anderen Teams doch den Druck enorm erhöhen. So war zum Beispiel die gefallene Markierung ein zu große Verleitung um den Hund als erstes auf P1 voran zu schicken (das Beschießen war einfach schon zu lange her)

Jeder hatte so seine kleine Baustelle. In der Nachbesprechung hielten wir dann für die nächsten Trainings an diesem Ort fest, dass wir zwar die dreier Teams aufstellen aber jeder Hund direkt arbeiten darf. Erst später wird dann der Schwierigkeitsgrad wieder erhöht.

Grundsätzlich fand ich dieses Training sehr abwechslungsreich und spannend. Die „Problemchen“ zeigen uns, an was für Punkten wir gezielt weiter arbeiten müssen und zwingt uns auch unsere Abläufe wieder neu zu überdenken.

Training am 05.02.12 incl. Black-Flat-Power

Für ein paar Tage stand unser Training wirklich auf der Kippe. Die eisigen Temperaturen und der Wind hätten uns fast einen Strich durch die Rechnung gemacht aber pünktlich zum Sonntag kam eben diese wieder aus ihrem Versteck und bei dezenten -6° trafen wir uns zum Canvas-Sport.

Ich hab mich soooo gefreut den endlich hat es gepasst und Sarah, Frank und Frieda waren mit von der Partie. Das letzte gemeinsame Training ist ja schon ewig her!

Gruppenfoto

Da ich ja regelmäßig in Friedas Blog schnüffel, kenne ich natürlich auch die „Problemchen“ an denen die beiden werkeln. Der Trainingsschwerpunkt lag darum auf der Standruhe. Da man die Hunde bei den Temperaturen ja nicht ewig auf dem Popo sitzen lassen kann hatte ich einige Aufgaben ausgesucht bei denen etwas Bewegung ins Spiel kommt. Allerdings ist das ja mit der Ferndiagnose so ne Sache und der Hundeführer ist oft entweder zu blauäugig oder zu kritisch. Deshalb wollte ich mir Sarah und Frieda vorerst allein anschauen. Aber vor dem Vergnügen steht ja bekanntlich die Arbeit ….

... abgeschleppt ... 😉

Das Team nimmt Aufstellung bei P 1. Es dreht sich um 180° und geht zum Suchengebiet. Dort werden 6 Suchendummys versteckt wobei der Hund zusehen darf.

Danach geht es zurück zu P 1. Um zu Beginn des Trainings nicht zu viel Aktion zu machen wurde die erste Markierung ohne Geräusch geworfen. Frieda beobachtete die Markierung aufmerksam. Danach drehte sich das Team zurück zum Suchengebiet, geht dort hin und Sarah schickt Frieda zwei Mal in die kleine Suche.

Grundaufbau der Aufgaben

Team Sarah und Frieda

Der Helfer wirft die Markierung immer noch ohne Geräusch, da Frieda noch ein bisschen aufgeregt ist. Sie bekommt das Sitz-Kommando und Sarah entfernt sich im 90° Winkel.

Dann wird Frieda abgerufen und von der neuen Position auf das Mark geschickt.

Aufgabe 2 mit Positionswechsel

Abrufen von der Markierung

Aufgabe 3 mit Positionswechsel

Diesmal wird das Mark mit Geräusch geworfen. Sarah geht in einer geraden Linie nach hinten von Frieda weg. Frieda wird abgerufen und danach in die kleine Suche geschickt.

Aufgabe 4 mit Positionswechsel

... und zurück !

Frieda ist eine kleine „Hibbel-Maus“ aber, um auf den Anfang des Trainingsberichts zurück zu kommen, Sarah ist ein sehr kritischer Hundeführer. So dramatisch ist die Sache nicht und mit Geduld und noch ein bisschen Zeit für Frieda „erwachsener“ zu werden, wird sich dieses Problemchen lösen.

Dann kamen Gizmo und Jens an die Reihe. Was ich deutlich beobachten konnte war, dass Jens sehr an seiner Körpersprache gearbeitet hat. Viel ruhiger ist er geworden. Kaum noch „Geschlacker“ mit den Armen! Sehr, sehr gut! Durch den ganzen Umzugsstress und den damit verbundenen Zeitmangel hatte der Molch wirklich Dummy-Entzug und war zuerst doch sehr nervös. Dadurch, dass Jens ruhig geblieben ist hat er aber dann doch ordentliche Arbeit abgeliefert.

Schöne Grundposition!

... aus der Suche

Gizmo.... einfach cool!

Jens und Gizmo haben die Aufgaben von Frieda und Sarah nachgearbeitet und danach gabs eine Pause und die Teamarbeit konnte beginnen.

Da jeder weitere Hund zusätzlichen Druck bedeutet und den Beutetrieb steigert sollten die Markierungen zwar fallen… aber nicht gearbeitet werden.

Die Übungen glichen den Einzelübungen. Aus den Positionswechseln wurden Zweier Walk Ups.

Walk up

Mit vollem Schnäutzchen "sprichts" sich schlecht 😉

Bei einer ruhigen Frieda durfte sie nach einer kleinen Zwischenaufgabe arbeiten. Fiene ist bei Markierungen zwar ruhig aber auch sie sollte lernen, dass es nicht immer „nach vorne“ geht. Sie wurde von mir dann in mit „Voran“ in das Suchengebiet geschickt.

Es lief wirklich gut und so sollte auf dem Rückweg von der Markierung rechts von uns eine Verleitmarkierung fallen. Die erste hat Fiene voll vergeigt…. Hingerannt, Dummy fallen lassen, „Fusselente“ nicht aufgenommen…. Tstst. Im dritten Anlauf (nachdem ich ihr ihre Zukunft als „Fieneschnitzel“ ins Ohr geflüstert hatte) liefs! Frieda hat die Verleitung wirklich klasse gemeistert.

Dann durfte ich aber doch noch ein „Special“ von Frieda erleben. Als Abschluss für das Frieda Training hatte ich folgende Übung ausgedacht:

Arbeiten über alte Fallstellen / Suchengebiet

Mit den alten Fallstellen hatte die Dame so ihre Probleme. Obwohl sie die Markierung deutlich beobachtet hatte und das Kommando auch eindeutig war, fing sie im Suchengebiet an nach ihrer Nase zu arbeiten. Da habe wir dann aber nicht locker gelassen und die Startposition 1. kurz vor das Suchengebiet, 2. mitten im Suchengebiet, 3. kurz dahinter und zum Schluss wieder am ursprünglichen Startpunkt.

Auch die Werferposition wurde kurzfristig verändert so dass das Dummy wirklich sehr gut sichtbar war. Wir konnten Frieda überzeugen, das alte Fallstellen…. kein Problem darstellen.

Für Frieda war das Training jetzt wirklich beendet und da Nadine noch „nachgezügelt“ war setzte sich das zweite Team aus Jens mit Gizmo und Nadine und Nele zusammen.

Beide sollten „Walk up“ laufen. Auf mein Zeichen „Halt“ sollten beide Teams anhalten und die Markierung beobachten. Bei dem Zeichen „Behind“ sollten sich beide um 180° drehen, den Hund absitzen lassen und dann die Markierung beobachten. Das Laufen in der Linie müssen wir definitiv noch üben. Der Abstand zwischen den Teams wurde immer größer und beim Umsetzen der Kommandos haben wir noch „Entwicklungsspielraum“.

Dat Nelchen und der Molch

Der liebe Gizmo hatte allerdings schnell genug und offensichtlich eine Überdosis Frauenpower. Die Konzentration hatte merklich nachgelassen und daher war dann nach einem geglückten Retriev Schluss.

Nele hat ihren ersten Walk up gearbeitet und … hat sie überhaupt schon Teamaufgaben gemacht… Ich glaube nicht. Na ja, auf jeden Fall war die Maus ruhig und gelassen und hat die Marks die sie holen durfte prima gearbeitet.

Gut gemacht!

Ich bin dann mit Fiene für Jens und Gizmo eingesprungen und es sollten noch Doppelmarkierungen gearbeitet werden wobei Nele immer die zweite holen sollte. Auch diese Markierungen auch über das Suchengebiet haben super geklappt. Fiene hat zu diesem Zeitpunkt schon etwas abgebaut. Es hat wirklich gedauert, bis sie die angezeigte Richtung zuverlässig angenommen hat. Ich schiebe das mal ein bisschen auf a) Frieda = fremd und sehr spannend, b) Scheinträchtigkeit. Alles in allem war ich aber zufrieden.

Aufstellung zur Doppelmarkierung

Und zum Schluss noch …

Mädelspower ....

Mein Fazit: Es war ein richtig schönes Training. Sarah Frank und Frieda, es war so schön, dass ihr mit dabei war. Danke Frank für viele geworfene Dummys ich freue mich schon auf ein nächstes Mal.

Und nochmal für alle: Das perfekte Bild das man im Kopf hat (z. Bsp.wie ein Retriev aussehen sollte) zerlegen wir in viele kleine Puzzlestückchen. An jedem dieser kleinen Fragmente arbeiten wir… Diese Arbeit ist keine lästige Pflicht! Der Weg….. also die Fragmente, sind das was Training ausmacht, auch den kleinsten Erfolg sollte man feiern denn es ist ein wichtiger Schritt. Manche Menschen treffen sich zum Training und „üben“ Dinge, die der Hund bereits kann. Das ist kein Training, das ist nur „Abfragen von Wissen“ und dabei lernt weder der Hund noch der Hundeführer.

… wie immer schiebe ich den Fiene Teil ins Fiene Blog …..