Training vom 19.10.2014

antTeilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Ivonne mit Hetty
  3. Jens mit Gizmo
  4. Monika mit Anton
  5. Thomas mit Vivii

Bei so vielen unterschiedlichen Trainingsständen bekam heute jedes Team sein Training.

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Wassertraining vom 10.07.2014

Teilnehmer:

  1. Anke mit Biscuit
  2. Jens mit Gizmo
  3. Ivonne mit Delphin

 

Heute haben wir uns im besten Wassergelände „EVER“ getroffen und haben es richtig krachen lassen. Als Schwerpunkt hatten wir den sicheren Aufbau und den unbedingten Erfolg gesetzt… Durch die in den letzten Tagen anhaltenden Regenfälle kam aber ein weiterer Schwerpunkt hinzu. Wassermeter machen!

Wir fingen mit einer langen Schwimmstrecke an. Jens schätzte sie so auf 60-70 Meter.

IMG_0544

Aufgabe 1:

Anke und ich standen direkt an der Uferkante und Jens warf auf der anderen Seite je eine Markierung etwa 2 – 3 Meter vom Ufer entfernt.

 

Aufgabe 2:

Auf die alte Fallstelle wurde ein Halbblind nachgelegt. Voran!

 

Aufgabe 3 und 4:

Für Markierung und Voran wurde der Startpunkt etwa 15 Meter von der Wasserkante zurückversetzt.

 

Aufgabe 4:

Da wir mit einem Markierstab arbeiten wollten legten wir dann für Aufgabe 5 und 6 mal einen Zacken zu. Der Werfer ging weit nach hinten auf die Wiese (ca. 70 Meter). Dort war eine „Wiesenblumeninsel“ die uns als Anhaltspunkt für die Markierungen und das Voran dienen sollte.

Auch wir wollten den Ansatzpunkt nochmal ein Stück vom Ufer weglegen, was sich aber für Biscuit als zu schwierig herausstellte. Also wieder zurück ans Ufer und die Markierung fiel erneut.

Nach diesen Aufgaben wechselten wir und warfen auf unserer Seite die Dummys für Jens und Gizmo.

Für Gizmo ist das Überqueren großer Wasserflächen kein Problem allerdings „vergisst“ er unterwegs manchmal die Fallstelle. Man sieht ihm dann an, dass er die Wasserfläche absucht. Ein deutliches Zeichen, dass er sehr oft Dinge „aus dem Wasser“ apportiert. Allerdings braucht man als Helfer nur kurz „brrrt“ machen und schon nimmt er wieder Kurs auf. Das Voran war dann richtig super.

Pause und Standortwechsel. Die Hunde verschnauften und die Menschen gönnten sich Quarkbällchen.

Anke und Jens bezogen dann Stellung auf einem Weg, der durch die Regenfälle zu einer Landzunge geworden war. Ich blieb an einem überschwemmten Gebiet stehen, welches etwas bewachsen war.

Hier die Aufgabe 5 und 6 aus Sicht von Anke und Jens:

MarkKeksGizmo

Jeder Hund arbeitet eine Markierung und ein Voran dann stellte ich mich tiefer ins Gelände und jeder Hund arbeitet nochmals eine Markierung.

Dann waren Fiene und ich an der Reihe. Unsere Markierung viel hinter die Landzunge, so dass Fiene die Wasserfläche, die Landzunge und dann nochmal Wasser hinter sich bringen musste bis sie ihr Dummy erreichen konnte.

FieneWasserLandWasser

 

FieneMark

Nachdem Fiene sowohl die Markierung als auch das Voran super gelöst hatte warf ich für die Abschlussaufgabe 3 Markierungen und ging dann zu Anke und Jens um Fiene auch von der Landzunge aus arbeiten zu lassen.

Für diese Markierungen mussten die Hunde den breiten Bewuchsstreifen komplett durchlaufen und am Ende wirklich noch mal Nase zeigen.

Abschlussaufgabe

Alle drei haben diese letzte Aufgabe erfolgreich abgeschlossen. Biscuit versuchte zwar erst mittels „Babyface“ um den Job drumrum zu kommen aber nach kurzer Zwiesprache mit Frauchen düste sie los und kam mit der dicksten Ente zurück.

 

Biscuitfertig

Es war ein tolles Training was wir unbedingt nochmal wiederholen müssen. Am Besten solang noch „Hochwasser“ ist.

Jens hat schon ein paar Fotos bei FB veröffentlicht … wie immer … genial…

 

 

 

 

 

 

 

Training vom 23.07.2013

Teilnehmer:

  1. Ivonne mit Delphin
  2. Janina mit Baja
  3. Jens mit Gizmo

Trainingspunkte:

  • Markierungen über Wasser
  • Voran auf Memorypunkte (ohne und mit Verleitung)
  • Doppelmarkierung kurz / lang

Aufgabe 1, 2 + 3

Aufgabe 1 + 2

Zum Aufwärmen eine Einzelmarkierung über Wasser. Im Anschluss wurde bei der Fallstelle ein Halbblind abgelegt. Danach wieder Voran auf das Halblind aber … diesmal mit Verleitung.

Aufgabe 3

Auswertung Markierung: Für Baja und Gizmo kein Problem. Ich war (nach Freitag) vielleicht ein wenig zu zuversichtlich das es klappt und bekam prompt die Quittung. Fiene eierte rum. Jens hob das Dummy nochmal auf, war mit viel Tamtam nochmal und dann ging sie ab. Danach war der Bann gebrochen. Fehler! – Am Freitag durfte Fiene am Anfang die Wassermarkierungen arbeiten die Gizmo als Verleitung dienten. Der Trieb ist offensichtlich doch viel höher wenn etwas mit Schmackes auf die Wasserfläche platscht. Dieses „Platsch“ hatte bei dieser ersten Übung gefehlt.

Auswertung Voran: Bei allen sehr gut.

Auswertung Voran mit Verleitung: Tststst … Sowohl für Gizmo als auch für Baja mussten wir das Dummy sichern und ich musst beide doch heftig locken damit sie weiter auf mich zu schwimmen. Beim nächsten Durchgang klappte das schon sehr viel besser.

Aufgabe 4

Aufgabe 4

Wieder eine Einzelmarkierung mit Verleitung. Zwei Teams stehen am Startpunkt. Die Markierung fällt. Das Dummy kullerte da ein wenig den Hang runter und lag dann „versteckt“ in etwas höheren Bewuchs. Drehen um 180 °. Das Team welches an der Wasserkante steht wirft eine Verleitung in den See „platsch“. Zurückdrehen. Team 1 arbeitet die Markierung. Erneut wird dort eine Markierung geworfen. Die Teams drehen sich zur Verleitung welche von Team 2 gearbeitet wird. Wieder wird die Verleitung geworfen. Drehen. Team 2 wird auf die Markierung zur Landzunge geschickt. Drehen und Team 1 die Verleitung arbeiten lassen.

Auswertung: Hier haben alle wirklich gut gearbeitet. Kleine zusätzliche Schwierigkeit war eine Plastikflasche die die Hunde magisch anzog (weißer Kreis)… Verleitung mal ganz anders.

Aufgabe 5

Aufgabe 5

Eine Doppelmarkierung kurz / lang.

Auswertung: Baja … sensationell. Fiene und Gizmo brauchten bei der hinteren Markierung  jeweils einen „Steinwurf“ um nicht ins Stocken zu kommen.

Aufgabe 6

Aufgabe 6 (1)

Im Hang bei unserer zweiten Markierung wurden 3 Dummys ausgelegt. Die Markierungen lagen ja an der Kante so mussten die Hunde diesmal also raus aus dem Wasser und die Nase etwas mehr anstrengen. Als Verleitung waren die drei Dummys an und auf die Mini-Insel geworfen worden. Was erschwerend hinzu kam … das eine Dummy trieb ab (gelber Pfeil) und so wurde die Verleitung immer schwerer 😉 Es wurden erst die Dummys im Hang und dann die Verleitungen gearbeitet.

Danach ging es zurück zum Anfang. Da wo die erste Markierung gefallen war hatten wir (nach Aufgabe 3) ein kleines Treiben veranstaltet. Die Dummys waren aber links im Uferbereich versteckt. Auch hier gabs nochmal ein Voran …

Aufgabe 6

Von dieser letzten Aufgabe gibts auch ein kleines Filmchen!

Auswertung: Also ich bin hoch zufrieden. Bei dem Voran auf die Insel war ich etwas schlampig und Fiene schon ein bisschen müde trotzdem haben wir alle Dummys reingeholt. Baja hat wieder bis zum Schluß die Ulknudel raushängen lassen und war dann wieder hochkonzentriert… so wie immer.

Wer sich jetzt fragt, wo denn der Molch abgeblieben ist … den hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon kaputt gespielt. Was gibt es von diesem Tag noch schönes zu berichten? Ja, im Molch-Blog hats viele tolle Bilder und man darf auch nie vergessen …. Paparazzi leben gefährlich …

Paparazzi

Auf ihn mit …. GESCHLABBER !!!

Training vom 09.06.2012

Teilnehmer:

  • Janina mit Baja und Candy
  • Ivonne mit Delphin

Gelände:

  • Trainingsgelände 5 (Die Seen im Wald)

Eigentlich hatten sich heute Anke, Muffin und Biscuit zum Training angemeldet. Geplant hatten wir das Dreamteam Training mit Keks und Fiene und dann das Chaosduo Muffin und Hannes    ….    Aber das Kamikaze-Mufflon hat unseren Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So machten Janina und ich uns alleine auf den Weg und wir entschieden uns für – Wasserarbeit.

Da Janina extrem im Studienstress steckt, waren die beiden Labbi-Damen, mehr als aufgeregt, als es in den Wald ging. Lange waren sie nicht mehr beim Training gewesen. Um nicht gleich in die Vollen zu gehen war die erste Station an dem etwas vorgelagerten „Mini-Teich“ Dieser gleicht eher einer tieferen Pfütze aber es sollte für die erste Übung reichen.

 

 

Von einem nicht sichtig stehenden Werfer wird eine Markierung an das andere „Ufer“ der Pfütze geworfen. Der Hund soll nun den geraden Weg durchs Wasser zum Dummy nehmen. Auch beim Rückweg soll die Wasserfläche natürlich umlaufen werden.

Gleich zu Anfang … eine schwere Geburt. Grundsätzlich haben weder Baja noch Candy ein Problem mit Wasser aber sie wollten einfach den (für sie) schnellsten Weg und der schnellste war definitiv … drumrum laufen. Wir brauchten doch einige Durchgänge, zunächst auch ohne Dummy um den Damen begreiflich zu machen, welchen Hin- und vor allem, welchen Rückweg wir zu sehen wünschen.

Zum Schluß haben sie es aber alle gemeistert. Es galt sich durchzusetzen!

Wir zogen an den nächsten Teich. Zum Aufbau der Aufgabe wurde zuerst ein Voranpunkt erarbeitet. Wir arbeiteten dort eine Markierung (ca. 30 Meter / hoher Bewuchs) und dann ein Memory. Dann wurde wieder ein Dummy ausgelegt. Der Werfer verlegte seine Position dann an den Teich um dort eine Verleitung zu werfen.

Dann sollte zuerst das Voran und dann die Markierung gearbeitet werden.

Candy hatte deutlich Probleme sich von der Verleitung wegzudrehen. Aber auch sie löste die Aufgabe perfekt.

Eine Aufgabe aus dem Wasserseminar bei Angelika. Der Werfer wirft nacheinander 2 Dummy auf einer Linie ins Wasser. Der Hund arbeitet erst D1 und dann D2.

Baja und Candy waren perfekt. Fiene hatte leider nur D2 auf dem Radar und paddelte munter drauf los. Als ich sie dann auf D1 mit Voran schicken wollt brauchte ich 2 „Neins“ damit sie direkt bei mir ins Wasser geht. …. Hatte ich erwähnt, dass wir demnächst ein Helferseminar besuchen werden…. Schwerpunkt „Dummywerfen“ 😉

Candy ♥

Candy ♥

Das… hält Candy von der Wartezone

Baja ♥

Und wieder verändern wir unsere Position. Wir gehen zum hintersten der Seen. Es ist eindeutig der größte mit einigen Schilfinseln.

Hier ging es zum einen um eine weite Schwimmstrecke und um eine schlecht zu sehende Flugbahn. Der Werfer steht komplett verdeckt im Wald und der Hund hat nur einen winzigen Moment Zeit um zu markieren.

Fiene brauchte beim ersten Versuch wirklich Hilfe. Janina musste noch zwei Steinchen in die Nähe des Dummys werfen damit sie ihren Weg zum Schilf fortsetzte. Beim zweiten Durchgang hat sie es genau wie die beiden anderen super erledigt.

Zum Abschluß gingen wir dann noch an das gegenüberliegende Ufer. Dort ist der Einstieg in den See steil und mit fiesen Brombeeren bewachsen. Candy war schon sehr müde also durften nur Baja und Fiene sich nochmal in die Fluten stürzen.

Beide haben den dornigen Bewuchs perfekt angenommen.

Eine kleine Runde durch den Wald rundete unser Training ab. Dabei entdeckten wir gleich neue Trainingsmöglichkeiten

Training 06.11.2011

  • Teilnehmer: Nadine + Nele, Jens + Gizmo, Ivonne + Delphin
  • Thema: Suchenpfiff / kleine Suche
  • Thema nach Pause: Wassertraining
  • Ort: Waldrand
  • Witterung: sonnig, kaum Wind

Definition „Suchenpfiff – kleine Suche“

Bei der kleinen Suche soll der Hund mit tiefer Nase in seiner unmittelbaren Umgebung ein sehr kleines Gebiet intensiv absuchen. Die kleine Suche bzw. der Suchenpfiff wird später beim Einweisen benutzt um dem Hund mitzuteilen, dass er nun im Zielgebiet angekommen ist und von nun an intensiv und selbstständig suchen soll.

(Quelle: Trainingsbuch für Retriever von N. Zvolsky)

Mit dem jungen Hund übt man den Suchenpfiff ja bereits bei Leckerchen-Suchspielen. Inzwischen üben wir mit den kleinen Suchendummys, die gut unter Zweigen und Laub versteckt werden.

Suchengebiet mit Standorten

Übung 1

Der Hund wird in einiger Entfernung zum Suchengebiets abgesetzt und er darf dabei zusehen, dass Dummys versteckt werden. Dann haben wir den Hund abgeholt und in das Suchengebiet gesetzt. Der Zweibeiner nimmt Aufstellung gegenüber des Hundes und gibt den Suchenpfiff. Daraufhin soll der Hund beginnen zu suchen.

Ergebnis:

Fakt ist, das Nele dieses Signal am besten umgesetzt hat. Sowohl Gizmo als auch Fiene brauchen zusätzlich ein Handzeichen um mit der Suche zu beginnen.

Gizmo hatte hier etwas Startschwierigkeiten. Er war sich sicher, was von ihm erwartet werden würde wollte nicht einsehen, dass er vorher noch „Fuß“ und „Sitz“  machen soll … warum auch, wenn man einfach diese Dummys holen kann… alles unnötiger Schnirz! Nach ein wenig Unterordnung und einem einseitigen „Jawoll-Gespräch“ mit Jens ließ er sich aber überzeugen, dass es besser ist mit Herrchen zu arbeiten, als gar nicht!

... was macht er da ?

Perfekt !

Übung 2

Der Hund sieht nicht mehr beim Auslegen der Dummys zu. Er wird im Suchengebiet abgesetzt und und bekommt den Suchenpfiff. Nun muss er bereits vertrauen, dass dort tatsächlich etwas versteckt ist.

Ergebnis: Daumen hoch für alle Trainingsteilnehmer

Übung 3

Der Hund wird seitlich vom Suchengebiet abgesetzt. Der Hundeführer stellt sich ihm gegenüber auf. Ein Helfer steht auf einer Linie mit dem Hund (90°). Der Helfer legt das Dummy aus. Dann gibt der Hundeführer den Suchenpfiff und ein Handzeichen (mit der linken Hand Richtung Boden weisend).

Übungsaufbau

Ursprünglich hatten wir für heute einen ganzen Trainingstag angesetzt und am Nachmittag, nach der Pause, sollte es dann mit der „Frei Verlorensuche“ weitergehen. Da wir aber heute nur 3 Teams waren und so die Hunde doch oft gearbeitet haben entschieden wir uns am Nachmittag, für einfache Markierungen am (im) Wasser.

Die Mittagspause verbrachten Jens und ich beim Italiener meines Vertrauens und unsere Hunde zeigten sich von ihrer besten Seite. Fast unsichtbar lagen sie brav unterm Esstisch. So leise, dass die Bedienung fragte „Wo sind denn die Hunde hin?“

Nach der Stärkung ab in den Wald zu „unseren“ Seen. Die ersten Markierungen wurden an einem schweren Einstieg gearbeitet. Gestrüpp, Brombeerranken und steil ….

Fiene beim Ausstieg

Ich war sehr zufrieden. Zielstrebig düste die Kleine los, fischte das Dummy aus dem See und lieferte perfekt ab. Inzwischen nehme ich uns die Zeit für die perfekte Abgabe. Klitschnass setzt sie sich neben mich, hält das Dummy, ich nehme es in Ruhe ab, stecke es weg, gebe das Kommando „Schüttel Dich!“, sie …. schüttelt sich… und setzt sich wieder hin. Dieses Verhalten wollen wir weiter ritualisieren damit es eine Selbstverständlichkeit ist. Heute hat es prima geklappt.


Bei Gizmo gestaltete sich das etwas anders. Zwar stürzt sich der Molch in jede Art von Fluten und Einstiegsprobleme sind ihm völlig fremd aber, er kommt bei der Abgabe nicht bis zu Jens sondern legt das Dummy vorher ab. Mit Fiene habe ich das schnelle Zurückkommen so geübt, dass ich, sobald sie die Uferkante der Haune erklommen hatte, einen Spurt von ihr weg hingelegt habe und sie ist dann hinter mir her gerannt. Diese Übungsmethode war aber bei der heutigen Lokalität nicht durchführbar. Im Wald hats halt wirklich viele Bäume und diese erschweren das Wegrennen enorm. Um größere Verletzungen der Zweibeiner zu vermeiden wurde dieses Training auf einen anderen Tag und einen anderen Ort verlegt.


Unsere nächste Wasseraufgabe war an einer anderen Stelle. Hier war der Werfer für den Hund fast nicht zu sehen und die Schwimmstrecke war (für Fiene) sehr lang. Erschwert wurde die Markierung dadurch, dass viele Blätter auf der Wasseroberfläche trieben. Dies schien die Orientierung für die Hunde echt zu erschweren. Jens musste Fiene darum auch mit ein paar Steinchen, die er in Richtung des Dummys warf, helfen. Aber dann hat die Maus es doch geschafft. So weit ist sie noch nie geschwommen. Und der Molch war natürlich der „Superschwimmer“ wie der abzischt ist schon wirklich toll.

Hin- und Rückweg

Leider sind meine Fotokünste noch sehr ausbaufähig… Darum sind vom Jens / Gizmo Team auch nur sehr „dürftige“ Aufnahmen entstanden… Diese kann man wohl als Outtakes bezeichnen.

In der Wartezone wurde Gizmo von Nadine beschmust, oder wars umgekehrt? Auf jeden Fall wurde ein kleiner Blutsauger ertastet. Der muss weg!

I.

II.

III.

Operation gelungen, Patient .... frisst 🙂

Wassertraining bei den WMp’s

Das erste Wassertraining der Working Mudpaws.

Nun ist es also soweit. Die Trainingsgruppe trifft sich das erste Mal am Wasser. Da ich selber mit meinen Hunden noch nie ein gezieltes Wassertraining gemacht habe, und in den diversen Trainingsbüchern dies auch nicht wirklich gesondert abgehandelt wird habe ich mich im „grünen Forum“ auf die Suche gemacht. Ich konnte mich erinnern in einem Thread von Christine Grimm einen Trainingsbericht mit Wasserarbeit gesehen zu haben.

Das musste ich dann für unsere Gruppe umbasteln denn, wir sind alle auf unterschiedlichen Ständen:

  • Candy                         ICH will!
  • Baya                            ICH will aber auch!
  • Lotte                           UND was ist mit mir ???
  • Nele                            Mir ists egal.
  • Fiene                           Macht IHR nur, Hauptsache ich muss nicht da rein … hab nämlich … die Haare schön 😉

Wie soll man das nun unter einen Hut bekommen? Als erstes haben wir uns einen geeigneten Anfängereinstieg gesucht. Also auch „Fiene-Schisshase-freundlich“. Alle bauten ihre Warteplätze auf und Ich präparierte ein Dummy mit einer Schleppleine. Schon in diesem Stadium war zu erkennen, dass Lotte ziemlich aufgedreht war. Es wurde also gezielt „Ruhe“ belohnt. Immer wieder wurde Lotte für ruhiges Liegen (in der Nähe der Wasserkante) gecklickt . Zwischendurch gabs Fußtraining und wieder eine Einheit in der Wartezone. Ich habe immer mal wieder das Dummy in Wasser geworfen und an der Schleppleine wieder reingeholt. Irgendwann saß Lotte wirklich ruhig auf ihrem Popo und konnte geschickt werden.

Und dann gingen die Schwierigkeiten los! „Startlaut“ und zwar ziemlich laut. Beim zweiten Versuch wiederholte sich das….. Was tun? Da ich mir keinen wirklichen Rat wusste dieses Problem zu vermeiden, bzw. wie man es abtrainiert beendeten wir das Apportieren für Lotte und ich versprach mich „schlau“ zu machen.

In der Zwischenzeit war auch Janina mir Candy und Baya angekommen und Janina hatte zuerst ihre liebe Not, die beiden Wasserverrückten halbwegs zu beruhigen. Es gelang tatsächlich nur „Halb“ den mit Baya war nicht wirklich etwas anzufangen an diesem Tag. Sie war einfach nicht zu beruhigen oder in Konzentration zu bringen. Mit ihren Augen überall hibbelte und fiepte sie sich in Extase und Janina blieb nur die Möglichkeit sich immer weiter von der Wasserkante und dem Ort des Geschehens zu entfernen.

Mit Candy lief es bedeutend besser. Mit einem Kurzführer gesichert ließ sie sich gut nach einem „Schleppleinen-Dummy-Platscher“ von der Wasserkante wegdrehen und hat problemlos eine Markierung gearbeitet. Auch die Wasserapporte waren ausgesprochen gut.

Während ich die ganze Zeit am Ufer stand und das Dummy ins Wasser warf lag die Fiene-Maus bei mir und ….. war soooooo steady. Aber wie gesagt…. Hauptsache ich muss da nicht rein!

Trotzdem finde ich es immer wieder bemerkenswert, dass sie arbeitende Hunde mit so einer großen Gelassenheit ertragen kann.

Jetzt kam das Nelchen an die Reihe. Nun ist die Maus ja wirklich noch sehr jung und in diesem zarten Alter soll man mit dem Hund nicht zu viele Steadiness Übungen machen, da man ihm dadurch 1. dass schnelle Rausgehen und 2. das Apportieren an Sich vermiesen kann. Darum wurde Nele von Nadine ins „Fuß“ genommen, ich habe das Dummy platschen lassen und die beiden haben sich sofort von der Wasserkante weggedreht und ein wildes Spiel begonnen. Noch ein zweiter Durchgang und das Wassertraining für Nele war beendet. Die Zeit in der Wartezone hat sie wirklich gut gemeistert obwohl sie die gelegentlichen Fieper von Lotte und die sehr unruhige Baya doch auch ein bisschen nervös gemacht hat.

Janina und ich haben dann versucht Baya doch noch in einen „Traingnsmodus“ zu versetzten. Dies ist uns allerdings nicht gelungen und so durfte die schwarze Rübe nur einmal zeigen, was sie drauf hat. Dann nämlich, als Fiene ein Dummy nicht holen wollte. *UPS Mir war das Dummy mit samt Schleppleine in die Fluten gestürzt und da Fiene schon die ganze Zeit am zuschauen war dachte ich … Dann soll sie jetzt auch mal… Pustekuchen!! An der Wasserkante rumgegurkt, nun langen Hals gemacht aber nicht rein gegangen. Schei…benhonig!

Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Fienes Training von dem der anderen dann deutlich unterschied. Meinen Platz am Wasser nahm nun Janina ein. Das erste Dummy wurde direkt an den Uferrand geworfen, sodass die Maus wirklich nur bis zum „Knie“ ins Wasser musste. Das nächste war dann ein bisschen weiter und beim dritten …. Wurde geschwommen!

Und wenn sie dann einmal richtig drin war ist es auch kein Problem mehr. Wir haben den Startpunkt dann weiter von der Wasserkante gewählt. Janina hat geworfen und die Maus düst los, springt in die Fluten und apportiert perfekt! Ohne Schütteln.

Dann habe wir alle unsere Mädels nochmal rumdüsen lassen. Candy, Baya und Lotte haben gezeigt, dass sie Wasser auch toll finden ohne dass wir Zweibeiner da Sachen reinwerfen. Nele ist mit am Ufer rumgeplanscht und auf einmal rutsch sie ab und schwupp …. Geschwommen…. So einfach ist das

Für mich war es ein Training, was vom Ablauf dringend verbesserungswürdig ist. Nachdem ich im „grünen Forum“ meine Frage bzgl. des Startlauts gepostet hatte bekam ich von Helmut und Maike auch gleich ein paar Tips wie man es besser machen kann. Danke nochmal an dieser Stelle für das schnelle Feedback.

  • Wartezone viel weiter vom Wasser weg.
  • Lotte nicht so lange auf den ersten Apport warten lassen
  • Steadiness am Wasser noch langsamer aufbauen
  • Startpunkt direkt an die Wasserkante legen und den Hund evtl. erst ins Wasser schicken und dann etwas werfen.