Training vom 29.01.2017

Teilnehmer:                                                 Gäste:

Monika mit Anton                                       Melanie und Nelson

Katharina mit Cadger und Jesper

Ivonne mit Fiene und Hetty

Heute wollte ich eine Standortbestimmung machen. Jeder Anton, Fiene Cadger und Hetty bekamen jeweils eine Aufgabe aus dem Arbeitshandbuch von Tineke Antonisse-Zijda gestellt. Grundsätzlich ging es um das „Voran“ in gerader Linie auf ein Blind / Memory.

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Die letzten zehn Tage …

waren für ein Dummy-Training einfach zu kalt. Es ist für die Hunde zu unangenehm so ein vollgesabbertes und dann mit Schnee und Eis paniertes Dummy zu tragen. Außerdem kann es an den Leftzen festfrieren.  Bevor sich die zwei Schnuller also irgendeine Anti-Dummy Einstellung holen habe ich in dieser Zeit den Schwerpunkt auf Grundgehorsam hierbei besonders das schnelle Reinkommen nach dem „Hier-Pfiff“ und auf den „Stop-Pfiff“ gelegt.

In der Vergangenheit hatte ich den Stop-Pfiff bereits mit beiden Hunden geübt so dass sie sich, mehr oder weniger zuverlässig, um 180° gedreht und hingesetzt haben. Wenn sie sich schnell gesetzt haben hat es natürlich auch mit der Kontaktaufnahme geklappt. Weniger zuverlässig klappt es, wenn der Hund zu suchen begonnen hat … dann kommt das „Ach lass mal Frauchen, ich find das schon ohne Dich“ Verhalten durch. Auf dem Weg zu einer Markierung klappt es gar nicht!

Also habe ich in den letzten Tagen den Stufenplan zum Aufbau des Abstoppens im  zweiten Teil von Apportieren Schritt für Schritt Punkt 2.29 durchgearbeitet um herauszufinden, ab welchem Punkt Hannes mit der Umsetztung Schwierigkeiten bekommt.

Unsere ersten Problemchen bekamen wir dann auch bei der Testphase Stufe 4. Hier galt es zu prüfen, ob der Hund sich ausschließlich auf den „Stopp-Pfiff“ setzt, wenn der Hundeführer in einem beschleunigtem Tempo weiterläuft. Daran haben wir echt zu knabbern.

Die vorherigen Schritt wurden also von uns die ganze Woche wiederholt. Auch wenn Hannes das schnelle Sitz auf Kommando gut beherrscht habe ich wirklich mit der Stufe 2 angefangen zu üben.

Es gilt zu überprüfen, ob der Hund sich auf das verbale Kommando hin sofort setzt, wenn der Hundeführer tatsächlich weiterläuft

Aufgabe: Der Hund soll frei bei Fuß folgen und das Sitz-Kommando sofort ausführen, während der Hundeführer weiterläuft“

Dieser Schritt war schnell erledigt. Trotzdem hatte ich das Gefühl mit dieser für Hannes leichteren Aufgabe ihn auch in so eine Art „Arbeitsmodus“ zu bringen. Da Hannes ja den Sitz-Pfiff eigendlich kennt bin ich dann zu Stufe 3 (Lernphase) Aufgabe 3 und recht schnell zu Aufgabe 4 übergegangen.

Aufgabe 3: Der Hund soll sich ausschließlich und sofort auf den Sitz-Pfiff hin setzen.

Aufgabe 4: Der Hund soll sich auf den Sitz-Pfiff sofort setzen. Während dieses Signal gegeben wird, läuft der Hundeführer auf der Stelle weiter.

Da dies für Hannes sehr ungewohnt war, hat er sich tatsächlich etwas schwer damit getan aber nach 2 Tagen wars geschafft. Schnell gesetzt und mich sehr erwartungsvoll angeschaut … so nach dem Motto „Na, binn ich der Beste oder was!“

Nun mag sich das hier für den ein oder anderen Leser wie Pipifax anhören aber mein Hannes ist von Natur aus eher mit wenig „will to please“ ausgestattet. Auch aufgrund dessen habe ich bestimmt mit falschem Training und zu hohen Erwartungen dazu beigetragen, dass er überhaupt keinen Spaß mehr hatte mit mir zusammen zu arbeiten. Daran haben wir in den letzten Monaten geziehlt gearbeitet. Immer mit dem Hintergrund bei jeder Übung viel Spaß für den Hund dabei herauszuholen egal ob im Grundgehorsam oder beim Apportieren.

Aufgabe 5:Wie Aufgabe 4 aber jetzt geht der Hundeführer tatsächlich weiter.

Ja, und da sind wir momentan. Auf jedem Spaziergang und auf jeder Gassirunde wird das ein paar Mal geübt. Nebenbei üben wir auch noch „Fuß“ und zur Auflockerung gibt es immer wieder den „Hier-Pfiff“ mit einem rasanten Spiel für Hannes.

In zwei drei Tagen werden wir uns dann wieder dem Test der Stufe 4 stellen und ich bin sicher mit dieser Philosophie der kleinen Schritte werden wir sicher Erfolg und Spaß haben.

Die genannten Aufgaben und Tests sind Auszüge aus dem Arbeitshandbuch „Apportieren Schritt für Schritt“ von Tineke J. Antonisse-Zijda

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