Training vom 29.01.2017

Teilnehmer:                                                 Gäste:

Monika mit Anton                                       Melanie und Nelson

Katharina mit Cadger und Jesper

Ivonne mit Fiene und Hetty

Heute wollte ich eine Standortbestimmung machen. Jeder Anton, Fiene Cadger und Hetty bekamen jeweils eine Aufgabe aus dem Arbeitshandbuch von Tineke Antonisse-Zijda gestellt. Grundsätzlich ging es um das „Voran“ in gerader Linie auf ein Blind / Memory.

Aufgabe für Hetty und Anton:

Es wurde ein Blind (ca. 40 Meter) ausgelegt. Am Startpunkt stehend fiel auf die offene Seite des Gespanns eine Markierung im 90° Winkel.

Dann sollte der Hund das Blind arbeiten.

  • Anton ignorierte die Markierung und ging zielstrebig raus. nach ca. 25-30 Metern verließ ihn sein Vertrauen und er begann zu suchen. Wir verkürzten die Strecke minimal und dann schaffte es Anton bis zum Blind. Wir müssen mit Anton weiter schwere Memories und weitere Distanzen üben, damit er entsprechende Entfernung für ein Blind schaffen kann.  Da haben wir ja für 2017 genug zu tun.

 

  • Hetty hatte keinerlei Schwierigkeiten sich von der Markierung wegzudrehen. Als meine Hand dann aber zum Blind ging, züngelte sie und sprang mich an. Ein deutliches Zeichen für ihren Konflikt bzw. ihre Unsicherheit. Ich richtete uns nochmal in Ruhe aus und dann ging sie ab (… die wilde Wutz). Hetty kann sich mit Anton ein Trainingsprogramm teilen. Auch sie braucht noch viele, viele Vorans.

Aufgabe für Cadger:

In einer Entfernung von ca.70 Meter wurde sichtig ein Dummy ausgelegt. Nach einer Wartezeit von etwa 10 Sekunden durfte Cadger dieses Dummy dann holen. Während er auf dem Rückweg war legte ich erneut ein Dummy aus. Dieses sollte direkt im Anschluss geholt werden.

  • Cadger hat derzeit eine magische 40 Meter Grenze in seinem eingebauten GPS. Diese Distanz gilt es nun zu knacken. Das sichtig ausgelegte Dummy arbeitete er sehr schön, beim zweiten hatte er schon wieder etwas andere Pläne. Aber … auch dieses … wurde reingeholt. Nach einer Pause (Durchgang 2 für Hetty und Anton) bauten wir die Aufgabe um. Das Dummy wurde an den bekannten Punkt gelegt und aus einer Entfernung von ca. 40 Metern schickte Katharina Cadger voran. Danach wurde die Distanz vergrößert ca. 70 Meter und das Dummy sichtig ausgelegt. Nach der Wartezeit durfte Cadger dann auch dieses Dummy einsammeln… perfekt!

Aufgabe für Fiene:

Fiene sollte ein langes Blind arbeiten. Diagonal über eine große, freie Fläche und ohne Fixpunkt. Das Gelände bot keine Leitlinien als Hilfe.

  • Fiene ging die ersten ca. 150 Meter wirklich schön voran. Dann verlor sie an Tempo und driftete ab. Auf der Grafik sieht man, dass bei 150 m ein kleiner Graben verläuft. Ich musste oft stoppen und „back“ schicken – wobei sie das back nicht sauber annahm, sondern nach rechts lief. Trotz vielen handelns (ein guter Hundeführer gibt nie auf!) Habe ich sie ans Dummy gebracht. Allerdings tat sie sich auch im zweiten und dritten Versuch sehr schwer die gerade Linie zu halten. Für Fiene muss ich speziell das Handling auf große Entfernung üben, damit sie meine Kommandos sauber annimmt. ABER…. niemals hätte ich gedacht, dass das soooo weit ist. Wenn mir einer vor einer WT Aufgabe von einem 180 Meter Blind erzählen würde, hätte ich schon in der Wartezone die Bux gestrichen voll …. ich sag nur …. innere Haltung!

Aufgabe für Jesper:

Der Border Collie wird derzeit etwas „kurz gehalten“. Da sein Jagdtrieb nicht durch viele fliegenden Dummys noch mehr angeheizt werden soll durfte er ein kurzes Voran arbeiten und später auch die kleine Suche im Graben. Eins muss man dem Exoten im Dummysport lassen. Er sucht einfach fantastisch! Mit tiefer Nase schnuffelt er sich sehr gründlich durch das Altgras – einfach Top!

Aufgabe für Nelson:

Der kleine Goldendoodle hatte wieder Rückruftraining und die ersten Einheiten Leinenführigkeit. Ich bin mal gespannt, wann wir ihn das erste Mal am Dummy sehen.

Als Abschlussaufgabe liessen wir alle Hunde noch eine kleine Suche arbeiten. Kleine Suchendummys unter Altgras und in einem Graben – da mussten sie sich nochmal richtig anstrengen.

 

 

 

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