Die Mudpaws auf Tour – Klaukenhof *2014 (Tag 2)

Bericht vom ersten Tag…. KLICK !

Auf den zweiten Tag freute ich mich ganz besonders. Arbeiten mit Schuß… Das können die Mudpaws in ihren heimischen Gefilden ja nun nicht. Mit Sack und Krempel bepackt fuhren wir also in das Waldstück. Während die anderen die Wartezone einrichteten stellt ich mich auf die Freifläche (Wiese konnte man es nicht nennen), drehte mich (auch dazu später mehr) und scannte das Gelände nach einer möglichen Abschlußaufgabe.

So mache ich das meistens. Ich habe die fertige Aufgabe im Kopf und überlege dann wie der sinnvolle Aufbau sein sollte, damit es am Ende auch für jeden Hund klappen kann.

Aufgabe 1:

Zusammen mit dem Hund geht man den Hang schräg nach unten und legt dort zwei Dummys aus. Wieder am Startpunkt angekommen wird sofort geschickt. Der Hund arbeitet am Ende außer Sicht.

So war der erste Punkt abgehakt und aus diesem Blickwinkel drehte man sich um 90° gegen den Uhrzeigersinn.

Aufgabe 2:

Es folgt eine Einzelmarkierung…

Der Werfer steht auf dem Waldweg….

und wirft nach vorne.

Keine der Perspektiven gibt wieder, dass die Hunde auf dem Weg zur Fallstelle einen tiefen Graben durchlaufen mussten. Außerdem wurden unsere Vierbeiner wirklich auf Geländehärte geprüft. Disteln, Dornen und anderes fieses Gestrüpp.

Aufgabe 3:

Wieder dreht man sich… etwas über 90° nach links. Aus dem gekennzeichneten Bereich sollte ein Blind geholt werden..

… und weil Flatterband ja wirklich jeder kann ….

Hier musste man etwas aufpassen. Das Blind lag etwas oberhalb der mit Mütze gekennzwichneten Stelle. Richtete man also genau auf diese auf sorgte das abfallende Gelände dafür, dass die Hunde den Hang runter drifteten und an der Ecke des Bewuchses ankamen. Außerdem musste man aufpassen, dass die Hunde im Bereich „klein suchten“ … Einmal zu tief in den Bewuchs war der Hund außer Sicht.

Aufgabe 4:

Jetzt wurden die Puzzelstückchen zusammengesetzt.

Ein kleines Stück weiter nach links drehen … und dann haben wir wirklich genug gedreht 😉 Fällt unten im Hang eine Markierung mit Schuß.

 

Jetzt sollte zuerst ein Blind geholt werden (Aufgabe 3), dann ein Dummy vom aufgebauten Voranpunkt (Aufgabe 1) und zum Schluß die Markierung.

Nachdem alle diesen Aufbau durchlaufen hatten gabs mal eine verdiente Pause.

Bevor es dann an die letzte Aufgabe ging. Diese sollte schon zur Vorbereitung für den Nachmittagsdurchgang dienen.

Aufgabe 5:

Ein beschossenes Blind.

Hier wurden noch einmal alle Reserven mobilisiert und der Preis für das wohl schönste Voran geht an ….

Anke und Biscuit. Allen Schwierigkeiten zum Trotz semmelte der Keks die ganze Strecke (ca. 100 – 130 m) in einem Rutsch durch. Weder das abfallende Gelände noch die markanten Geländepunkte konnten sie von dieser Linie abbringen.

Nach dem Programm bei wirklich warmen Temperaturen hatten sich alle eine Pause verdient. Zuerst sollten die Hunde auf ihre Kosten kommen und wir fuhren wieder auf die Wiese mit dem Bachlauf und der Irrsinn nahm seinen Lauf…

AUF SIE !!!!!!!!

 

ARRRGGGGG !!!!

kuschelige Nachbereitung

IMG_0441

Foto – Pause

Nachdem die Hunde mit ihrer Psychohygiene fertig waren enterten wir den Freisitz des Klaukenhofs und ließen uns fürstlich verwöhnen.

Waffeln mit Kirschen und Sahne …. es ist uns wirklich schwer gefallen diesen Platz wieder zu verlassen. Immer wieder hörte ich das Wort „Liegestuhl“ aber ich habe es gekonnt ignoriert und so standen wir irgendwann wieder im Wald ……..

Den Nachmittag haben wir für die beiden Gespanne Nadine / Nele und Gunter / Sheila etwas abgewandelt. Die beiden Labbidamen hatten mit dem Untergrund wirklich schwer zu kämpfen. Man sah beiden an, dass sie mit dieser Art Bewuchs wirklich keinen Spaß an der Arbeit hatten. Sie gingen langsam raus und kämpften sich durch die Aufgabe. Wir suchten also einen Laufweg, der nur wenige Distel / Brennesseln hatte und versuchten durch das Arbeiten von Markierungen den Trieb etwas höher zu legen was uns auch gelungen ist. So hatten beide Teams noch Erfolgserlebnisse.

 

Ganz langsam machte sich die direkte Sonneneinstrahlung auf unsere Köpfe bemerkbar…

und NEIN…. da war kein Alkohol im Spiel….. Na gut, vielleicht ein bisschen 😉 … aus den Kirschen *kicher*

Aber jetzt im ERNST! Anke und ich betanzten bzw. besangen die Blinds aus Aufgabe 5 . Dann flogen die Markierungen mit Schuß und die beiden Teams gaben nochmal alles.

Es wurde wieder gewechselt. Anke / Biscuit, Jens / Gizmo und Ivonne / Delphin stellten sich auf.

Aufgabe 6:

Diesmal als unbeschossenes Blind.

Aufgabe 7:

Ein beschossenes Blind rechts oben im Gestrüpp. Hier zog eindeutig eine kleine Schneise die so ca. 20 Meter vor der Liegestelle des Dummys hoch in den Wald führte. Sowohl Fiene als auch der Keks ließen sich von dieser Stelle „anlocken“. Beide Damen ließen sich aber richtig gut handeln. Stop – Hier (um den Hund aus dem Bewuchs zu holen) – Rüber – Suchenpfiff …. Fertig.

Einzig der Molch rannte volle Knäcke durch vertraute dann aber nicht gleich dem Suchenpfiff.. er wollte dann zu den Blinds nach hinten laufen aber auch Jens schafft es den großen Braunen zu überzeugen, dass er ein anderes Dummy möchte.

Aufgabe 8:

Noch einmal auf die Blinds durchschicken. Jetzt war die Stelle aus Aufgabe 7 die Verleitung.

Es war schon ein langer Tag für die Hunde und für uns und so beklatschten wir die Blinds nochmal um sicher zu gehen, dass es auch wriklich klappt. Kein Gemurkse mehr am Ende des Tages!

Endspurt… Aufgabe 9:

Zu Beginn der zweiten Trainingsrunde hatten wir Dummys an der alten Fallstelle der ersten Markierung ausgelegt.

Diese Dummys wurden von Biscuit und Fiene eingesammelt. Hier hat man deutlich gesehen, dass die Hunde inzwischen wirklich an ihrer Grenze waren. Die beiden Mädels wurden auch langsamer und Gizmo saugte sich am Wegesrand fest… Gut, dass der Trainingstag hier beendet war.

Auch an der Stelle der „Mützen-Blinds“ lagen wieder Dummys

Hier sollten Nele und Sheila wieder schnell Erfolg haben. Daher verzichteten wir auf ein Voran auf diese Stelle und ließen die beiden eine kleine Suche machen und die ausgelegten Dummys einsammeln.

Nun waren wir alle fertig wie die Plätzchen. Einzig die Aussicht auf den Grillabend in der Scheune des Klaukenhofs weckt noch Reserven. Vollgegessen saßen wir im Fernsehzimmer aber der Akku war wirklich runter und wir schlumpften in die Betten…

Schließlich sollte es am Sonntag ja noch weiter gehen …..

Wie im Bericht von Tag 1 danke ich Anke für die Grafiken und Jens für die tollen Fotos. Beim Schreiben fällt mir wieder auf wie großartig dieses Wochenende war und wir toll die Hunde gearbeitet haben.

 

 

 

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Ein Kommentar zu “Die Mudpaws auf Tour – Klaukenhof *2014 (Tag 2)

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