Die Mudpaws auf Tour – Klaukenhof *2014 (Tag 1)

Aufs Bild klicken …. da gehts zum Klaukenhof!

Schon im letzten Jahr hatten wir ein Trainingswochenende auf dem Klaukenhof geplant. Leider haben wir es dann aber terminlich doch nicht zusammen bekommen. In 2014 sollte und das nicht noch einmal passieren und so starteten wir frühzeitig mit der Planung.

Facebook leistete wieder gute Dienste und so stimmten wir schnell über einen Termin ab. Leider bekommt man ja nie alle unter einen Hut und so machten sich 5 von uns auf ins schöne Sauerland.

Schon die Anreise war mehr als unterhaltsam. Sechs Damen in auf einem Zeitsofa …

Das blaue Goldmurkel-Mobil war vollgepackt bis unters Dach. In die Transportbox kuschelten sich Biscuit, Nele und Fiene, ich am Steuer, Nadine als Beifahrer und Anke war Anstandsdame auf dem Rücksitz.

Völlig überraschend schafften wir es pünktlich loszufahren und noch erstaunlicher war, dass wir wirklich gut durchgekommen sind. Kurz vor dem Ziel bekamen wir ein Hüngerchen und … was viel schlimmer war … ich musste wirklich dringend!!!!! auf die Pi-Box.

Wir eierten von Dorf zu Dorf. Bestaunten die tollen Häuser und Hotels aber, weit und breit keine Tanke und somit auch kein Klo. Mir trieb es so langsam die Schweißperlen auf die Stirn als die Rettung in Form eines kleinen Kaffees nahte. Auto geparkt, reingestürzt … Also, eins steht fest – wenn die junge Dame nicht so nett gewesen wäre mich auf die Personaltoilette zu lassen hätte dieses Trainingswochenende mit einem schweren Fall von „Inkontinetia“ begonnen aber zum Glück ist das ja nochmal gut gegangen 😉

Als wir dann auf dem Klaukenhof ankamen, waren Gunter und Jens schon da und wir starteten direkt mit den Formalitäten. Die anderen checkten ein und ich fuhr mit Frau Remmel ins Gelände.

Dort dürft ihr und da auch und da könnt ihr mit Schuß arbeiten … und da, und da…. Tja Leute, hier könnten wir einen Monat Trainings-Boot-Camp machen und hätten noch nicht alle Geländeabschnitte ausgekostet. Wir können also noch ein paar Mal herfahren.

Für den Nachmittag wählten wir eine große, langgezogene Wiese mit Bachlauf und bewaldeter Böschung aus. Wir teilten uns in ein dreier und ein zweier Team auf, so dass wir für jede Gruppe immer genug Helfer hatten um anspruchsvolle Aufgaben üben zu können.

Aufgabe 1:

Wir stehen auf der Wiese ausgerichtet auf die bewaldete Böschung. Dort findet ein Treiben statt

Fr-1-Treiben

Danach fällt rechts eine Markierung

Fr-1-Mark

und dann, lag da noch ein Blind

Fr-1-Blind

 

Nun sollte zuerst die Markierung, dann das Blind und zuletzt ein Dummy aus dem Treiben geholt werden.

Das fing schon richtig gut an. Die Markierung war fast Formsache aber Blind / Treiben hatte es in sich. Natürlich zog der Bach, der Wald, und das Treiben. Hatte ein Hund schon ein Dummy aus dem Treiben geholt war es natürlich schwieriger in auf das Blind zu schicken, da er ja nur ein paar Meter weiter vorne schon Erfolg gehabt hatte. Aber alle konnten die Aufgabe gut lösen.

Aufgabe 2:

Der Aufbau wie bei Aufgabe 1 nur, dass rechts eine Doppelmarkierung fällt. Eine vor den Bach und eine hinter den Bach in den Hang.

 Fr-2-Doppelmark

Nun wurde von Hund 1 erst eine Markierung, dann von Hund 2 ein Dummy aus dem Treiben, als nächstes von Hund 3 das Blind und zum Schluß von Hund 1 die zweite Markierung eingesammelt.

Die nicht sichtigen Fallstellen der Markierungen waren knifflig aber alle haben das gut gelöst. Das Motto „Selbst ist der Hund“ war gefragt.

Aufgabe 3:

Wie Aufgabe 1 doch nun sollte es etwas schwieriger werden. Wir verlegten den Startpunkt weiter nach rechts / hinten. Dadurch wurde der Winkel zwischen Treiben und Blind spitzer und die Hunde mussten länger am Suchengebiet vorbeilaufen. Die Markierung flog nun weit in den Hang. Wieder war die Reihenfolge „Mark – Blind – Treiben“ .

Hier musste nun wirklich etwas gehandelt werden denn das Treiben war doch sehr verlockend. Wirklich wichtig war, den Hund deutlich vor dem Bach zu stoppen und weiter nach schräg links back / out zu schicken.

Aufgabe 4:

Das „Hang-Voran“. Beim Pause machen lachte uns eine Schneise in der Böschung an. Wenn man dieser nach oben folgte kam man auf einen Weg. Diesen überquert ging es weiter hangaufwärts durch fieses Gestrüpp und Dornen. Das sollte sie werden, unsere Abschlußübung. Uns war klar, dass es ohne Vertrauensweg nicht klappen würde und wir überlegten uns die geschickteste Möglichkeit, damit wir Zweibeiner uns nicht gleich am ersten Tag die Haxen brechen würden…

Also liefen wir mit den Hunden auf diesem oberen Weg bis zu der Stelle wo sie diesen überqueren sollten. Dann warfen wir die Dummys aus und setzen die Hunde mit den Rücken zu der Fallstelle ab. Für uns begann der Abstieg und die Hunde blieben … fast alle oben 😉 (na, wer war schon weg???)

Fr-Hangvoran1

 

Dann riefen wir unsere Hunde nacheinander den Hang runter ab.

 

Fr-Hangvoran2

Auf dem Bild kommt es gar nicht so steil rüber aber die anderen werden betätigen können… da ging es fast senkrecht hoch.

Nacheinander schickten wir unsere Hunde nun in den Hang. Das war der Hammer die Mäuse kämpften sich ihren Weg hoch, rutschten ab, gaben nicht auf und brachten uns die grünen Säckchen. Alle gingen nicht den schnurgeraden Weg sondern versuchten um das im Hang liegende Totholz herumzulaufen.

Gizmo schaffte die Übung leider nicht. Zu nah waren die Fallstellen der Markierung und seine Konzentration war auch nicht mehr bei 100 % und so schickte ich Fiene auf das letzte Dummy. Diesmal nahm sie den direkten Weg, kämpfte sich über die Holzstämme und brachte das Dummy. Das sind die Momente die für mich bei der Arbeit mit meinem Hund zählen… nicht Punkte beim WT, nicht Platzierungen. Ich hatte echt Pippi in den Augen so stolz war ich.

Dann waren die Hunde einfach Hunde… rannten, flitzen, planschten und wir Menschen übten uns in Manöverkritik. Dafür, dass alle gestöhnt bzw. mich angeguckt hatten als hätte ich nicht mehr alle Latten am Zaun als ich die Aufgaben zu Beginn erklärte waren alle glücklich und zufrieden und das auch völlig zu Recht.

Am Abend ließen wir uns verwöhnen. Ein leckeres drei Gänge Menü war im Nu verputzt und wir trafen uns im Fernsehzimmer zum gemütlichen Beisammensein mit Bierchen und Stürmchen … Nein, wir hatten am nächsten morgen keinen Sturm im Kopf … aber das ist ein neuer Tag und der kommt … morgen 😉

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3 Kommentare zu “Die Mudpaws auf Tour – Klaukenhof *2014 (Tag 1)

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