Abgesagt…

hatten wir das Training für heute. Da das Wetter sich wieder von seiner besten Seite zeigte und Frau Holle die Kissen kräftig schüttelte wollten wir für alle unnötige Fahrerei vermeiden. Jens, immer noch erkrankt sagte auch noch ab.

Ich versuchte dann – vergeblich – Nadine zu erreichen. Festnetz, Handy, SMS … keine Reaktion und so klingelte es pünktlich um 12:55 Uhr. Schnell in die Klamotten gehüpft und die Hunde eingeladen.

Ja genau, … die Hunde … Mehrzahl! Nachdem ich leidvoll festellen musste, dass der Anstieg diverser Hormone während der Läufigkeit kongruent zum Abfall der Sehkraft, Nasenleistung und der Gehirnaktivität steht wollte ich heute Fiene nur eine Miniaufgabe im Training arbeiten lassen. Damit ich mich aber nicht langweile 😉 und weil ich überhaupt so gut drauf war, wollte ich Hannes auch mal wieder ein bisschen Dummyspaß gönnen.

Teilnehmer:

  1. Monika mit Anton
  2. Ivonne mit Delphin … and „the incredible“… Hannes
  3. Nadine mit Nele

Trainingspunkte:

  • Einfach- und Doppelmarkierung
  • Steadiness und Fußarbeit

Wetter: wechselhaft                   Verleitung: teilweise Mist auf der Wiese 😉

Zuerst arbeitete jedes Team allein. Einzelmarkierung mit div. Zwischenaufgaben. Einfach wegdrehen, auf das Dummy zulaufen, Appell Übungen usw.

Hannes, schon länger nicht bei einem Training dabei schlug sich mehr als beachtlich. Im ersten Durchgang brauchten wir nicht lange und er war „bei mir“. Er ließ sich schön von den Markierungen wegdrehen und war auch sonst sehr gehorsam. Zur Belohnung gabs jede Menge Leckerchen und natürlich das ein oder andere Dummy.

Ich möchte natürlich nicht verheimlichen, dass wir die letzten Wochen ein ständiges Schleppleinentraining absolvieren und er diese auch heute „mitschleppte“. Es wäre töricht zu glauben, dass er seine Chancen für erfolgreichen Ungehorsam, ohne Schleppleine durchaus anders bewertet hätte.

Für Nele stand außerdem „Spaß“ auf dem Programm. Die meisten der geworfenen Dummys wurden von mir wieder eingesammelt und Nadine belohnte Nele mit spielen für ihr aufmerksames Beobachten und den Gehorsam.

Danach wiederholten wir die Aufgaben für Monika und Anton. Auch für ihn und Monika sollte es darum gehen das Geschehen zu beobachten und dann, gehorsam etwas anderes zu tun. Das viel ihm zuerst wirklich schwer wurde aber im Laufe des Trainings zunehmend besser.

Wiedereinmal zeigte sich, dass das Training mit Hunden in erster Linie das Training der Menschen ist. Oft sind wir es, die nicht „100% beim Hund oder beim Geschehen sind“! Wie sollen wir das dann von unserem Hund verlangen. Wir besprachen die Wichtigkeit von Timing und Belohnung / Belohnungsrate und die Sache mit der Erwartungshaltung.

Aufgabe 1

Aufgabe 1

Eine  einfache Markierung die immer mit Zwischenaufgabe gearbeitet wurde.

Aufgabe 2

Aufgabe 2

Doppelmarkierung. Zwei Teams stehen am Startpunkt und beobachten wie die beiden Dummys geworfen werden. Danach geht jedes Team auf „seine“ Markierung zu. Hier zeigte sich deutlich, dass Anton für derartige Aufgaben noch nicht bereit ist. Wir brachten den Durchgang gut zu Ende und Monika ging mit Anton ein bisschen spielen. Nele arbeitet dann die Doppelmarkierung und war dann – fertig.

Dann kam Hannes nochmal zum Einsatz. Nachdem Monika überhaupt nicht verstehen konnte, wie ich „solch schlimme Sachen“ über ihn erzählen konnte. Suchte ich diesmal etwas aus von dem ich wusste … das … geht schief!

Hannes bekam also eine Einzelmarkierung geworfen (Bild 1). Dann drehten wir uns weg und Nadine sammelte die Markierung wieder ein. Zurückdrehen – „Apport“ – Im Fallbereich angekommen – gab ich Hannes den Sitzpfiff ….. Tüüüüüüüüt …. Keine Reaktion, noch nicht mal ein Zucken in meine Richtung ….. Tüüüüüüüüüüüüt …… Ich hab Ohrgeräusche, ach ne, da war nix ……… TÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜT !!!!!!! …… Hääääääh, ach ja, – Hannes sitzt – HappyDummy….

Im zweiten Durchgang stellte sich das ganze etwas anders dar. Apport – Tüüüüüüüüt – nagutichsetzmichmalllangsamhin- und sofort ging ich, ihn immer wieder lobend, zu ihm um ihn dann, dort wo er saß aus dem Futterbeutel zu belohnen. Und was macht man wenn s am schönsten ist… genau … aufhören.

Und dann kam Polly Fiene. Ich holte sie aus dem Auto und ging mit ihr in Richtung des Startpunktes auf der Wiese. Auf dem Weg dort hin warf ich zwei Dummys an das Ende einer Hecke und sie durfte zusehen.

Verleitung

Dann bebrrrte und bejeeepte Monika auf der Wiese auf der anderen Seite des Weges ein Blind (vier Dummys ausgelegt).

Minidummys1

Wir drehten uns um 180° und unsere Doppelmarkierung fiel. Erst oben dann unten. Ich schickte Fiene auf D1 und sie zischte los …. und weiter …. durch den Fallbereich und weiter ….. drehte ab …. rannte  zu Nadine und versuchte hartnäckig ein Dummy bei ihr zu klauen! Tstst! Erwähnte ich schon, das der Anstieg des Hormonspiegels dramatische Auswirkungen auf Augen, Nase und Gehirn haben… Karl, mei Drobbe!

Nochmal. Wieder ausgerichtet und geschickt. Diesmal hatten wir das Dummy dann mit Suchenpfiff drin. Dummy D2 war dann in Ordnung.

Ich drehte mich und schickte sie auf die Hecke. – Formsache –

Doppelmarkierung die Zweite. Wurf oben, Wurf unten …. D1 „Fetch it“ klappte diesmal bedeutend besser. Drehen und auf das bebrrrrte Blind schicken. Hier war die Schwierigkeit das sie ja schon an der Hecke war und dann musste sie über den Weg und schräg über den Graben. Da Monika immer noch bei dem Baum stand war es kein Problem für Fiene den Weg zum Blind zu finden. (Merkzettel: Helfer bewegen sich von bebrrten Blinds weg und stellen sich woanders hin). Danach stand noch D2 auf dem Programm und entgegen meiner Vermutung klappte das ganz gut.

Doppelmarkierung Wurf unten, Wurf oben. Geschickt auf D1 und direkt danach auf D2. Diesmal was super. Wir arbeiteten dann noch die ausgelegten Dummys ab und beendeten dann unser Training.

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