Training 29.05.11 (Gizmo)

Während die beiden jungen Labbimädchen ihr Training hatten. Fand für Gizmo das Wartezonentraining statt.

warten und beobachten

Nun ist es nicht so, dass Gizmo tatsächlich entspannt und ihm seine Umwelt egal wäre aber er liegt da, beobachtet das Geschehen ohne sich irgendwie aufzuregen. Das ist wie ich finde schon mal ein sehr guter Anfang für das weitere Training. Als der Molch dann durfte war er schon ein bisschen aufgedreht, was sich in einer verbesserungswürdigen Fußarbeit zeigte. Trotz der Aufregung hat er aber die Grundposition wieder korrekt eingenommen. Da hat sich das Üben von Jens mit dem Molch wirklich schon sehr bemerkbar gemacht.

Wie bei allen stand heute Markieren und Steadiness auf dem Stundenplan. Da Gizmo eine sehr gute Markierfähigkeit besitzt konnten wir die Entfernung zügig erhöhen.

Die Fakten:

  • Seitenwind
  • Startpunkt bleibt gleich
  • Helfer verändert den Standort indem er sich in einer geraden Linie nach hinten bewegt
  • Helfer wirft das Dummy seitlich (mit dem Wind) auf seine Höhe

Wir haben die Arbeitsentfernungen auf 20 – 40 – und 60 Meter festgelegt.

Bevor die tatsächlichen Markierungen aber gearbeitet werden durften hieß es. Lass es rote Rosen ähhh grüne Dummys regnen. Alle wurden entweder von Jens oder mir wieder eingesammelt. Eine Übung besteht darin eine Art Halbkreis um den Hund zu werfen. Dann dreht man ihn um 180° geht weg, der Helfer sammelt die Dummys ein und der Hundeführer belohnt mit einem Spiel.

Als ich das Gefühl hatte, dass Gizmo soweit ist habe die beiden am Startpunkt Aufstellung genommen. Ich habe mich auf die erste Werferposition gestellt und mit Geräusch das Dummy geworfen. Jens hatte Gizmo mit der Leine vor der Brust gesichert und als Gizmo das Apportsignal bekam startete er und … machte Startlaut!! Nun ist das grundsätzlich ja ein „No Go“ aber, da er es noch nie gezeigt hatte galt es herauszufinden warum nun jetzt. Der Rest der Übung war für Gizmo ein Kinderspiel. Auf den Punkt genau markiert und bis auf einen winzigen „Präsentierschlenker“ sofort zurück zu Jens.

Ich habe dann sofort meine Werferposition auf 40 Meter vergrößert. Wieder zeigt Gizmo in allen Bereichen das selbe Verhalten wie beim ersten Durchgang. Startlaut – perfekte Markierung – Präsentierschlenker!

Kurze Lagebesprechung. Bei der nächsten Aufgabe sollte Jens den Molch nicht mehr sichern. Ich glaube, dass durch diese „Begrenzung“ noch mehr Druck erzeugt wird und im Falle des Einspringens hätte ich eben meine Beine in die Hand genommen um das Dummy vor dem Molch zu erwischen.

Also auf zur nächsten und abschließenden Übung. Ich gehe zur letzten Position auf 60 Meter. Gizmo sitzt ruhig an Jens Bein. Ich mache mein Geräusch und werfe. Gizmo sitzt. Apport! Gizmo startet ohne Startlaut. Er läuft zu Dummy, bleibt ganz kurz an der alten Fallstelle (zweite) hängen setzt aber fast sofort den Weg in einer direkten Linie fort. Er findet das Dummy und … Präsentierschlenker … zurück zu Jens.

  • Genau das war das heutige Trainingsziel. Der Hund soll gezielt lernen alte von neuen Fallstellen zu unterscheiden. Außerdem soll er lernen die Tiefe (Entfernung) genau einzuschätzen. Unerfahrene Hunde bleiben oft an alten Fallstellen hängen wohingegen erfahrene Tiere blitzschnell merken ob es sich um eine alte oder eine neue Falstelle handelt.

Dann war Pause und der Molch musste mit ansehen, wie die Fiene arbeitet und auch Lotte ihre zweite Runde erledigte. Dann ging es an die Teamarbeit. Premiere von Gizmo und Fienchen.

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Ein Kommentar zu “Training 29.05.11 (Gizmo)

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