Besuch von dem „Gizmolch“

Das Internet …. unendliche Weiten und Gefahren…. ABER, wieder einmal hat es uns zu einer neuen, sehr netten Bekanntschaft geführt. Es ist schon komisch, das sucht man fast 2 Jahre in den unterschiedlichsten Portalen nach Trainingspartnern / Gleichgesinnten und dann, plötzlich findet sich innerhalb von 4 Monaten eine 6 Personen große Gruppe.

Alles fing damit an, dass ich regelmäßig den Blog von Kathrin und Jamie gelesen habe. Kathrin hat mich in meinen ersten Blogversuchen technisch begleitet und mir die ersten Trainingsgrafiken näher gebracht. Durch einen Artikel im Blog kam ich dann zu Sarah und Frieda und einige Clicks später bei Anke mit Muffin und Bisquit (dem Grobmotoriker-Team) ….. Und da war er, der Kommentar von Jens aus dem Niemandsland. Da es auf der Landkarte viele Niemandsländereinen gibt, war die Frage von Bianca ja berechtigt … Wo genau ist Dein Niemandsland? Die Antwort kam promt und veranlasste mich zu fragen, ob den Jens mal eine Besuch im benachbarten Niemandsland machen möchte. Gesagt, bei FB verabredet geschrieben und so kam er heute aus Rothenburg an der Fulda zu uns nach Burghaun.

Nach einer schnellen Begrüßung gings gleich ab ins Gelände. Nadine war mit der Nele-Maus auch noch mit und durfte wieder …. warten. Auch der aufgeregte Gizmo musst sich erstmal etwas akklimatisieren.

Ich hatte mir schon einen kurzen Plan gemacht wie wir Gizmos Trainigsstand ermitteln können und nachdem der große braune mit der kleinen blonden nochmal über die Wiese gedüst war gings dann los.

Aufgabe 1

Markierung mit Rückenwind, Entfernung ca. 60 – 70 Meter mit Flagman

Aufgabe 2

Markierung mit Rückenwind, Entfernung ca. 60 – 70 Meter mit Dummy (grün)

Aufgabe 1 und 2 - Der Helfer wirft das Dummy auf seine Höhe. Werfer und Fallbereich bleiben an der selben Stelle

  • Diese beiden Aufgaben waren für Gizmo kein Problem. Er hat ca. 1 Meter vor der Fallstelle zu Suchen begonnen und hat gleich gefunden.

Aufgabe 3

Markierung mit Rückenwind, Entfernung ca. 60 – 70 Meter … Helfer wirft nach vorne

Aufgabe 3 +4 - Der Helfer wirft das Dummy schräg nach vorne. Der Hund hat so keine Orientierung mehr was die Falltiefe des Dummys in Bezug auf den Werfer angeht.

  • Hier ist unser erster Trainingsansatz. Gizmo ist zu der alten Fallstelle gelaufen und hat angefangen zu suchen. Jetzt konnte er sich von hinten mit Hilfe des Windes an den Fallbereich ranarbeiten.

Aufgabe 4

Markierung mit Rückenwind, Entfernung ca. 40 Meter … Helfer wirft nach vorne

  • Ich wollte sehen, ob bei diesem Schwierigkeitsgrad nur die Entfernung zu weit gewählt war. Diese  wurde nun auf ca. 40 Meter verkürzt aber auch hier war zu sehen, das Gizmo sich nicht auf seinen Augen verlassen will. Er braucht den Wind. Das Training wird für ihn also ähnlich sein wie für Baja und Fienchen. Immer erst ein Flagman, dann ein grünes Dummy. Da sind wir so ziemlich alle auf dem gleichen Stand. Denke das ist Tagesform abhängig. Wie Baja sollte Gizmo der schnelle Findeerfolg Vertrauen in seine Augen schenken.

Einweisen

Ein Vertrauenspunkt sollte etabliert werden. Zuerst also geht Jens zusammen mit Gizmo zu dem Punkt und legt ein Dummy aus. Zurück am Startpunkt wird Gizmo mit „Voran“ geschickt.

Beim zweiten Durchgang sollte Gizmo am Startpunkt sitzen bleiben und Jens beim ausbringen des Dummys beobachten. So weit … So gut. Beim Einweisen auf dieses Dummy viel mir dann aber etwas entscheidendes auf. Die Körperhaltung von Jens beim Einweisen veranlasst Gizmo von ihm abzurücken bzw. auszuweichen. Das ist ungünstig, denn der Hund läuft in die Richtung in die er schaut, bzw. in welche er ausgerichtet ist.

Bei der kurzen Entfernung und mit dem sicheren Wissen das dort ein Dummy liegt, läuft Gizmo natürlich auch dort hin. Das hat aber mit dem „Voran in einer geraden Linie“  nur wenig zu tun.

Also haben wir direkt angefangen Gizmo im Fußtraining in in die korrekte Grundposition zu bringen. Dann haben Jens und ich die verschiedenen Möglichkeiten der „Voran-Rituale“ durchgesprochen. Vor- und Nachteile oder persönliche Vorliebe. Das ist wirklich Geschmackssache. Es zeigte sich allerdings sehr schnell, dass eine Körperhaltung in der der Oberkörper nicht verdreht wird für Gizmo die angenehmste zu sein scheint. Jetzt gilt es die Grundposition zu festigen und Gizmo die Sicherheit zu geben, dass er ruhig und gerade sitzenbleiben kann, auch wenn Jens sich neben ihm bewegt. Nach ein paar Minuten wurde das schon merklich besser (wie gut, dass Gizmo auch gerne Wurst mag ;-))

Auch hier sind es die Basics die gefestigt und ausgebaut werden müssen. Mit Geduld, Geduld … Ge …. und natürlich Konsequenz, Spaß und jeder Menge Leckerchen ist das alles kein Problem.

Schön, dass ihr den Weg zu uns gefunden habt. Ich hoffe es hat euch gefallen und kommt bald wieder. Dann zu unserem ersten gemeinsamen Gruppentraining mit den anderen Mädels.

Hier noch ein Foto von Gizmo und der Link zu seinem Blog für alle die wissen wollen, warum der Gizmo, der GizMolch genannt wird 🙂

Ist er nicht ein hübscher Kerl? Also mich hat er schon um den Finger gewickelt 🙂 !

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9 Kommentare zu “Besuch von dem „Gizmolch“

  1. Ich find´s extrem super, dass ihr zusammengefunden habt! Und ich bin ein bisschen neidisch… mein Training ist meistens nicht wirklich gut durchdacht *seufz*

    Bin schon gespannt, wie es weitergeht! 🙂

  2. Pingback: Gizmo bei den Mudpaws «

  3. Vielen Dank für den Bericht, Ivonne. War wirklich sehr interessant und lehrreich gestern.

    Wir haben heute schon unsere Mittagspause dazu genutzt um kurz Fußarbeit zu machen und wieder ne neue Erkenntnis gewonnen.

  4. Pingback: Born to be … « Working Mudpaws

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