Voran… und immer wieder Pause!

Heute war ich mit Cosma und Hannes unterwegs. Ich wollte Voran auf  „das Stäbchen“ trainieren. Folgende Übungen hatte ich geplant:

  1. „Voran“ mit Vertrauensweg. Ich gehe mit dem Hund zu dem Stäbchen und lasse ihn zusehen, wie ich ein Dummy dort auslege. Danach gehen wir zum Startpunkt. Kommando „Voran“
  2. „Voran“ Ich lasse den Hund am Startpunkt sitzen und gehe alleine, in einem Bogen, zu dem Stäbchen wieder kann der Hund (aus der Ferne) zusehen wie ein Dummy ausgelegt wird.
  3. „Voran“ mit Verleit-Markierung. Ich gehe zu dem Stäbchen und hinterlege ein Dummy. Der Hund bleibt am Startpunkt sitzen und kann das Auslegen beobachten. Danach drehe ich mich mit dem Hund um 180° und werfe eine Markierung. Wieder eine Drehung um 180° und der Hund wird mit „Voran“ auf das Stäbchen geschickt.
  4. „Appell“ Der Hund geht „bei Fuß“ und bekommt nach einigen Metern das Kommando „Sitz“. Ich entferne mich ca. 20 Meter und werfe in einem 90° Winkel eine Markierung. Danach kommt der „Hier-Pfiff“. Aus der veränderten Position wird der Hund auf die Markierung geschickt.

In der Zeit der eine Hund arbeitet liegt der andere in der aufgebauten Wartezone (Regiestuhl, Deckchen, und Erdhaken zum anbinden für Hannes … der Hund ohne Impulskontrolle 😉 ) Auch zwischen den einzelnen Übungen wurde immer wieder eine Pause in der Wartezone eingelegt. Das ist besonders Cosma schwergefallen.

Ja, was soll ich sagen. Meine Hund waren gut. Es war sehr schwierig sie zuerst in eine ruhige Konzentration zu bringen. Anders als sonst habe ich mit langsamen Fußtraining angefangen um zuerst Ruhe rein zu bringen. Erst als es den Hibbelmonstern möglich war sich auf mich zu konzentrieren konnte die Arbeit beginnen. Das Wartezonentraining hat beide zuerst etwas verunsichert aber es wird ab sofort ein fester Bestandteil sein.

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Ein Kommentar zu “Voran… und immer wieder Pause!

  1. Mittlerweile stöbere ich auch sehr gern bei deinen Großen auf der Seite, ich freue mich wirklich über jedem Trainingsbericht von dir!
    Also nutze ich jetzt diesen Ort, um auf deine Frage bezüglich Körpersprache beim Voran zu antworten.
    Die Tipps waren:
    1. Den Hund mit Rechts und nicht mit Links zu schicken. Viele Hunde weichen instinktiv etwas aus, wenn man sie mit Links schickt, weil sie dem Cheffe körperlich Raum lassen wollen. Das sorgt dann dafür, dass sie krumm sitzen und nicht ganz gerade rauskommen. Wurde mir eindrucksvoll demonstriert. 🙂 Außerdem sieht man den Hund besser, wenn man mit Rechts schickt und kann am Beginn des Trainings auch leichter mit der linken Hand den Kurzführer o. ä. packen, falls es noch an Steadiness hapert.
    2. Den Arm beim Kommando nicht bewegen, sondern vorher eine Faust machen, die sich beim Kommando vorausweisend öffnet. Damit vermeide ich es, den Arm zu „verreißen“.
    3. Rechter Arm und rechtes Bein gehen also vor. Der Arm soll nie nach links Richtung Hund (über die Linie des Beines) driften, um dem Hund seinen Raum zu lassen.

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