Das Teilen von Beute …

scheint das neue Hobby von Hannes zu sein.

Heute morgen hat er seinen „Einzelspaziergang“ bekommen. Es ist immer wieder erstaunlich wie dicht er dann bei mir bleibt. Ständig sucht er Blickkontakt und reagiert schnell auf gegebene Kommandos. Nachdem er all seine wichtigen „Geschäfte“ erledigt  und die Hundezeitung überflogen hatte haben wir mal wieder an unserer Fußarbeit gewerkelt.

Grundstellung und erstmal warten… 3 Minuten, 4 Minuten, Tennisball fliegt…. Hannes in erhöhter Alarmbereitschaft aber sitzen geblieben. Ball selbst geholt und Hannes fürs Warten und Sitzen belohnt.

Grundstellung, warten, Tennisball, Fuß…. Heute war es wirklich schwierig für ihn. Wir haben wirklich sechs Anläufe gebraucht, bis wir mit ordentlicher Fußarbeit bei dem Tennisball angekommen waren, zur Belohnung gabs wieder Futter.

Grundstellung, warten, Dummy neben meinem rechten Bein fallenlassen, warten, Tennisball, Fuß …. beim diesem Versuch ging es schon bedeutend besser. Ich habe den Tennisball aufgehoben und wir sind weiter gelaufen. Dann haben wir uns umgedreht und ich habe Hannes mit Voran auf das auf dem Weg liegende Dummy geschickt (ca. 30 Meter). SUUUUPPPER! Kein Geblödel bin zufrieden.

Hannes mit „Lauf“ aus dem Üben entlassen und so gingen wir weiter unseres Weges. Durch die Schneeschmelze ist ein kleines Rinnsal zu einem richtigen Bach geworden und in diesem wurde jetzt erstmal richtig rumgewatzt. Ich hab den Dicken Hund sein lassen und ging weiter. Auf einmal war er neben mir und schmatzte auf etwas herum ??!! Ich mich ganz ruhig umgedreht, die Hand ausgestreckt“ „AUS“…Hannes zuckte zur Spielaufforderung. Ich dann den Blickkontakt bewusst abgewendet, mich leicht schräg gestellt und nochmal „AUS“ gesagt und was legt er mir in die Hand …. eine tote, nasse, zermatschte, Maus (würg!!). Ich mich natürlich, genau wie bei dem Knochen, suuuuupppppper gefreut, und ihn mit einem Jackpot aus seinem Futterdummy belohnt.

Mich beschleicht das Gefühl, dass er jetzt nach diesen eckeligen Sachen suchen wird um sie mir zu „schenken“. Sollte ich aufhören ihn dafür zu belohnen?

Bin ja eigentlich froh, dass er mit dem fiesen Zeug nicht stiften geht.

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